GEO.de - Wie man einen Planeten verschwinden lässt Seite 1 von 1
Artikel vom 28.8.2006

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Wie man einen Planeten verschwinden lässt

Astronomen entdecken immer mehr Himmelskörper in unserem Sonnensystem - doch die Zahl der Planeten nimmt nicht zu. Sondern ab. Teilnehmer eines internationalen Kongresses haben jetzt den Pluto zum "Zwergplaneten" degradiert


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Neuordnung der Gestirne: oben die geschrumpfte Familie der eigentlichen Planeten, unten die neue Kategorie der Zwergplaneten (Foto von: NASA)
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Neuordnung der Gestirne: oben die geschrumpfte Familie der eigentlichen Planeten, unten die neue Kategorie der Zwergplaneten

Erst 1930 hatte der amerikanische Astronom Clyde Tombaugh den Himmelskörper am Rande unseres Sonnensystems entdeckt. Mit einem Durchmesser von nur rund 2300 Kilometern war er zwar klein - und zudem auf einer recht exzentrischen Bahn unterwegs. Doch die Fachwelt war sich damals sofort einig, mit dem Pluto ein neues Mitglied der Planetenfamilie entdeckt zu haben.

Mittlerweile haben Astronomen in unserem Sonnensystem immer neue Himmelskörper ausgemacht. So tummeln sich Hunderte von ihnen, darunter einige von der Größe Plutos, im so genannten Kuiper-Gürtel jenseits der Bahn des Neptun.



Sehen Sie hier im Vorbeiflug die Planetenfamilie und die nun als Zwergplaneten klassifizierten Himmelkörper Ceres und 2003 UB<sub>313</sub>: Merkur - Venus - Erde - Mars - Ceres - Jupiter - Saturn - Uranus - Neptun - Pluto und Charon - 2003 UB<sub>313</sub> (Foto von: The International Astronomical Union/Martin Kornmesser)
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© The International Astronomical Union/Martin Kornmesser
Sehen Sie hier im Vorbeiflug die Planetenfamilie und die nun als Zwergplaneten klassifizierten Himmelkörper Ceres und 2003 UB313: Merkur - Venus - Erde - Mars - Ceres - Jupiter - Saturn - Uranus - Neptun - Pluto und Charon - 2003 UB313

Mit dem Wissen verändern sich auch die Begriffe

Jetzt hat die astronomische Fachwelt reagiert: Die 26. Generalversammlung der International Astronomical Union (IAU) beschloss am vergangenen Donnerstag eine neue Definition dessen, was Planet ist und was nicht. Demnach kann den Planetenstatus nur noch beanspruchen, wer sich auf einer Umlaufbahn um die Sonne befindet, annähernd runde Form hat und wer mit seiner Anziehungskraft die Umgebung seiner Umlaufbahn von kosmischer Materie gesäubert hat.

Den "echten" Planeten stellten die Wissenschaftler der IAU die "Zwergplaneten" gegenüber. Sie sind nach dem Willen der IAU nun solche Himmelskörper, die ihren Orbit nicht leergefegt haben, aber ansonsten der Planeten-Definition genügen. Da Pluto als Kind des materiereichen Kuiper-Gürtels gilt, muss er sich ab sofort mit dem Titel "Zwergplanet" begnügen. Schwacher Trost: Pluto gilt nun immerhin als Prototyp der neuen Klasse. Die weiteren Mitglieder heißen bisher Ceres und 2003 UB313. Weitere werden in Kürze folgen.


Das bisher schärfste Foto von der Pluto-Oberfläche. Die braune Farbe soll von gefrorenen Methanvorkommen herrühren (Foto von: NASA)
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Das bisher schärfste Foto von der Pluto-Oberfläche. Die braune Farbe soll von gefrorenen Methanvorkommen herrühren

Das Ergebnis überrascht nicht nur Laien: Noch vor wenigen Tagen hatten auch Fachleute für wahrscheinlich gehalten, dass die IAU die bisher neunköpfige Planetenfamilie um drei weitere Mitglieder erweitern würde: den Pluto-Begleiter Charon, Ceres und das Objekt 2003 UB313. Sogar von dutzenden, womöglich hunderten, Neuzugängen war die Rede.

Alles nur Medienrummel?
Der Beschluss erntete nicht nur Zustimmung: So rufen nun die Befürworter von Plutos Planetenstatus unter www.save-pluto.de zum Protest auf. Und Spiegel online ermunterte seine Leser, Alternativen zu dem obsoleten Merksatz "Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten" zu erfinden (die Anfangsbuchstaben stehen für Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto). Die Absurdität vieler Einsendungen spricht für sich. So dichtete ein User: "Mit Vorsatz entwendeten Medienrummel jagende Sternforscher unseren Neunten!"


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Kommentare zu "Wie man einen Planeten verschwinden lässt"


Zillmer | 27.01.2010 21:11

Die Definition mit dem "Leerfegen des Raumes" ist schon eigenartig, weil sie formelmäßig schwer fassbar und fehlerprovozierend ist: Solange der auszufegende Schmutz noch nicht entdeckt wurde, ist's ein Planet, doch später kann der Planetenstatus verloren gehen. Die Definition sollte sich zudem nicht auf unsere Sonne beschränken!!! Das Stufenmodell "Planet umkreist Stern" und "Mond umkreist Planet (Wandelstern)" ist wesentlich sinnvoller. Zur Unterscheidung zwischen "Doppelsystem A/B", "A umkreist B auf nächster Stufe im Modell", "A ist unbedeutender Krümel (Schmutz), der B umkreist" bevorzuge ich die Lage vom gemeinsamen Schwerpunkt und vom Schwerelosigkeitspunkt (A kleiner als=B vorausgesetzt): Schwerlosigkeitspunktpunkt unter der Oberfläche von B, dann A nur ein Schmutzkrümel. Schwerpunkt über der Oberfläche von B (und natürlich A), dann ein Doppelsystem A/B. Ansonsten (Schwerpunkt darunter und Schwerelosigkeitspunkt darüber), dann umkreist A auf nächster Stufe B (Planet, Mond). Beitrag melden!

Benny | 12.11.2008 15:55

Frechheit!... dasi ist Planetenverachtent... Ich fodere gleiche Berechtigung für Pluto! Beitrag melden!

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