GEO Magazin Nr. 03/06 - Die philosophischen Wurzeln der Weisheit Seite 1 von 1
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Milchstraße: Neues aus dem Kreißsaal

Jedes Jahr bekommen die 100 Milliarden Sterne unserer Heimatgalaxie sieben bis acht neue Geschwister. Das haben jetzt Astrophysiker herausgefunden - mit einem neuartigen Messverfahren


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Der 1500 Lichtjahre entfernte Orion-Nebel ist die der Erde nächste Region, in der sich neue Sterne formen - und eine besonders produktive dazu (Foto von: NASA/STScI/ESA)
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Der 1500 Lichtjahre entfernte Orion-Nebel ist die der Erde nächste Region, in der sich neue Sterne formen - und eine besonders produktive dazu

Der Anfang kommt meist nach einem furiosen Ende: Die in einer Explosion zerstobenen Überreste einer Supernova bilden einen elementreichen Gasnebel, der sich mit interstellarem Gas mischt. Aus diesem Gemisch formen sich anfangs schwach verdichtete Wolken, die zunächst nur rund ein Materieteilchen pro Kubikzentimeter enthalten. Im Laufe vieler Millionen Jahre bilden sich in der Wolke unter der Schwerkraft ihrer Materie immer dichtere und damit heißere Klumpen, bis das Kernfusionsfeuer zündet und eine neue Sonne erstrahlt.

Ein Forscherteam um Roland Diehl vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching hat nun ermittelt, wie oft sich solche Sterngeburten aktuell in der Milchstraße ereignen. Als Richtschnur diente den Wissenschaftlern die Gammastrahlung beim Zerfall des radioaktiven Isotops Aluminium-26 (Al-26), das aus dem Innern explodierter Sterne stammt und welches in einem festen Verhältnis zur Bildung neuer Sonnen steht. Die Messung dieser radioaktiven Strahlung ist wichtig, weil das Isotop Al-26 eine Halbwertszeit von 720000 Jahren besitzt und somit Aufschluss über verhältnismäßig junge kosmische Ereignisse liefert - die Rate der Sternentstehung in der Milchstraße lag früher höher als heute. Zum anderen durchdringt die Strahlung von Al-26 im Gegensatz zu Licht Hindernisse wie interstellare Wolken und erlaubt es, auch die hinter ihnen versteckten Sternregionen zu beobachten. Da die Erdatmosphäre die Gammastrahlung jedoch nicht durchlässt, wurden die Daten für die 18-monatige Untersuchung im Weltall durch den ESA-Satelliten "Integral" gewonnen, der sich seit drei Jahren im Orbit befindet.

Die Milchstraße gebiert sieben bis acht Sterne pro JahrDas verwendete Verfahren erlaubt zudem, die Herkunft der Daten für die gesamte Galaxie genau zu ermitteln. Auf dieser Basis schließen die Forscher auf eine "Geburtsrate" von derzeit etwa sieben bis acht Sternen pro Jahr, verbunden mit etwa zwei Supernova-Explosionen pro Jahrhundert innerhalb der Milchstraße. Seit dem Urknall vor etwa 13,7 Milliarden Jahren sind im beobachtbaren Universum bereits mehr als neun Trilliarden Sterne entstanden. Davon enthält unsere Galaxie rund 100 Milliarden. Besonders schwere Sterne werden zu Supernovae, deren Explosion dann die Entstehung neuer Sonnen befördert. Und auch wir Menschen sind "Sternstaub". Ein Großteil der Atome, die unseren Körper bilden, sind Resultat von Milliarden Sterntoden. Nur über die Kernfusion in massereichen Gestirnen können die schwereren, für das Leben notwendigen Elemente entstehen.

Tipp: Für Sterngucker gibt es eine neue Software unter www.stellarium.org. Einfach mit dem Laptop in den Garten setzen; der Computer erklärt die aufziehenden Sternbilder.


Alle GEOskope aus dem Magazin Nr. 3/06

  • Kognition: Universale Geometrie

    Das Wissen über geometrische Objekte erwerben wir offenbar nicht erst in der Schule
     
  • Physik: Wissenschaftler sehen Gespenster

    Physiker haben einen Materiezustand erzeugt, in dem sich feste Körper auf scheinbar geisterhafte Weise durchdringen
     
  • Paläobiologie: Landgang mit Pilz

    Dass Pflanzen einst das Festland besiedeln konnten, gelang wahrscheinlich nur dank einer Symbiose mit Knäuelpilzen
     
  • Medizin: Früher Krebstest

    Forscher der Yale University haben einen Bluttest entwickelt, mit dem sich Eierstockkrebs schon im Frühstadium erkennen lässt
     
  • Biologie: Respekt vor Blendern

    Plattgürtelechsen beeindrucken ihren Gegner mit prächtigen UV-Mustern auf der Kehlhaut
     
  • Ökotechnik: Erhöhter Klärungsbedarf

    Seit 80 Jahren ist das Baden in der Spree wegen bakterieller Verseuchung verboten. Jetzt hat ein Ingenieur ein Konzept entwickelt, damit die Berliner ab 2011 wieder im Fluss baden können
     
  • Forensik: Das wahre Gesicht William Shakespeares

    Unterstützt von BKA-Experten und zahlreichen anderen Fachleuten, hat eine Mainzer Professorin die Echtheit einer detailreichen Shakespeare-Büste nachgewiesen. Es ist die einzige, die zu Lebzeiten des Dichters angefertigt worden ist
     
  • Evolution: Aus der Not gewebt

    Die Entwicklung ähnlicher Netze durch unterschiedliche Spinnenarten belebt die Debatte um Zufall und Notwendigkeit in der Evolution: Ist sie etwa leichter vorhersehbar als gedacht?
     
  • Milchstraße: Neues aus dem Kreißsaal (Foto von: NASA/STScI/ESA)

    Milchstraße: Neues aus dem Kreißsaal

    Jedes Jahr bekommen die 100 Milliarden Sterne unserer Heimatgalaxie sieben bis acht neue Geschwister. Das haben jetzt Astrophysiker herausgefunden - mit einem neuartigen Messverfahren 
     
  • Was Würmer eklig finden

    Bei ungenießbarer Nahrung reagieren Nematoden ähnlich wie höhere Lebewesen - ihr Nervensystem signalisiert "Übelkeit"
     

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