GEO Magazin Nr. 11/02 - Fantastische Welten Seite 1 von 2
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Geowissenschaft: Gas statt Meteor?

Die Katastrophe, die 1908 das Tunguska-Gebiet verwüstete, wurde möglicherweise durch eine Methan-Explosion ausgelöst.


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Ausgerechnet ein Astrophysiker versucht, den Blick vom Weltraum auf das Erdinnere zu lenken. Denn, so behauptet Wolfgang Kundt von der Universität Bonn, die Ursache für die so genannte Tunguska-Katastrophe sei kein "himmlischer" Asteroid, sondern eine "irdische" Gasexplosion gewesen.


Am Morgen des 30. Juni 1908 hatte ein bis dato unbekanntes Ereignis eine riesige Fläche Zentralsibiriens verwüstet. Rund 2000 Quadratkilometer Wald wurden damals von einer Explosion mit der Wucht von 20 bis 40 Megatonnen vernichtet - das entspricht der Energie von 2000 Hiroshima-Bomben. 80 Millionen Bäume lagen danach wie Streichhölzer Seite an Seite.


Von den vielen Erklärungsversuchen für die Katastrophe hat die Asteroiden- oder Kometentheorie bisher die Mehrheit der Forscher auf ihrer Seite. Für Kundt bleiben indes Zweifel: Das Muster der gefällten Bäume, so seine Argumentation, zeichne fünf Epizentren nach; und danach müsse der Himmelskörper an fünf Stellen die Erde getroffen haben. Doch nirgends lasse sich entsprechendes außerirdisches Material finden.


Zusammen mit seinem Moskauer Kollegen Andrej Olchowatow hat Kundt eine alternative Theorie entwickelt, die jetzt durch Forschungen des Geologen Wladimir Epifanow vom Geoforschungsinstitut in Nowosibirsk Unterstützung fand. In der Tunguska-Region versperre eine riesige Basaltschicht den Weg unterirdisch gestauten Gases an die Oberfläche; werde der Druck indes zu hoch, bahnten sich die Gase durch Röhren und Spalten gewaltsam einen Weg nach oben; und sobald das flüssige Gas die Erdoberfläche erreiche, verdampfe es schlagartig und vergrößere sein Volumen dabei auf das Tausendfache.


So etwas geschieht relativ häufig - wenn auch nicht immer in derselben Stärke. Die Theorie der Forscher wird gestützt durch eine vergleichbare Explosion, die sich 1994 bei Cando in Nordwest-Spanien ereignete. Sie hinterließ einen flachen Krater an der Erdoberfläche und schleuderte Bäume hundert Meter weit durch die Luft. Da ein Gemisch aus Methan und Luft leicht explodiert, beobachteten Augenzeugen einen Feuerball und glaubten, ein Meteor wäre eingeschlagen. Erst Geologen konnten einen Gasausbruch als wahrscheinliche Ursache der Explosion ermitteln.


Die bei der Reaktion von Methan und Luft entstehenden Druckwellen haben anfangs Überschallgeschwindigkeit. Und während eine Atombombe ihren Explosionspilz allenfalls 30 Kilometer in die Höhe bläst, schoss der Tunguska-Gaspilz wahrscheinlich sogar 200 Kilometer hoch in die Atmosphäre.


Ähnlich wie es am Boden geschieht, dürfte auch in dieser Höhe ein Teil des Methans zu Kohlendioxid und Wasser verbrannt sein. Kundt zufolge gefror der Wasserdampf sofort zu Eiskristallen und wurde in Höhen getragen, in denen sich sonst nie Wolken bilden. Mit den in über 50 Kilometer Höhe vorherrschenden Ostwinden schwebte der gefrorene Wasserdampf weit nach Westen. Eiskristalle in großen Höhen streuen das Sonnenlicht aber bis in Gegenden, in denen schon längst Nacht ist. Daher erlebten die Menschen zwischen Stockholm und Taschkent, zwischen Irland und dem Ural vier aufeinander folgende helle Nächte, die als so genannte weiße Nächte in die Geschichte eingingen.



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