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GEO Magazin Nr. 06/12 Seite 1 von 1


GEO Regenwaldverein e.V.

Virunga: Gorilla-Nationalpark in Not

Aus aktuellem Anlass bieten wir hier allen Interessierten Informationen zur derzeitigen Situation im Nationalpark und zu den Spendenmöglichkeiten.


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


NEWS

„Wir erleben derzeit die schwersten Gefechte seit 2008“, schrieb der Direktor des Virunga Nationalparks, Emmanuel de Merode, in einer Mail am 21.06.2012 an GEO. Seinen Rangern sei es jedoch trotz der schweren Kämpfe im Gorilla-Sektor des Parks gelungen, vier von sechs Berggorilla-Familien ausfindig zu machen.

Seit April 2012 kämpfen im Ost-Kongo die „M23“ Milizen unter dem Kommando des Rebellenführers Bosco Ntaganda gegen Einheiten der kongolesischen Armee. Ntaganda wird vom Internationalen Strafgerichtshof gesucht, er soll Kindersoldaten rekrutiert haben. Im Mai und Juni 2012 weiteten sich die Gefechte auf den Gorilla-Sektor des Nationalparks aus. Weitere Milizengruppen in Virunga wie die Forces Démocratiques de Libération du Rwanda (FDLR) und die Mai-Mai nutzen die Kriegswirren, um besonders im mittleren Sektor des Nationalparks Boden gut zu machen. Emmanuel de Merode berichtete von mehreren Attacken auf Rangerstationen. Das Video unter http://www.virungacrisis.org/ veranschaulicht die Situation.

Zum Glück ruhen die Kämpfe derzeit, dennoch bleibt der Nationalpark Virunga für Besucher geschlossen. Auch wenn man im Süden des Parks versucht, zu einer "normalen" Situation zurückzukehren, bleibt es im mittleren Sektor angespannt.

GEO-Leser spenden über 64.000 Euro
Nach Veröffentlichung der Virunga-Reportage von Anke Sparmann in GEO 06/12 haben Leser den lebensgefährlichen Einsatz der Ranger mit bislang 64.357 Euro (Stand: 03.05.2013) unterstützt.
"Es ist toll, wie erfolgreich diese Spendenaktion ist. Wir sind unglaublich dankbar für diese Unterstützung.", schrieb Piet Schutter, Leiter der Finanzabteilung vom Virunga Nationalpark.
Herzlichen Dank auch von unserer Seite an alle Spender!

VERANSTALTUNG IN HAMBURG ZUR UNTERSTÜTZUNG DES VIRUNGA-NATIONALPARK

3.1.2013: Im Anschluss an seinen Besuch in Deutschland schrieb Ephrem Balole aus dem Virunga-Nationalpark:
„Der Aufenthalt in Hamburg war wirklich großartig. Vielen Dank an alle Beteiligten. In Virunga widmet sich das ganze Team, trotz der kritischen Lage im Ostkongo, weiterhin dem Schutz des Parks. Ich habe keine Zweifel, dass wir mit Ihrer Hilfe unseren „Garten Eden“ bewahren können. Auch wenn es derzeit schwierig erscheint, sind wir zuversichtlich, dass die Menschen vor Ort künftig vom Schutz ihrer Natur profitieren werden. Möge 2013 für alle ein wunderbares Jahr werden!“

Bei der Veranstaltung in Hamburg am 17. Dezember 2012 wurden Barspenden in Höhe von 594 Euro gesammelt; zudem wurden im Anschluss zahlreiche weitere Spenden überwiesen.

EINLADUNG zur Hamburger Informationsveranstaltung von GEO und DIE ZEIT am 17.12.2012


Die Reporterin Anke Sparmann berichtet in GEO 06/2012 über den Virunga Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo. Hier erzählt sie, was den Park besonders macht – und weshalb er dringend Hilfe benötigt.

Virunga, im Osten des Kongo gelegen, zählt zu den ältesten Nationalparks in Afrika. Bekannt ist der Park für seine Berggorillas. Rund 200 der Menschenaffen leben in den Hängen der erloschenen Vulkane im Süden des Schutzgebiets.

Vor fünf Jahren geriet Virunga weltweit in die Schlagzeilen: Damals, im Juli 2007, wurde die Hälfte einer Gorillafamilie niedergeschossen, darunter der Silberrücken der Gruppe. Auch die folgenden Jahre waren hart für Virunga. Während eines Bürgerkriegs – des dritten Kriegs im Ostkongo seit 1996 – wurde das Hauptquartier des Parks zerstört. Und mehr als 140 Ranger starben in den vergangenen 15 Jahren im Dienst, elf allein in 2011. Wahrscheinlich fließt für den Schutz der Natur nirgendwo sonst auf der Welt so viel Blut wie in Virunga. Gleichzeitig habe ich noch an keinem Ort Menschen erlebt, die sich mit so großem Idealismus oder vergleichbarer Hingabe für die Natur einsetzen. Dies gilt für den Parkdirektor, Emmanuel de Merode, für seine Mitarbeiter in der Verwaltung und für die 274 Ranger des Nationalparks.

Noch vor wenigen Monaten sah es aus, als hätte sich das Blatt gewendet und das Leben sei endlich auf der Seite von Virunga. Vor allem mit Mitteln der Europäischen Union ist das Hauptquartier des Parks restauriert worden, eine hinreißende Lodge für Touristen ist entstanden, eine Krankenstation, Schulen wurden errichtet. Dann aber, in diesem Frühjahr, hat Soco International, ein Mineralölunternehmen mit Sitz in London, angekündigt, im Park nach Öl suchen zu wollen. Insgesamt liegen Konzessionen auf 85 Prozent der Parkfläche. Das Ausbeuten von Rohstoffen in einem Nationalpark ist nach kongolesischem Gesetz illegal. Unvereinbar ist es zudem mit dem Status von Virunga als Weltnaturerbe der UNESCO. Es scheint, auf den ersten Blick, ein Konflikt zwischen Naturschutz und wirtschaftlichen Interessen zu sein. Schlimm genug – und doch nur die halbe Wahrheit. Der Park ist mittlerweile der größte Arbeitgeber in der Region. Er ist ein Modell dafür, wie eine nachhaltige Wirtschaft im Kongo aussehen kann. Erdöl dagegen, so sagte mir der Botschafter der EU im Kongo, schafft keine Jobs; das mit dem Rohstoff verdiente Geld bleibt nicht vor Ort.

Woran fehlt es Virunga?
Rund 2,8 Millionen Euro braucht der Park im Jahr, um seinen laufenden Haushalt zu finanzieren – vor allem Löhne für die Ranger, ihre Essensrationen, Treibstoff. Etwa ein Fünftel davon kann Virunga bereits durch Einnahmen aus Tourismus decken. Der große Rest kommt von Gebern oder durch Spenden rein. In diesem Jahr fehlen etwa 700 000 Euro im Budget. Außerdem mangelt es an Geld, um neue Ranger auszubilden, die der Park dringend benötigt. Neben Spenden gibt es noch eine zweite Möglichkeit, Virunga zu helfen: hinfahren - sofern das Auswärtige Amt keine Reisewarnung ausspricht. Je mehr Touristen den Nationalpark besuchen, umso aussichtsreicher, dass er durch sein Wirtschaftsmodell Erfolg hat und seine wichtige Arbeit weiterführen kann.


Helfen Sie dem Virunga-Nationalpark!


Wie können Sie spenden?
Auf das folgende Konto von „GEO schützt den Regenwald e.V.“ – wir leiten die Spenden an den Nationalpark Virunga weiter:

Bank für Sozialwirtschaft
Konto-Nr. 8453100
BLZ 251 205 10
Stichwort "Virunga"

Die Möglichkeit online auf dieses Spendenkonto zu spenden, haben Sie im nachfolgenden Kasten "Verlinkung zum Online Spendenkonto".

Oder Sie lassen Ihre Spende direkt dem Virunga-Nationalpark über www.gorillacd.org zukommen.

Wie können Sie gezielt regelmäßig helfen?
Wenn Sie den Nationalpark regelmäßig unterstützen möchten, so können Sie einen Dauerauftrag mit dem Stichwort „Virunga-Dauerauftrag“ einrichten. Bitte geben Sie Ihre Postadresse an, damit wir Sie ggf. kontaktieren können.


Verlinkung zum Online Spendenkonto


Hier können Sie online spenden, um die Arbeit von "GEO schützt den Regenwald e.V." zu unterstützen.


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