Hauptinhalt



Naturgewalten: Vulkane: Die Macht des Magmas

Feuerberge sind die mächtigsten aller Naturgewalten, die den blauen Planeten prägen - und damit auch unser Leben

Text von Ute Eberle

Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Einen Tag nach Weihnachten, am 26. Dezember 2008, schlagen die seismologischen Geräte rund um den Yellowstone-Nationalpark plötzlich vermehrt aus. Viel häufiger als sonst. Gewöhnlich halten sie maximal 3000 Minibeben pro Jahr fest, doch nun sind es 500 in einer Woche.

Nur wenige Menschen sind in diesen dunklen Wintertagen im Nationalpark unterwegs, doch ohnehin sind die meisten Stöße so schwach, dass Besucher sie nicht bemerken. Ein Grummeln, tief in der Erde. Die Instrumente aber fangen es auf und leiten die Daten 500 Kilometer weiter südlich an die Universität von Utah, wo Geologen sie so schnell wie möglich auswerten.


Vor 640 000 Jahren verwandelte ein gigantischer Vulkanausbruch das Gebiet des heutigen Yellostone-Nationalpark in eine fahle Mondlandschaft. Aus dem Krater flossen mindestens 27 Lavaströme. Asche bedeckte weite Teile Nordamerikas (braune Fläche) mit einer bis zu 30 Zentimeter starken Schicht (Foto von: Rainer Droste für GEOkompakt)
© Rainer Droste für GEOkompakt
Foto vergrößern
Vor 640 000 Jahren verwandelte ein gigantischer Vulkanausbruch das Gebiet des heutigen Yellostone-Nationalpark in eine fahle Mondlandschaft. Aus dem Krater flossen mindestens 27 Lavaströme. Asche bedeckte weite Teile Nordamerikas (braune Fläche) mit einer bis zu 30 Zentimeter starken Schicht

Teile ihrer Arbeit sind über das Internet öffentlich zugänglich, und so dauert es nicht lang, bis erste nervöse E-Mails bei Jake Lowenstern, dem verantwortlichen Forscher im Park, eintreffen: Droht eine größere Gefahr? Evakuierungsgerüchte kommen auf. Sie sind unbegründet, doch selbst wenn sie es nicht wären – wohin könnte man gehen?

Drei Millionen Menschen besuchen jährlich Amerikas ältesten Nationalpark. Sie fotografieren die Bisons und Wapiti-Hirsche, die hier umherstapfen, und hoffen, Grizzlybären, Wölfe oder Luchse zu erspähen. Doch vor allem kommen sie wegen der Geysire, der brodelnden Schlammlöcher, der kochend heißen Quellen.


Mehr zum Thema

An mehr als 10000 Stellen im Park blubbert, dampft oder stinkt es oder schießt Wasser bis zu 100 Meter hoch aus dem Grund. So unwirklich und feind-selig wirke die Landschaft, dass man an die Hölle und das Jüngste Gericht denken müsse, bekannte ein Pionier des 19. Jahrhunderts. Er ahnte nicht, wie nah er der Wahrheit damit kam.

Denn in Yellowstone schlummert ein Monster biblischen Ausmaßes. Rund acht Kilometer unter den Füßen der Besucher liegt eine der gewaltigsten Magmakammern der Welt. Mit einer Ausdehnung von 2500 Quadratkilometern ist sie etwa so groß wie Luxemburg, dazu acht Kilometer dick und gefüllt mit einem mehr als 800 Grad heißen Gemisch aus Gas, flüssigem und festem Gestein. Kurz: Yellowstone ist nichts anderes als – ein Vulkan.

Aber kein gewöhnlicher. Einen Kegel sucht man hier vergebens, auch ein Krater scheint zunächst nicht sichtbar. Lange waren es nur die meterhohen Ascheablagerungen und das heiße Geblubber allenthalben, das Geologen aufmerksam machte. Jahrelang vermaßen und analysierten sie das Gestein, bis Satellitenfotos bestätigten, was vom Boden schwer zu erkennen war: Weite Teile des Parks sowie Gebiete darüber hinaus – insgesamt etwa 4000 Quadratkilometer – bilden den Krater eines Vulkans.

Oder besser gesagt: eines „Supervulkans“.

Seinen bisher mächtigsten Ausbruch erlebte er vor 2,1 Millionen Jahren. Gut 2500 Kubikkilometer Geröll und Material (Magma genannt, wenn es im Erdinneren steckt, Lava, sobald es den Vulkan verlässt) spuckte er damals aus. Das entspricht einem Würfel von 13,5 Kilometer Kantenlänge. Größer als der Mount Everest – und genug Material, um ganz Deutschland sieben Meter tief zu begraben.


Unter dem Yellowstone-Nationalpark im Nordwesten der USA liegt in rund acht Kilometer Tiefe eine mächtige, zweigeteilte, trichterförmige Magmakammer (1), die sich jedes Jahr vergrößert und über der das Gestein weiträumig glüht (2). Hier schlummert ein Supervulkan, dessen Ausbruch jede bislang in der Historie beschriebene Eruption bei Weitem übertreffen würde. Geologen registrieren beunruhigende Signale. Unter dem Druck des Magmas hat sich die Erdoberfläche in jüngster Zeit immer wieder angehoben: bis zu sechs Zentimeter jährlich. Direkt unter der Oberfläche haben sich der Mallard-Lake-Dome (3) und der Sour-Creek-Dome (4) - erstarrte Lavaströme - gebildet (Foto von: Jochen Stuhrmann für GEOkompakt)
© Jochen Stuhrmann für GEOkompakt
Foto vergrößern
Unter dem Yellowstone-Nationalpark im Nordwesten der USA liegt in rund acht Kilometer Tiefe eine mächtige, zweigeteilte, trichterförmige Magmakammer (1), die sich jedes Jahr vergrößert und über der das Gestein weiträumig glüht (2). Hier schlummert ein Supervulkan, dessen Ausbruch jede bislang in der Historie beschriebene Eruption bei Weitem übertreffen würde. Geologen registrieren beunruhigende Signale. Unter dem Druck des Magmas hat sich die Erdoberfläche in jüngster Zeit immer wieder angehoben: bis zu sechs Zentimeter jährlich. Direkt unter der Oberfläche haben sich der Mallard-Lake-Dome (3) und der Sour-Creek-Dome (4) - erstarrte Lavaströme - gebildet

Die Explosion muss die Kraft mehrerer Hunderttausend Hiroshima-Bomben gehabt haben. Gut 30 Kilometer hoch katapultierte sie Asche, Gase und Wasserdampf in die Stratosphäre. Die Auswurfsäule war so mächtig, dass Gewitter darin tobten. Noch am Pazifik im Westen und am Mississippi im Osten regnete es Asche. Flüsse aus Lava sowie rasend schnelle Feuerwalzen aus Gas und glühenden Gesteinspartikeln wälzten sich bis zu 130 Kilometer weit ins Umland. Was ihnen im Weg stand, verbrannte.

Als das Inferno erstarb, hatte sich eine Fläche so groß wie Schleswig-Holstein in eine Mondlandschaft aus heißem Fels, Schlamm und Geröll verwandelt. Teils türmte sich das Material 760 Meter hoch auf, wie umfangreiche Bodenvermessungen und Gesteinsanalysen ergaben. Vor 1,3 Millionen sowie vor 640000 Jahren brach der Vulkan erneut aus und verteilte dabei noch einmal insgesamt halb so viel Lava und Asche in der Landschaft. Seither haben rund 80 kleinere Eruptionen den Kessel so weit gefüllt, dass die meisten Yellowstone-Besucher gar nicht gewahr werden, in einem Vulkan zu stehen.

Zu dem letzten (im Vergleich zu den drei Supereruptionen jedoch harmlosen) Ausbruch kam es vor 70000 Jahren. Doch nicht nur die Beben vom Dezember zeigen, dass der Vulkan noch immer aktiv ist. Am 17. August 1959 rüttelte die Erde im Park so heftig, dass 28 Menschen starben – 19 bei einem Bergrutsch, der so mächtig war, dass man die Leichen nie fand. Und 1989 schoss eine hydrothermale Explosion Felsbrocken 60 Meter in die Luft.

Messungen zeigen, dass sich der Boden des Parks hebt und senkt wie der Brustkorb eines Riesen. Mal sind es neun Millimeter pro Jahr, dann wieder 14, und jüngst waren es sogar sechs Zentimeter – so viel wie noch nie seit der Aufnahme systematischer Messungen. Es ist für Geologen keine Frage, dass der Yellowstone-Vulkan wieder ausbrechen wird. Offen ist nur, wann. Und wie heftig.

Vulkane sind Orte auf unserem Planeten, an denen dessen äußere Schicht – die rund 100 Kilometer dicke Erdplatte, auf der wir leben – aufreißt und das Erdinnere in Form glühenden Magmas hervorquillt. Weltweit kennen Geologen rund 1000 solcher Regionen (weit mehr liegen vermutlich in den Tiefen der Ozeane).



Seite 1 von 4
Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Mehr zu den Themen: Naturgewalten, Vulkan, USA, Nationalpark

Momentan sind zu dem Artikel "Vulkane: Die Macht des Magmas" keine Kommentare vorhanden.

Kommentar verfassen

Ja, ich möchte eine Benachrichtigung per Mail erhalten, wenn es neue Kommentare zu diesem Artikel gibt.
* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO im Abo