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Naturgewalten: Gewalten, die Neues schaffen

Immer wieder bedrohen Naturkatastrophen das Leben Zehntausender. Doch die geologische Perspektive enthüllt: Ohne die Kräfte, die solche Desaster auslösen, gäbe es die Menschheit überhaupt nicht

Text von Henning Engeln

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Der griechische Philosoph Xenophanes, so ist es überliefert, machte sich bereits vor rund 2500 Jahren Gedanken über ein Phänomen, das damals äußerst verblüffend gewesen sein muss: An vielen Orten im Inland fanden sich versteinerte Reste von Meerestieren. Wie waren sie dorthin gelangt - weit entfernt von jedem Ozean? Der Grieche kam auf eine kühne Erklärung: Weltweite Überflutungen hätten die Meeresbewohner dorthin verfrachtet.


Ohne die Hitze aus der Erdtiefe gäbe es weder Meere noch Kontinente (Foto von: Jochen Stuhrmann für GEOkompakt)
© Jochen Stuhrmann für GEOkompakt
Ohne die Hitze aus der Erdtiefe gäbe es weder Meere noch Kontinente

Er konnte nicht ahnen, dass die Wirklichkeit noch viel fantastischer ist. Das erkannten erst Geologen im 20. Jahrhundert, als sie den Mechanismus der Plattentektonik entdeckten: Danach ist die gesamte Erde eine heiße Kugel, auf deren Oberfläche erkaltete Platten mitsamt der kontinentalen und ozeanischen Erdkruste schwimmen, angetrieben von der Wärme im Erdinneren.

In einigen Regionen auf unserem Planeten stoßen diese Platten aneinander, schiebt sich die eine unter die andere und staucht deren Rand zusammen. Die Knautschzonen wachsen als Gebirge in den Himmel, und wenn es sich dabei um Meeresgrund handelt, wird er teilweise kilometerweit in die Höhe gestemmt - einschließlich der darin enthaltenen versteinerten Überreste seiner Bewohner.

All dies geschieht in extremer Langsamkeit. Rund zwei Zentimeter rücken Europa und Nordamerika beispielsweise Jahr für Jahr auseinander, während Indien sich mit fünf Zentimeter pro Jahr in die Eurasische Platte rammt und dabei den Himalaya immer weiter auftürmt. Das Wachsen eines Gebirges könnte ein Mensch nur verfolgen, wenn er Millionen Jahre und länger lebte.

Einem quasi ewig existierenden Wesen zeigte sich ein äußerst dynamischer Planet, der ständig in Bewegung ist: Es erlebte einen Reigen von sich über die Erdoberfläche bewegenden Kontinenten, von sich öffnenden oder schrumpfenden Meeren, von ständig neu wachsenden Gebirgen, die von erodierenden Kräften wie Wasser, Wind und Frost auch wieder zerbröselt, fortgeschwemmt und letztlich eingeebnet werden. Doch gelegentlich erleben auch wir die Urgewalten, die unseren Planeten formen. Diese Kräfte sind mit nichts vergleichbar, was der Homo sapiens je geschaffen hat.

Im Juni 1991 spuckte der philippinische Vulkan Pinatubo knapp zehn Kubikkilometer Staub, Asche und Geröll aus. In weiten Gebieten der Nordhalbkugel wurde es im Winter darauf um durchschnittlich drei Grad Celsius wärmer, im Sommer dagegen kühler.

Ähnlich mächtig sind andere Urgewalten. Erdbeben können Geländeteile in wenigen Sekunden um bis zu 20 Meter gegeneinander verschieben; Hurrikans und Taifune erreichen Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h, türmen bis zu 20 Meter hohe Wellen auf und werden häufig von sintflutartigen Regenfällen begleitet. Doch die Urkräfte der Erde bedrohen den Menschen nicht nur, sondern haben ihn letztlich geschaffen. Denn jene Gewalten, die Erdbeben, Wirbelstürme, Vulkanausbrüche und Überflutungen auslösen, haben auch unseren Planeten modelliert und damit unsere Lebensgrundlage. Sie ließen Kontinente wandern, Berge entstehen, schufen Gesteine und Landschaften.

Kurz: Sie schrieben die Geschichte der Erde - und brachten das Leben hervor, das selbst zu einer gestalterischen Kraft des Planeten wurde. Immer wieder aber haben die Naturgewalten auch massiv in die Evolution des Lebens eingegriffen; allein fünfmal in den vergangenen 600 Millionen Jahren starben nach Großkatastrophen mehr als die Hälfte aller Arten von Lebewesen aus.

Zum schlimmsten dieser Massensterben kam es vor rund 250 Millionen Jahren, als etwa 95 Prozent aller Spezies im Wasser und rund 70 Prozent der Landlebewesen vernichtet wurden. Auslöser waren möglicherweise gigantische Vulkanausbrüche, die eine globale Klimakatastrophe nach sich zogen. Vor 65 Millionen Jahren war es jedoch eine außerirdische Kraft - ein riesiger Meteorit -, welche die Erde traf und wohl den Untergang der Dinosaurier besiegelte. Nach deren Verschwinden war der Weg frei für die Entfaltung der Säugetiere und damit letztlich auch für die Entwicklung des Homo sapiens.

So sind die Urgewalten zwar oft bedrohlich für den Menschen, doch sind sie auch der Grund dafür, weshalb unsere Welt so aussieht, wie wir sie heute kennen.



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Kommentare zu "Gewalten, die Neues schaffen"

manfred | 07.07.2011 09:11

GEO schreibt hier: "Ohne die Kräfte, die solche Desaster auslösen, gäbe es die Menschheit überhaupt nicht!" Frage: Wäre denn das sooo schlimm? Die Menschheit macht doch auch aus kleinen Tsunami solche verhehrende Katastrophen! Beitrag melden!

Angelina Müller | 01.06.2011 17:12

Wow, das möchte ich nicht mehr erleben! Dabei wirft sich mir die Frage auf, wieso lebe ich eigentlich und wozu quält man sich durch das Erdenleben. Da entsteht irgendwann eine Supernova und ich habe meinen kleinen irdischen Stress. Es ist zum depressiv werden! Aber vielleicht hat der liebe Gott ja doch noch etwas besseres mit uns vor? Das möchte ich glauben, Beitrag melden!

manfred | 14.04.2011 12:31

Sehr gute Frage, von Marianne Meyer. Es ist natürlich recht billig, immer Andere zu den Schuldigen zu machen. - Aber ich wage es trotzdem: Der Liebe Gott, (sprich, die Natur) hat sich doch vielleicht ein ganz kleines Bischen zu wenig Mühe gegeben, als er/sie unser Gehirn zusammengebastelt hat. Beitrag melden!

Marianne Meyer | 19.03.2011 00:29

Warum vergißt der Winzling Mensch jeden Hinweis der Allmacht Natur so schnell und fühlt sich groß und mächtig? Augenblicke der Ohnmacht sind zu selten, der Stolz auf Fortschritt durch mühsame Erfahrungen macht blind. Beitrag melden!

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