GEO Magazin Nr. 01/03 - Hat der Mensch einen freien Willen? Seite 1 von 1
Artikel vom

GEO Magazin Nr. 01/03 - Hat der Mensch einen freien Willen? - Heft vergriffen - › Abonnieren

Astronomie: Ein Stern vom Anfang des Universums

Der Theorie zufolge dürfte es uralte, masse- und metallarme Sterne wie HE0107-5240 gar nicht geben. Trotzdem wurde jetzt ein solches Exemplar gesichtet


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Es ist ein kosmischer Fund der besonderen Art. Einen primitiveren, chemisch älteren Stern haben Menschen noch nie gesehen. HE0107-5240 stammt aus der frühesten Epoche der Element-Entwicklung unseres Universums. Sein Licht kann den Forschern Auskunft geben, wie sich aus einer Wasserstoff-Urwolke Hunderte von Millionen Jahren nach dem Urknall die ersten Sterne bildeten. Aufgespürt wurde der Methusalem von einem internationalen Team um den Astronomen Norbert Christlieb von der Hamburger Sternwarte.


Das Alter eines Sterns erkennen Astronomen, indem sie dessen Licht in seine Wellenlängenanteile auffächern. Das Spektrum gibt Auskunft über die Atome, aus denen der Gasgigant zusammengesetzt ist. Und je weniger schwere Atome ein Stern besitzt, desto älter muss er sein. Die leichten Elemente Wasserstoff und Helium sowie ein minimaler Anteil Lithium entstanden wenige Minuten nach dem Urknall; in der in-fernalischen Hitze am Anfang des Universums konnten nur diese leichten, ein- und zweiprotonigen Atome aneinander haften bleiben.


Doch im Zentrum eines Sterns, der im Wesentlichen aus einer verdichteten Wasserstoffwolke hervorgeht, ermöglicht die hohe Temperatur, dass Atomkerne fusionieren können. Die Kernfusion liefert die Energie zum Leuchten des Sterns - und schafft neue Elemente. Nachdem das einprotonige Wasserstoff-Material zum zweiprotonigen Helium zusammengewachsen ist, entstehen aus diesem in einer zweiten Brennphase Kohlenstoff, später Sauerstoff, Silizium bis hin zu Eisen.


Hat ein Stern seinen Energievorrat verbraucht, wird er instabil und implodiert als grell leuchtende "Supernova". Bei diesem Kraftakt entstehen die restlichen, nochmals schwereren Elemente des Periodensystems. Die herausgeschleuderten Elemente vermischen sich mit den im Weltall zuhauf vorhandenen Wasserstoffwolken - und bilden die Zutat für neue Himmelskörper. Unsere Sonne ist solch ein Stern der späteren Geburt. Vor 4,6 Milliarden Jahren entstanden, ist bei ihr das Verhältnis von schwerem Eisen zu leichtem Wasserstoff eins zu 31000. Bei dem nun entdeckten HE0107-5240 dagegen beträgt diese Relation lediglich eins zu 6,2 Milliarden - weniger Eisenanteil ist noch nie in einem Stern entdeckt worden.


Mit nur 80 Prozent der solaren Masse ist HE0107-5240 ein eher kleiner Gasball. Und gerade deshalb konnte er so lange überleben. Denn schwere Sterne haben zwar einen größeren Leuchtvorrat als ihre kleineren Nachbarn, doch gehen sie damit verschwenderischer um. HE0107-5240 gehört zum Ensemble der Milchstraße. Die Ziffern "0107-5240" geben die ungefähre Position am Himmel an: 1 Stunde und 7 Minuten in der Rektaszension ("Längengrad"); -52 Grad und 40 Minuten in der Deklination ("Breitengrad"). Damit ist der "Greis" HE0107-5240 im Sternbild Phönix zu finden, 36000 Lichtjahre von uns entfernt.


Die Initialen "HE" stehen für "Hamburg-ESO-Durchmusterung". Vier Millionen Lichtspektren hat das Hamburg-ESO-Programm in den 1990er Jahren erfasst. Für die Hamburger Astronomen hat das Europäische Süd-Observatorium (ESO) in Chile den halben Südhimmel mit einem Weitwinkelteleskop, dem 1-Meter-Schmidtspiegel,aufgenommen. Christlieb, damals noch Diplomand in Hamburg, entwickelte eine Software, die metallarme Kandidaten aus dem Fundus herausfilterte. Um die eisenarmen Sterne aufzuspüren, orientierte er sich an der auffälligsten Linie des Spektrums: der CaK- oder Absorptionslinie des einfach ionisierten Kalziums. Die Kalziumhäufigkeit eines Sterns korreliert mit der viel schwieriger zu identifizierenden Eisenhäufigkeit. Fehlt Kalzium, ist dies ein Indiz, dass der Stern auch wenig Eisen hat. Den Stern entdeckten die Astronomen, als sie die CaK-Linie-freien Spektren erneut ins Visier nahmen.


"Am meisten gewundert hat mich, dass HE0107-5240 überhaupt existiert", sagt Christlieb. "Viele theoretische Berechnungen ergaben, dass sich massearme Sterne so kurz nach dem Urknall gar nicht bilden könnten." Denn bislang glaubten Astronomen, leichte Sterne bräuchten für ihre Entstehung einen höheren Prozentsatz an "Metall" (darunter verstehen die Wissenschaftler alle Elemente, die schwerer sind als Wasserstoff oder Helium). Das nämlich kühlt das Gas und hilft somit beim Zusammenklumpen der Gaswolke zu einem Stern.


Mehr zu "Astronomie: Ein Stern vom Anfang des Universums"

  • Astronomie: Ein Stern vom Anfang des Universums

    Der Theorie zufolge dürfte es uralte, masse- und metallarme Sterne wie HE0107-5240 gar nicht geben. Trotzdem wurde jetzt ein solches Exemplar gesichtet
     
  • Vermessungstechnik: Ein Buddha wird wiedergeboren

    Dank einer 30 Jahre alten Fotoserie und mithilfe eines von Schweizer Forschern entwickelten Computerprogramms könnte eine der zerstörten afghanischen Buddhastatuen wieder neu errichtet werden
     
  • Biochemie: Ausgerechnet Kupfer

    Warum nur nutzt ein Wurm eine äußerst rare Mineralverbindung zum Aufbau seiner Kiefer?
     
  • Paläontologie: Saurier aus Polen

    Überreste der womöglich ältesten Dinosaurier der Welt hat man in einer Tongrube im polnischen Krasiejów freigelegt
     
  • Umfrage: Kampf dem Schmerz (Foto von: Alex L. Fradkin/PhotoDisc)

    Umfrage: Kampf dem Schmerz

    Ohrenschmerzen im Flugzeug - fast zwei Drittel aller Flugreisenden kennen sie. Als wie schwerwiegend wird das Problem empfunden? Was wünschen die Passagiere? GEO.de fragte Betroffene nach ihren Erfahrungen. Hier sind die Ergebnisse
     

Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Momentan sind zu dem Artikel "Astronomie: Ein Stern vom Anfang des Universums" keine Kommentare vorhanden.

Kommentar verfassen

* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO im Abo


G+J Glossar
Partner-Angebote