GEO.de - Naturschützer auf der Flucht Seite 1 von 1
Artikel vom

GEO Regenwaldverein e.V.

Naturschützer auf der Flucht

GEO 8/2006 berichtete vom Streit um den Intag, ein Nebelwald-Territorium in Ecuador. Nun ist der Kampf eskaliert: Carlos Zorrilla, einer der wichtigsten Naturschutz-Vertreter in der Region, berichtet, er werde von der Polizei massiv bedroht. Er ist untergetaucht


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Musste untertauchen: Carlos Zorilla (Foto von: Annette Hasselmann)
© Annette Hasselmann
Foto vergrößern
Musste untertauchen: Carlos Zorilla

Carlos Zorilla ist einer der führenden Vertreter der Naturschutz-Organisation DECOIN, die sich gegen den Bau einer Kupfermine im Intag-Regenwald von Ecuador engagiert. In der Auseinandersetzung mit dem Bergbau-Konzern Ascendant habe er schon viele Einschüchterungsversuchen erlebt, sagt er - telefonischen Todesdrohungen etwa, auch anonyme Falschanzeigen gegen ihn bei den ecuadorianischen Polizei-Behörden. Trotzdem hatte Zorilla immer gehofft, es würde niemals zu Szenen kommen wie jenen vom 17. Oktober 2006:

Um 6.15 Uhr erhielt ich per Telefon eine Warnung: Eine große Gruppe von Polizisten sei auf dem Weg zu mir. Ich zögerte nicht lange: Oft schon hatte ich dieses Szenario mit meiner Familie besprochen, und weil uns klar war, dass die Beamten nur hinter mir her sein konnten, versteckte ich mich in der Nähe im Wald.

Es waren 17 Polizisten in kugelsicheren Westen, einige trugen Maschinenpistolen, manche waren maskiert. Sie bedrohten meine Frau, meinen Sohn und meinen Angestellten Roberto, der mir auf der Farm hilft, und erklärten ihnen, sie hätten einen Haftbefehl gegen mich, den sie meiner Familie aber nicht aushändigten, sondern nur vorlasen. Darin wurde ich des Diebstahl beschuldigt, ohne dass genauer spezifiziert wurde, was ich gestohlen haben sollte.


Umweltschützer mit Weitblick: Carlos Zorilla kämpft für die Bergregion (Foto von: Pete Oxford)
© Pete Oxford
Foto vergrößern
Umweltschützer mit Weitblick: Carlos Zorilla kämpft für die Bergregion

Die Polizisten durchsuchten mein Haus, warfen Hunderte von Büchern aus dem Regal, nahmen CD-ROMs und DVDs mit, einige Tausend Dollar in bar und eine Bankkarte. Nach einer Stunde etwa beendeten die Polizisten die Suche und sagten sinngemäß, sie hätten nichts finden können und müssten sich auch noch um andere Dinge kümmern. Daraufhin ging einer der Polizisten noch einmal ins Haus. Als er wiederkam, hielt er eine Pistole sowie einen Plastikbeutel mit Marihuana in der Hand. Er gab vor, beides im Zimmer meines Sohnes hinter Büchern gefunden zu haben.

Da ich diese Gegenstände noch nie gesehen habe, gehe ich davon aus, dass der Polizist sie gezielt dort platziert hat, um mich belasten zu können. Ich vermute, dass Mitarbeiter des Bergbaukonzerns "Ascendant" hinter dieser Aktion stehen. Ich möchte Sie bitten, mir dabei zu helfen, diesen abscheulichen Justizmissbrauch an die Öffentlichkeit zu bringen und juristisch dagegen vorzugehen."

Die Menschenrechtsorganisation "Amnesty International" und der Verein "GEO schützt den Regenwald e.V." setzen sich dafür ein, die Umstände und Hintergründe des Vorfalls genauer aufzuklären und dem Naturschützer Rechtsbeistand zukommen zu lassen.

Spenden für Anwalts- und Gerichtkosten erbitten wir unter dem Stichwort "Zorilla" auf das Spendenkonto von "GEO schützt den Regenwald" Deutsche Bank Hamburg, Konto-Nr. 0 544 544, BLZ 200 700 00. Weitere Infos unter www.decoin.org.



Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Momentan sind zu dem Artikel "Naturschützer auf der Flucht" keine Kommentare vorhanden.

Kommentar verfassen

* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO im Abo


G+J Glossar
Partner-Angebote