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GEO Magazin Nr. 01/03 Seite 1 von 5


GEO Regenwaldverein e.V.

GEO Magazin Nr. 01/03 - Hat der Mensch einen freien Willen? - Heft vergriffen - › Abonnieren

Wo die wilde Bohne wächst

In den Wäldern des Hochlandes von Äthiopien wächst Coffea arabica noch wild, in einzigartiger Vielfalt. Ein bedrohter botanischer Schatz, sagen Wissenschaftler. "GEO schützt den Regenwald e. V." hilft, die wilde Bohne und ihre Heimat zu erhalten. Zum Wohl der äthiopischen Kleinbauern - und des globalen Kaffee-Kränzchens

Text von Reiner Klingholz

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Wenn die Zeiger des Zifferblattes in der namenlosen Bar an der Hauptstraße von Bonga die Zwölf-Uhr-Mittags-Stellung erreichen, streunen die letzten Sonnenstrahlen durch die Gassen. In Wirklichkeit ist es sechs Uhr abends. Die Uhren in Äthiopien gehen eben anders als im Rest der Welt. Unter der Uhr sitzt Begene Gaibresaillassie, ein pensionierter Lehrer von 70 Jahren, und schlürft pechschwarzen "Bunna". So heißt das Getränk auf Amharisch, das blumig-würzig duftend und mit einer Prise Kardamom verfeinert aus der alten italienischen Espressomaschine auf dem Tresen rinnt.



Jeder Bauer in den Hügeln um die Provinzhauptstadt Bonga baut Kaffee-Sträucher in Mischkultur zwischen Hirse und Mais an. Geerntet wird im November, mit bis zu zehn Pflückeinsätzen (Foto von: Reiner Klingholz)
© Reiner Klingholz
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Jeder Bauer in den Hügeln um die Provinzhauptstadt Bonga baut Kaffee-Sträucher in Mischkultur zwischen Hirse und Mais an. Geerntet wird im November, mit bis zu zehn Pflückeinsätzen

Das beliebteste Getränk Äthiopiens - und der Welt

Ohne Bunna ist der Alltag in Äthiopien kaum vorstellbar. Denn das Land, das früher Abessinien hieß, ist die Heimat des Kaffees. "Die meisten Menschen glauben, der 'Trank der Muselmanen' komme aus dem Orient", sagt Begene. "Sogar die Wissenschaftler haben dem Baum, der die Kaffeebohnen trägt, den Namen Coffea arabica gegeben. Aber das ist ein Irrtum. Wer nach den Wurzeln des Kaffees sucht, muss zu uns nach Bonga kommen. Dorthin, wo einst die Könige von Kaffa residierten ..." Und klingt das nicht wie "Qahwa", "Kahwi" oder "Kawa", wie "Café", "Coffee" und "Kaffee"?

Nicht nur für Begene steht fest: Der Kaffee stammt aus Kaffa. Jeder in Bonga kennt die Legende, nach der sich das schwarze Getränk von dem Flecken Togola aus, keine zehn Kilometer von der Stadt entfernt, um die ganze Welt verbreitet hat. Tatsächlich kommen mittlerweile auch die Botaniker zu einem ähnlichen Ergebnis. Alle Spuren weisen in die Berge und Wälder im Südwesten Äthiopiens, wo auch Bonga liegt, die Hauptstadt der heutigen Provinz Kaffa. Hier wächst der Kaffee noch immer wild im Wald. In anderen Ländern gedeiht er nur in Kultur. Sämtliche rund zehn Milliarden Coffea-arabica-Sträucher - ob in Brasilien oder Kenya, Costa Rica oder Indonesien - sind Abkömmlinge von Wildpflanzen aus Äthiopien. Experten schätzen, dass all diese Sträucher von einer Hand voll Bäumchen abstammen, die einst aus dem abessinischen Bergregenwald entwendet wurden.


Grüne Vergangenheit

Nun ist Äthiopien ein Land, das als Synonym für Dürren und Hungerkatastrophen gilt. Kaum ein Mensch weiß, dass dort einmal ein Regenwald wuchs, der so groß war wie die ehemalige Bundesrepublik. Im Zentrum Äthiopiens, westlich und östlich des ostafrikanischen Grabenbruchs, ragen die Berge über 4000 Meter empor. Sie trotzen den vorbeiziehenden Wolken tropische Niederschläge ab, die auf fruchtbare vulkanische Böden regnen. Die berüchtigten Dürren gibt es nur in den steppenartigen Randgebieten des Landes.

Doch allein in den vergangenen 30 Jahren sind in Äthiopien 60 Prozent der Baumbestände verloren gegangen - abgefackelt und abgeholzt. Von den einst dichten Wäldern stehen wahrscheinlich keine drei Prozent mehr. Nur Relikte des ursprünglichen Reichtums existieren noch - darunter der Bonga Forest in der Kaffa-Provinz mit einer Fläche von 1600 Quadratkilometern. Um ihn zu retten, hat "GEO schützt den Regenwald e. V." ein Entwicklungsprojekt angeschoben, das den dort lebenden Menschen die Möglichkeit geben soll, ihre Umwelt zu bewahren.



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