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GEO Magazin Nr. 7/07 Seite 1 von 4


Naturkundemuseum: Altes in neuem Licht

Mit fast 30 Millionen Objekten besitzt das Museum für Naturkunde in Berlin eine Sammlung von Weltrang - nur dass dies Jahrzehnte lang kaum jemand zur Kenntnis nahm. Nun gehen die Wissenschaftler der Institution in die Offensive: Sie zeigen in erneuerten Ausstellungssälen, welche Kostbarkeiten sie hüten

Text von Katja Trippel

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Eine Lichtung im Wald, umringt von hoch aufragenden Araukarien. Schwere Schritte erschüttern die von spitzen Blattschuppen überzogenen Zweige dieser Bäume. Eine Bestie, so lang wie ein Stadtbus, bricht durch ins Helle. Es ist ein Allosaurus, einer der gefräßigsten Räuber der Jurazeit. Er hält inne, etwas scheint ihn zu irritieren. Zehn Gehminuten vom Berliner Hauptbahnhof entfernt, im neu gestalteten Lichthof des Museums für Naturkunde, hätte der Saurier auch allen Anlass dazu, gäbe es ihn denn wirklich. Aber auch als Fiktion ist er eindrucksvoll, erzeugt von einem "Juraskop", einer Art Aussichtsfernglas, das hier zwischen sieben Saurierskeletten steht. Blickt man hinein und fokussiert auf eines der Gerippe, wachsen um dieses Muskeln, dann Panzerhaut. Die Körper beginnen sich in Szenen zu agieren, wie sie sich vor 150 Millionen Jahren wohl abgespielt haben mögen. Oder zumindest so, wie Kristian Remes sich das vorstellt.


Die Patina von mehr als hundert Jahren: In einem Magazin der ornithologischen Sammlung türmen sich Schubfächer voller
Vogelbälge. Gut 90 Prozent der gegenwärtig weltweit existierenden Vogelarten sind in Berlin versammelt, 7000 Exemplare lebensnah auf Ständer montiert, so der Gänsegeier (Foto von: Hans Hansen)
© Hans Hansen
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Die Patina von mehr als hundert Jahren: In einem Magazin der ornithologischen Sammlung türmen sich Schubfächer voller Vogelbälge. Gut 90 Prozent der gegenwärtig weltweit existierenden Vogelarten sind in Berlin versammelt, 7000 Exemplare lebensnah auf Ständer montiert, so der Gänsegeier

Der 28-jährige Geologe und Paläontologe schreibt gerade an einer Doktorarbeit über die Lebensweise der Saurier und hat die Mediengestalter der Agentur ART+COM bei den von ihnen entworfenen Computeranimationen wissenschaftlich beraten. Auch die Präsentation der Knochen-Originale wurde von ihm akribisch überprüft. Fünf Skelette aus Tendaguru im heutigen Tansania sind darunter - so Brachiosaurus brancai, die mit über 13 Metern höchste, aus echten Fossilien montierte Saurierrekonstruktion der Welt. Zur Wiedereröffnung des renovierten Museums-Lichthofes hat Remes ihnen, wie auch der 1911 als Geschenk nach Berlin gelangten Kopie eines nordamerikanischen Diplodocus, ein völlig neues Erscheinungsbild verpasst. An dem damals nachempfundenen Lebensbild hat sich durch Forschungsresultate aus aller Welt inzwischen vieles geändert. Ein Beispiel: der Berliner Kentrosaurus mit seinen "Irokesen"-Stacheln. 70 Jahre lang trug er ein Paar armdicke gefährlich spitze Dornen auf der Hüfte. Doch an einem 1992 in China ausgegrabenen kompletten Kentrosaurus- Verwandten setzten die Dornen unverkennbar an den Schultern an, nicht tiefer.


Paradiesvögel aus Neuguinea bilden nur einen winzigen
Teil der 135.000 Bälge umfassenden Vogelsammlung
im Berliner Naturkundemuseum. Doch dieses Naturarchiv ist gefährdet: Mangels Klimaanlage sind die Präparate abwechselnd
Hitze und Kälte, Trockenheit und Feuchte ausgesetzt (Foto von: Hans Hansen)
© Hans Hansen
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Paradiesvögel aus Neuguinea bilden nur einen winzigen Teil der 135.000 Bälge umfassenden Vogelsammlung im Berliner Naturkundemuseum. Doch dieses Naturarchiv ist gefährdet: Mangels Klimaanlage sind die Präparate abwechselnd Hitze und Kälte, Trockenheit und Feuchte ausgesetzt

Ein modernes Wissenschaftszentrum

Doch ging es nicht nur um fachliche Richtig-Stellungen, der Sauriertrupp wurde auch durch eine Schönheitskur für die Wiedereröffnung der zentralen Schaubühne des Museums fit gemacht. Kristian Remes musste genau darauf achten, dass jeder der 1500 aufpolierten Knochen in die richtige Halterung gesteckt wurde. Nun machen die Urreptilien im Lichthof eine viel dynamischere Figur. Es ist, als hätten sie teil an jener Aufbruchstimmung, die im ganzen Haus zu spüren ist. Denn nicht nur die Lichthof-Ausstellung "Saurierwelt - Leben im Jura" öffnet am 13. Juli neu. Auch das westliche Treppenhaus und zwei Säle wurden renoviert und mit neu konzipierten Ausstellungen über "Sonnensystem und Kosmos", das "System Erde", "Evolution in Aktion" bestückt. Damit will Reinhold Leinfelder, Anfang 2006 zum Generaldirektor des Naturkundemuseums berufen, mehr erreichen als die Auffrischung von Fakten und eine zeitgemäße Präsentationstechnik. Er möchte das Museum nicht nur als Schauhaus verstanden wissen, sondern auch als ein modernes Wissenschaftszentrum, in dem die Erkenntnisse der vielen hier arbeitenden Forscher mit dem Publikum geteilt werden können.


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  • › Porträts aus einem Organismus

    Schlangenskelette. Hunderte von Schachteln. Unmöglich, sich hier als Laie zurechtzufinden. Zum Glück steht GEO-Fotograf Hans Hansen ein Kurator zur Seite, der die schönsten Stücke präsentiert - Teil jener tausend Exemplare, die Hansen im Berliner Naturkundemuseum in Augenschein genommen hat

Im Mittelpunkt stehen Fragen der Evolutions- und Biodiversitätsforschung

In der Tat sind die wissenschaftlichen Aktivitäten der Berliner äußerst vielfältig - ob in den Museumssammlungen oder auf Expeditionen, ob mit morphologischen Studien oder Computersimulationen, im neuen Isotopen-Labor oder im molekularbiologischen Labor des neu gegründeten "Interdisziplinären Zentrums für Genetische Variabilität und Anpassungsfähigkeit". Im Mittelpunkt vieler Arbeiten stehen erwartungsgemäß Fragen der Evolutions- und Biodiversitätsforschung, traditionell aber auch die Planeten- und Meteoritenkunde. Noch haben die Museumswissenschaftler kaum Zeit gefunden, sich bei allen von der neuen Leitung angestoßenen Projekten auf eine gemeinsame Forschungslinie festzulegen. Doch Leinfelder hält beide Bereiche für gut vereinbar: Gerade die Wechselwirkung zwischen den äußeren Faktoren - Meteoriteneinschlägen, Vulkanismus, Klimaänderungen - und den inneren Faktoren der Ökosysteme treibe die Evolution und Artenbildung ja entscheidend voran.


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Kommentare zu "Naturkundemuseum: Altes in neuem Licht"

Rosemarie | 29.08.2007 14:10

Ich bin Jahrgang 1934 und habe bis 1948 in Berlin gelebt. Nach dem Krieg gab es für uns Kinder nicht viel Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung, vorallem nicht bei schlechtem Wetter. Da war ich sehr oft in dem einzigen heilgebliebenen Museum, in unserem heißgeliebten Naturkunde-Museum. Es war eine wundersame heile Welt in unserem so ganz kaputten Berlin. Vor 4 Jahren zeigte ich meinem inzwischen verstorbenen Mann, wo ich mir als Kind mein Fernweh hergeholt habe. Jetzt werde ich mir möglichst bald das hergerichtete Haus anschauen, ich freue mich darauf! Beitrag melden!

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