GEO Magazin Nr. 02/06 - Wie alt können wir werden? Seite 1 von 4

Gletscher: Rückzug der Riesen

Immer deutlicher zeigt sich: Dem "ewigen Eis" der Alpen bleiben nur noch wenige Jahrzehnte. Steigende Temperaturen bringen die Eismassive in den Hochgebirgen zum Abtauen - mit schwer wiegenden Folgen


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Eine gute Stunde schon gräbt sich Hans Oerlemans mit einer Klappschaufel in den Schnee des Engadiner Morteratschgletschers. Tiefer und tiefer durch lockeren Neuschnee, pappigen Sulz, einen Hauch aufgewehten Saharastaubs, 30 Zentimeter pulverisierten Harsch und schließlich harten Firn. Sein Kopf ragt gerade noch aus dem Loch, als er ruft: "Bin am Eis, ein Meter fünfzig!" Dann nimmt Oerlemans mit einer Schippe im Zehn-Zentimeter-Abstand Proben aus der Schneewand und legt sie auf eine Briefwaage, um den winterlichen "Massengewinn" des Gletschers berechnen zu können.


Der mächtigste Eisstrom der Alpen, der Aletschgletscher, schiebt sich über 23 Kilometer vom Jungfraujoch ins Rhônetal (Foto von: Bernhard Edmaier)
© Bernhard Edmaier
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Der mächtigste Eisstrom der Alpen, der Aletschgletscher, schiebt sich über 23 Kilometer vom Jungfraujoch ins Rhônetal

High-Tech-Station im "ewigen" Eis

Auf der Morteratsch-Wetterstation von Oerlemans' Institut für Meeres- und Atmosphärenforschung der Universität Utrecht steckt mit Ausnahme von Schaufel und Schippe nur vollautomatische High Tech im Schnee: ein Gerätemast, der alle zwei Minuten elf verschiedene Daten über Luft, Wind und Strahlung misst; daneben ein Dreibein, das von seiner Spitze Schallwellen zur Gletscheroberfläche schickt und so erfasst, wie viel oder wie wenig Schnee das Eis bedeckt. Ein Solarschild zur Energiegewinnung, frostresistente Kabel und ein Speicherchip, der sämtliche Daten notfalls ein Jahr lang konserviert.


Oerlemans' Station soll das Siechtum ihres eigenen Untergrunds dokumentieren und gleichwohl Haltung bewahren. Und zur großen Begeisterung der internationalen Glaziologenzunft gelingt ihr genau dies. Mast und Dreibein sinken einfach mit dem Gletscher in die Tiefe. Hier finden die Wissenschaftler, was ihnen bislang fehlte: lückenlose meteorologische Datenreihen, mit denen erforscht werden kann, wie globales Klima und lokales Wetter den Gletscherschwund beeinflussen - und welche Risiken für Mensch und Umwelt in den Bergregionen lauern, wenn deren vereiste Geröllmassen immer schneller tauen und ins Rutschen geraten.


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Die Satellitenbildaufnahme vom September 2003 zeigt die vergletscherten Gebiete der Alpen (Foto von: Bernhard Edmaier)
© Bernhard Edmaier
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Die Satellitenbildaufnahme vom September 2003 zeigt die vergletscherten Gebiete der Alpen

Die Gefahren sind unmittelbar

Vor allem die Alpenbewohner drängen auf neue Erkenntnisse - haben sich doch die hiesigen Gletscher in den vergangenen Jahren vielerorts vom Naturwunder zur Naturgefahr gewandelt. Von den französischen Hochalpen über das Engadin, das Piemont und das Ötztal bis in die Hohentauern wächst in vergletscherten Gebieten die Häufigkeit von Überflutungen, Eis- und Gerölllawinen, überschwappenden Gletscherseen und Steinschlägen aus auftauenden Moränenhügeln. Allein das "Inventar gefährlicher Gletscher in der Schweiz", 2003 erstellt von Forschern der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (VAW-ETH) im Rahmen des EU-Projekts "Glaciorisk", warnt vor 82 Gletschern, die bereits Menschen oder ihre Bauwerke gefährdet haben und/oder sie zukünftig gefährden könnten.


Neue Risiken

Fachkollegen vom Institut für Geographie der Universität Zürich, die das internationale Register "Glacier Hazards" (Gletscher-Gefahren) angelegt haben, fürchten sogar, der globale Klimawandel schaffe völlig neue Risiken, die mit den Erfahrungen der Vergangenheit nicht mehr zu bewältigen seien. "Die schmelzenden Gletscher verändern sich und die Landschaft stärker, als jemals zuvor beobachtet wurde", sagt Institutsleiter Wilfried Haeberli. Es werde immer schwerer vorherzusagen, wo Gefahren oder Probleme drohten.



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