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Schmackhaftes von vorgestern

Nur wenige Obstbauern kämpfen heute noch für die Vielfalt fast vergessener Früchte. Apfelbauer Alfred Helmig ist einer von ihnen

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Wer in Alfred Helmigs kleinen Hofladen eintritt, dem strömt der fruchtig-süße Geruch reifer Äpfel entgegen. Dabei liegen jetzt, am Ende des Winters, nur noch wenige der begehrten Früchte in den grünen Obstkisten. Im vergangenen Herbst konnte Helmig vier Tonnen Äpfel ernten - alles alte Sorten, die man im Supermarkt vergeblich sucht.


Der Berlepsch wurde 1880 gezüchtet und nach dem damaligen Düsseldorfer Regierungspräsidenten benannt (Foto von: Alfred Helmig)
© Alfred Helmig
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Der Berlepsch wurde 1880 gezüchtet und nach dem damaligen Düsseldorfer Regierungspräsidenten benannt

Golden Delicious, Braeburn oder Pink Lady - so heißen die Apfelsorten, die heute in jedem Supermarkt die Auslagen füllen. Und viel länger wird die Liste der angebotenen Sorten meist nicht. Dabei sind weit mehr Apfelsorten bekannt. Allein in Europa sollen es über 3000 verschiedene sein. Allerdings geraten viele der altbekannten Sorten, die oft schon im Mittelalter entdeckt wurden, zunehmend in Vergessenheit. Sie wurden von normierten Züchtungen ersetzt, die nur zu einem Zweck kultiviert werden: Um möglichst viel Gewinn zu erzielen.


So kommen die neuen Sorten meist groß, rund und glänzend daher. Gezüchtet, um schön auszusehen. Denn das ist es, was die meisten Kunden zum Kauf verleitet. Viele alte Obstsorten können da nicht mithalten. Und in der Tat kommen auch die Äpfel von Alfred Helmig nicht in runder Vollendung und stets gleich groß daher. Der Landwirt, der in den 90er Jahren den Hof seines Vaters in Greven bei Münster übernahm, hat sich dem Diktat des Marktes entzogen und dem Anbau alter Obstsorten verschrieben.


Obstbauer Alfred Helmig mit seinem mobilen Verkaufsstand (Foto von: Alfred Helmig)
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Obstbauer Alfred Helmig mit seinem mobilen Verkaufsstand

Geschmack verpflichtet: "Prinz Albrecht von Preußen"

Denn nicht nur Äpfel, auch andere Obstsorten haben eine lange Tradition in Deutschland. Auf dem Hof von Alfred Helmig wachsen daher neben den rund 200 Apfelbäumen auch einige Kirschen, Birnen und Zwetschgen. Einen Pink Lady sucht man hier allerdings vergeblich. Stattdessen hängen im Herbst wieder Äpfel an den Bäumen mit so klangvollen Namen wie "Prinz Albrecht von Preußen" oder "Dülmener Rose".

Aus den verschiedenen Apfelsorten macht der Landwirt Apfelmost und Apfelsaft - oder verkauft sie im Herbst frisch auf den Märkten der Umgebung. Dabei unterscheiden sich seine Äpfel gänzlich von den Supermarktfrüchten; sie sind klein oder groß, mit Beulen oder auch nicht. Doch würde man nicht die äußere Erscheinung, sonder die inneren Werte der beliebten Früchte bewerten, würden die neuen Züchtungen neben den Äpfeln des Münsterländer Hofes wohl recht alt aussehen.


Moderne Sorten können Allergien auslösen

Im Gegensatz zu den alten Sorten haben die neuen Züchtungen bedeutende Nachteile, die vor allem empfindliche Menschen schnell zu spüren bekommen. "Die neuzeitlichen Sorten haben mehr Allergene, die eine Apfelallergie bei den Konsumenten hervorrufen können", erklärt Alfred Helmig. Der Genuss von Äpfeln, Kirschen oder auch Nektarinen wird also spätestens dann zu einer Qual, wenn der Rachen juckt oder die Atemwege zuschwellen.

Die "Optimierung" der neuen Sorten geht sogar so weit, dass nicht mal aufgeschnittene Äpfel ihr Aussehen verlieren: "Ein normaler Apfel wird braun, wenn man ihn aufschneidet, weil der Apfel an der Luft oxydiert, " erklärt der Landwirt. Bei einigen neuzeitlichen Sorten habe man diese Eigenschaft aber schon weggezüchtet. Die Substanz, die unter anderem dafür verantwortlich ist, dass ein Apfel nach dem Anschneiden braun wird, heißt Polyphenol. Laut BUND sorgen Polyphenole aber auch dafür, dass Äpfel keine Allergien auslösen.



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