GEO Magazin Nr. 02/00 - Todesflug PA-103 Seite 1 von 4

GEO Magazin Nr. 02/00 - Todesflug PA-103 - Heft vergriffen - › Abonnieren

Schluck für Schluck ein Kunstprodukt

Lebenselixier H2O: Mit Raffinesse und High Tech verwandeln Spezialisten in 6600 deutschen Wasserwerken selbst noch dubiose Brühe aus Flüssen oder Grundwasserbrunnen in eine klare, geschmacksneutrale Flüssigkeit, die alle Normen perfekt erfüllt. Doch neuartige und potenziell gesundheitsgefährdende Chemikalien konfrontieren Analytiker und Sanierer mit einer Welle ungelöster Probleme.


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Mehr als 6600 Versorgungs-Unternehmen arbeiten in der Trinkwasserbranche. Mit welchem immensen Aufwand, illustriert ein Wasserwerk wie Schierstein, das rund 30 Prozent des Wasserbedarfs von Wiesbaden produziert. Der Rohstoff der Schiersteiner heißt Rhein. Rund 700 Kilometer nach den Quellen ist der Strom eine bräunlich-trübe Brühe mit Vergangenheit: Er trägt Chemikalienreste von Sandoz und Ciba Geigy (Novartis) aus Basel mit sich, Spuren von Schiffsdiesel und die Kläranlagenausflüsse von Städten wie Straßburg, Karlsruhe und Speyer. Er hat das AKW Philippsburg gekühlt und der BASF in Ludwigshafen Kühl- und Brauchwasser geliefert.


Diese Flüssigkeit zu einem Produkt aufzupeppen, das der Richtlinie 80/ 778/EWG "über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch" entspricht, ist das Kunststück der Schiersteiner. Sie pumpen Rohwasser aus dem Fluss, sieben Sand und Treibgut heraus und führen es über eine siebenstufige Treppe. Dabei wird das Wasser mit Sauerstoff gesättigt, um den Abbau von Schadstoffen durch Mikroorganismen zu fördern. Zudem entweichen flüchtige Verbindungen beim Sturz über die Stufen. Nach der Kaskade setzen die Aufbereiter im Sommer dem Wasser Kalziumhydroxid zu, um es zu entsäuern.

Reines Wasser hat einen pH-Wert von 7. Saure Wässer mit geringerem pH-Wert greifen das Material von Rohren und Anlagen an und fördern die Algenbildung. Zu viele Algen in den angeschlossenen Sedimentierbecken verstopfen später die Filter und verbrauchen zu viel Sauerstoff, den eigentlich die Mikroorganismen nutzen sollen.

In den Sedimentierbecken, die etwa die Größe von Löschteichen haben, kommt das Wasser zur Ruhe, Schwebstoffe sinken auf den Grund, Mikroorganismen nehmen ihre Arbeit auf. An den Schiersteiner Becken, in die der örtliche Angelverein Fische aussetzen darf, siedeln Störche und Fischreiher. Sie lassen dieses Produktions-Biotop - auch Trinkwasserschutzgebiet genannt - zwischen der stark befahrenen Bundesstraße, dem Yachthafen, einer Reihe von Handwerksbetrieben und etlichen Fabrikschornsteinen wirken, als habe ein Provokateur es zur Erregung öffentlicher Schuldgefühle dorthin verpflanzt.

Aus den Sedimentierbecken wird das Wasser ins Schiersteiner Aufbereitungswerk gepumpt. Flockungsmittel sorgen dafür, dass Schadstoffe verklumpen. Dabei neutralisieren Eisensalze die elektrostatischen Kräfte des Wassers und sorgen so dafür, dass gelöste oder schwebende Stoffe ausflocken. Die groben Flocken setzen sich ab, die feinen bleiben in Sandfiltern stecken. Anschließend trumpfen die Aufbereiter mit der Wunderwaffe der Trinkwasserproduktion auf: mit Aktivkohle. Störende Geruchs- oder Geschmacksstoffe, Kohlenwasserstoffe und selbst Pestizide werden an ihre Oberfläche gebunden. Bis heute rätseln Experten über Details der chemisch-physikalischen Reaktionen. Für die Wasserwerker zählen die Messergebnisse. Die beweisen: Der Filter aus reinem Kohlenstoff funktioniert exzellent.


 (Foto von: GEO MAGAZIN 2000)
© GEO MAGAZIN 2000

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Kommentare zu "Schluck für Schluck ein Kunstprodukt"


WOLFGANG HEINZEN | 22.03.2012 13:49

es ist leider bezeichnend, dass wir Deutsche mit unserer Wasserqualität den Rang auf der vorletzten Stelle in Europa führen. Pfui Deibel ! Und offensichtlich mekt es keiner. Die Chemie- und Pharmalobby hat hier die Oberhand. Die Wasser-Kontaminationswerte werden immer noch höher angesetzt, damit die Industrie konsequenzenlos weitermachen kann. Je mehr ich den Wassermarkt verfolge um so vorsichtiger lasse ich nur bestimmte Wässer an mich heran. WOLFGANG HEINZEN Beitrag melden!

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