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GEO Magazin Nr. 10/12 Seite 1 von 1


Fotogalerie: Orchideen

Prachtbienen kennen kein Halten mehr, Wespen umschmusen ihre Blüten, selbst Aasfliegen sind wie magnetisiert. Liebe macht blind - und garantiert den Erfolg einer der artenreichsten Pflanzenfamilien

Text von Andreas Weber

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Encyclia cochleata (Foto von: Christian Ziegler)
© Christian Ziegler
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Encyclia cochleata

Blumen strotzen vor Erotik. Leuchtende Farben, betäubende Düfte sollen Neugierige anlocken, die dann den Pollen der (männlichen) Staubblätter auf die (weibliche) Narbe einer anderen Pflanze übertragen. "Befruchte mich! Es soll dein Schaden nicht sein! Auch du wirst durch mich fruchtbarer!", lautet die Botschaft.

Orchideen haben diese Versprechen zu einem System pflanzlicher Hypnose perfektioniert, in dem willige Helfer, betäubt von den Verheißungen attraktiver Kelche, wohldosierte Pollenpäckchen an ihre Bestimmungsorte tragen. Manche Vertreter dieser Pflanzengattung wirken zwar wie unschuldige Lilien - andere aber haben labyrinthartige Blüten entwickelt, durch die ein Bestäuber taumelt wie die Kugel beim Flipperspiel, bis er bepackt entkommt. Es gibt sogar Orchideen, die blühen fast unsichtbar unter der Erde und lassen ihre Fortpflanzung wahrscheinlich von Ameisen erledigen. All das sind Vermehrungsstrategien einer Pflanzengruppe, welche als eine der artenreichsten der Erde gilt. Auch weil der Mensch ebenfalls auf die Botanik der Begierde fliegt: Zu den etwa 25.000 bekannten Orchideen sind heute über 100.000 Züchtungen gekommen, mit denen Homo sapiens, sozusagen als Mega-Bestäuber, den evolutionären Erfolg dieser Pflanzenfamilie vervielfacht hat.

Zwar macht die Mehrzahl der verführerischen Blumen ihren Besuchern ein solides Tauschangebot - sie belohnen die Insekten für die Bestäubung mit Nektar. Aber mehr als ein Drittel bietet ihren Besuchern nicht Nahrung als Gegenleistung für die Bestäubung an, sondern lockt sie mit süßen Verheißungen in ihre Dienste - und beutet sie dann ordentlich aus.

So erhalten Euglossa-Bienen die aphrodisierenden Aromen der Coryanthes nur, wenn sie einiges in Kauf nehmen. Immer wieder rutscht einer der berauschten Freier auf der Blütenlippe ab und platscht in die Flüssigkeit darunter. Die triefenden Insekten haben mit nassen Flügeln keine Chance, nach oben zu entkommen. Sie müssen sich durch eine enge Spalte ins Freie zwängen. Dabei bleiben zwei leuchtend gelbe Pollensäcke an ihrem Rücken hängen wie die Pressluftflaschen eines Tauchers. Wenn diese Biene in der nächsten Blüte erneut baden geht und sich durch den Tunnel quetscht, verfangen sich die Pollenpakete an winzigen Haken - fertig ist die Befruchtung.

Andere Vertreter der Pflanzenfamilie gehen noch ruchloser vor: Die australische Caladenia cairnsiana etwa verströmt ein Aroma, das die Pheromone der Weibchen einer Wespenart imitiert. Deren Männchen, vom Duft willenlos gemacht, stürzen sich mit dem Hinterleib voran auf die Blütenlippe und beginnen, mit der Orchidee zu kopulieren. Statt ein Weibchen befruchtet zu haben, zieht das düpierte Insekt schließlich mit zwei an sein Abdomen gehefteten Pollenpäckchen ab. Aber damit ist der Betrug noch nicht vollendet: Wegen des Samenklaus der Orchidee bleibt ein Teil der echten Wespen- Weibchen unbefruchtet. Und diese legen Eier, aus denen ausschließlich Männchen schlüpfen - neue Partner für die botanische Geschlechtsattrappe.

Ist all das noch Symbiose, wie zwischen Blümchen und Bienchen allgemein üblich? Kaum. Manche Orchideen, meint der belgische Botaniker Nicolas Vereecken, lassen sich eher als Parasiten verstehen, unter denen ihre hoffnungsfrohen Besucher leiden wie sonst unter Milben und Nematoden. Mit der Haltung von Lustsklaven aus dem Insektenreich, die oft auf eine einzige Blütenart fixiert sind, könnte den erotischen Gewächsen ein besonders smarter evolutionärer Schachzug gelungen sein. Denn wer einen treuen Bestäuber hat, der geht sicher, dass sein Pollen garantiert auf einer Blüte der eigenen Art landet - und nicht im Nirgendwo floraler Vielfalt verfliegt.


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