GEO Magazin Nr. 03/02 - Zivilisationsplage Stress Seite 1 von 1
Artikel vom 11.3.2002

Visionen: Seiltrick im Weltall

Die Zukunft des Weltraumtransports hängt an einem dünnen Faden - allerdings an einem sehr reißfesten. Seilkonstruktionen könnten bald Shuttleflüge ersetzen: Ein solcher "Weltraumaufzug" würde Zeit und Geld sparen helfen.


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Der Weltraum: unendliche Weiten, fast unendliche Transportkosten. Wer Lasten ins All befördern oder zurück auf die Erde holen will, zahlt gesalzene Preise. Über 24 000 Euro pro Kilogramm Nutzlast lässt sich die NASA für einen Shuttle-Flug vergüten. Hauptkostenfaktor: Jede der beiden Feststoffraketen des Space Shuttle benötigt pro Start über 500 Tonnen Spezialbrennstoff. Hinzu kommen 700 Tonnen flüssigen Sauer- und Wasserstoffs. Außerdem sind die Starts von vielen externen Faktoren abhängig, schlechtes Wetter kann einen Shuttle-Flug um Tage verzögern.


Um die Weltraumnutzung ökonomisch attraktiv zu machen, liegen in den Schubladen der NASA längst alternative Konzepte, zum Beispiel dieses: Ein Seil aus speziellem Karbonmaterial könnte von der Erdoberfläche ins Weltall führen, am Ende befände sich eine Raumstation. Diese müsste in einem geostationären Orbit liegen, sodass die gesamte Konstruktion sich synchron zur Erddrehung mitbewegte - denn andernfalls würde sich das Kabel unweigerlich um den Planeten wickeln.


 (Foto von: NASA)
© NASA

Von der Bodenstation am Äquator verkehrten nach diesen Vorstellungen elektromagnetisch angetriebene Raumgleiter entlang des Kabels ins All und zurück. Die heutige Technologie erlaubt das nicht, "aber noch in diesem Jahrhundert werden wir soweit sein", meint David Smitherman vom NASA Advanced Projects Office.


Bis dahin müssten mithilfe der Nanotechnologie erst einmal extrem reißfeste, federleichte und vor allen Dingen lange Kabel herzustellen sein, denn die geostationäre Umlaufbahn um die Erde befindet sich in immerhin 36 000 Kilometer Höhe. Diese Anforderungen könnten laut Smitherman Seile aus Kohlenstoff-Fasern, bestehend aus so genannten "Karbon-Nanotubes", erfüllen.


Die Proben sollen mit einem angeleinten "Subsatelliten" von etwa 20 Kilogramm Fassungsvermögen hinabgelassen werden. Weil der Satellit mit abnehmender Flughöhe potenzielle Energie einbüßt, würde seine Bewegungsenergie größer, und er mithin schneller werden als das Mutterschiff. Durch die Leine schließlich gebremst, würde der Satellit ins Pendeln geraten. Und würde das Seil dann zu einem genau berechneten Zeitpunkt gekappt, erführe der Flugkörper einen weiteren Bewegungsimpuls, der ihn auf Wiedereintrittskurs in die Erdatmosphäre brächte. So die Theorie.


Vorteil des Verfahrens: Das Seil würde eine sehr präzise Steuerung der Flugbahn des Subsatelliten ermöglichen, eine weitaus weniger aufwendige zudem als durch Lenk- und Bremsraketen. Außerdem würden die Proben vor größeren Erschütterungen bewahrt und durch den simplen Aufbau von Kapsel und Spule beträchtliche Kosten für Steuerungsmechanismen, Elektronik und Logistik gespart.


Die erforderlichen Seiltechniken hat Ferdinand Hermanns, Fachmann für Elektro- und Regelungstechnik am Rhein-Ahr-Campus der FH Koblenz entwickelt; unter anderem eine spezielle Maschine zur Herstellung einer Seilspule. Auf dieser modernsten "Garnrolle" der Welt werden 35 Kilometer Seil aus dem Spezialmaterial "Dyneema" extrem hoch komprimiert aufgewickelt.


Um es reibungslos abrollen zu können, ist der Abspulstand mit ausgefeilter Sensorik ausgestattet, jede kleinste Bewegung des 0,9 Millimeter starken Kabels wird vom Computer kontrolliert. Ein erster, ursprünglich schon für dieses Jahr geplanter Weltraumversuch von einem russischen Progress-Versorgungsschiff aus hängt nur noch von der Finanzierung ab.


Einen weiteren Transportweg in den Weltraum eröffnet nach den Visionen von NASA-Ingenieuren eine gewaltige, 15 Kilometer hohe Startrampe für Magnet-Gleiter - ähnlich dem Transrapid. Auf diese Weise müsste weitaus weniger Energie aufgewendet werden als beim Start eines Space Shuttle. Denn heutige Raketen benötigen einen Großteil ihres Treibstoffs einzig, um das gewaltige Eigengewicht des Treibstoffs zu befördern.


Irgendwann in diesem Jahrhundert, da sind sich Techniker wie Smitherman oder Hermanns sicher, wird man einfach in einen Transporter einsteigen und auf den Knopf für "Weltall" drücken.


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Momentan sind zu dem Artikel "Visionen: Seiltrick im Weltall" keine Kommentare vorhanden.

Kommentar verfassen

* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO Kalender 2012


G+J Glossar
Partner-Angebote