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Ohne Wüste kein Regenwald

Rund 240 Millionen Tonnen Sahara-Staub wechseln jährlich auf den amerikanischen Kontinent - mit dem Wind. Gut für den Amazonas-Regenwald. Denn der ist auf den flüchtigen Mineraldünger angewiesen

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Im März 2003 wirbeln gewaltige Mengen Wüstenstaub aus der Sahara über die Kanarischen Inseln (Foto von: ESA)
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Im März 2003 wirbeln gewaltige Mengen Wüstenstaub aus der Sahara über die Kanarischen Inseln

Vielleicht erinnern Sie sich noch: Über Nacht hatte sich in vergangenen Sommern auf unserem Auto oder den Gartenmöbeln eine rötliche Staubschicht abgelagert; nordafrikanischer Wüstenstaub, der sich von südlichen Winden bis nach Nordeuropa hatte tragen lassen. In unseren Breiten eher Kuriosum oder Ärgernis, ist der natürliche Bodentransfer per Luftfracht für andere Regionen der Erde lebenswichtig. So zum Beispiel für den südamerikanischen Regenwald.

Ein Forscherteam des israelischen Weizmann-Instituts hat nun herausgefunden, dass von den insgesamt 240 Millionen Tonnen Mineralien, die aus der Sahara jedes Jahr auf den Atlantik geweht werden, immerhin rund 50 Millionen den südamerikanischen Kontinent erreichen - ein natürlicher Dünger-Eintrag, ohne den das empfindliche ökologische System des Amazonas-Regenwaldes zusammenbrechen würde.


November 2004: Ein gewaltiger Sandsturm wütet in der Bodélé-Niederung. Das Foto machte das Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer (MODIS) an Bord des NASA-Satelliten Aqua (Foto von: NASA)
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November 2004: Ein gewaltiger Sandsturm wütet in der Bodélé-Niederung. Das Foto machte das Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer (MODIS) an Bord des NASA-Satelliten Aqua

Die Staubwolken reisen 5000 Kilometer weit

Besonders erstaunlich: Etwa die Hälfte des Staubes stammt aus der Bodélé-Niederung im Tschad, einem Gebiet, das der Größe des Bundeslandes Sachsen entspricht - und damit nur rund 0,2 Prozent der Gesamtfläche der Sahara ausmacht. Die Forscher vermuten, dass die besondere geografische Lage der Senke für das große Staubaufwirbeln verantwortlich ist: Vor allem im Winter und im Frühjahr blasen heftige Nordoststürme über sie Senke. Dabei bilden die Flanken zweier Höhenzüge, des Ennedi-Gebirges und des Tibesti-Gebirges, einen Windkanal. Mit Passatwinden gelangen die Staubpartikel weiter in das 5000 Kilometer entfernte Amazonas-Becken.

Für ihre Messungen nutzten die Forscher Daten der beiden NASA-Satelliten Terra und Aqua. Deren Spektrometer ermittelten zwischen Oktober 2003 und Oktober 2004 nicht nur die Zahl der Tage, an denen größere Staubmengen die Reise über den Atlantik antraten, sondern auch den Umfang der einzelnen Staubpakete und ihre Dicke. Aus diesen Daten rechneten Forscher die Gesamtmenge hoch.

Dass Sahara-Sand den Amazonas-Regenwald düngt, war zwar bekannt. Doch gingen frühere Studien lediglich von einem Viertel des jetzt ermittelten Staub-Eintrags aus.



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Kommentare zu "Ohne Wüste kein Regenwald"

Siegbert Ufermann | 07.01.2011 19:44

Die These, ohne Saharastaub kein Amazonas-Regenwald, ist falsch. Die Satellitenfotos zeigen, dass der sichtbare Staub nur wenige hundert Kilometer auf den Atlantik hinaus geweht wird. Das Phänomen ist der Kalima, der nur ein paarmal jährlich auftritt. Dann ist auch die Passatströmung vor Westafrika unterbrochen. Die nicht sichtbaren Stofftransporte aus der Sahara finden kontinuierlich statt. Siehe die SKIRON-Website http://forecast.uoa.gr/dustindx.php - die Staubströme werden in µg/m3 als Zahlen und Farbraster dargestellt. In Nähe der Karibik verbleiben 0 – 6 µg/m3. Wichtig: Die Staubdrift verläuft immer auf und oberhalb des 10. Breitengrads. Muss so sein! Siehe Planetarische Zirkulation, Innertropische Konvergenzzone, Hadley-Zone. Daraus folgt: In den südamerikanischen Regenwald können nur Aerosole aus Afrikas Tropengebieten gelangen. - Im Artikel fehlt: Wie kompatibel sind die Luftströmungen in Lateinamerika und welche Staub-Einträge kommen aus den Anden? Beitrag melden!

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