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Ressourcenverbrauch: Europas großer Landhunger

Für seinen Konsum verbraucht Europa außerhalb seiner Grenzen noch einmal 40 Prozent seiner Fläche - in Form von Agrarland. Das birgt Risiken für die Exportländer. Aber auch für die EU

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Wer eine Tasse Kaffee trinkt, konsumiert damit nicht nur 140 Liter Wasser, sondern auch 4,3 Quadratmeter Boden. Denn so viel landwirtschaftlich genutzte Fläche steckt in einer Tasse Kaffee. Während das Konzept des virtuellen Wassers, also derjenigen Wassermenge, die erforderlich ist, um ein Produkt herzustellen, schon länger bekannt ist, sind wir uns über unseren Verbrauch von virtuellem Land weniger im Klaren.

In den vergangenen 30 Jahren haben sich die Soja-Anbauflächen in Paraguay verfünffacht - auf Kosten des Regenwaldes. Die Soja-Pflanzen: gentechnisch verändert. Wichtigster Abnehmer: die EU (Foto von: Bloomberg via Getty Images)
© Bloomberg via Getty Images
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In den vergangenen 30 Jahren haben sich die Soja-Anbauflächen in Paraguay verfünffacht - auf Kosten des Regenwaldes. Die Soja-Pflanzen: gentechnisch verändert. Wichtigster Abnehmer: die EU
Das wollen das österreichische Sustainable Europe Research Institut (SERI) und die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 jetzt ändern. Sie rechnen in ihrer Studie "Kein Land in Sicht" vor, dass die Bürger der EU, um ihren Bedarf an Lebensmitteln und Konsumgütern zu decken, in aller Welt jährlich zusätzlich 120 Millionen Hektar an landwirtschaftlicher Fläche verbrauchen. Das entspricht der Größe Skandinaviens - einschließlich Finnland. Dabei sind Forstflächen außerhalb der EU wegen der unsicheren Datenlage noch gar nicht eingerechnet.

Virtuelles Land, oder auch der Land-Fußabdruck: Das ist diejenige Fläche, die für die Herstellung eines Produktes entlang der gesamten Produktionskette erforderlich ist. In einer Tasse Kaffee sind also anteilig nicht nur die Kaffee-Anbauflächen, sondern etwa auch Flächen für Produktionsbetriebe und Infrastruktur enthalten. Ein Kilogramm Schweinefleisch schlägt mit 6,7 Quadratmetern zu Buche, ein Laptop mit zehn Quadratmetern - Flächen, die vor allem Erzmienen und Produktionsstätten einnehmen. Ein Auto bringt es sogar auf 150 Quadratmeter.

Die Konkurrenz um Flächen wächst

Unsere virtuelle Landnutzung bleibt nicht ohne Folgen. "In den vergangenen fünfzig Jahren wuchsen weltweit die landwirtschaftlich genutzten Flächen um fast zwölf Prozent. Gleichzeitig benötigen wir bei einer wachsenden Weltbevölkerung aber auch immer mehr Land für Siedlungen, Infrastruktur und Industrie. Jede Zunahme einer dieser Landnutzungen wird also auf Kosten einer anderen gehen - oder auf Kosten der Umwelt", sagt SERI-Umweltökonom Stephan Lutter, der leitende Autor der Studie.

Und er nennt ein drastisches Beispiel für die Umweltauswirkungen unserer virtuellen Landnutzung: Brasilien ist weltweit der drittgrößte Produzent des Aluminium-Erzes Bauxit. Schätzungsweise 16.000 Quadratkilometer des Landes beansprucht die Förderung des Rohstoffes und die Herstellung von Roh-Aluminium. Besonders heikel: Die Abbaustätten liegen im Amazonas-Gebiet. Um die Vorkommen zu erschließen, wird Regenwald gerodet, werden Ureinwohner vertrieben und müssen ihre traditionelle Lebensweise aufgeben. Zudem werden bei der Bauxit-Produktion im großen Stil Böden vergiftet. "Gegen das, was in Brasilien passiert, war die Rotschlammkatastrophe in Ungarn ein Klacks", sagt Lutter. In Ungarn waren im Jahr 2010 giftige Abwässer aus dem Rückhaltebecken einer Aluminiumfabrik in die Umwelt gelangt. "In Brasilien passiert so etwas täglich. Nur dass keiner darüber berichtet."



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Kommentare zu "Europas großer Landhunger"

Consul | 03.05.2013 14:04

Wollen Sie wissen wieviel verstecktes Wasser in Ihrem Frühstück steckt? Dann schauen Sie doch mal auf unserer Webseite vorbei! Auf der Webseite der Wanderausstellung über Landschaften und ressourcen. www.landschafftressourcen.de Beitrag melden!

Stephanie Fischer | 18.04.2013 13:31

Wir haben hierzu auch eine interaktive Grafik gestaltet -> http://www.reduse.org/en/interactive-graphic-land-demand-eu-27 Beitrag melden!

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