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Kinderarbeit: Kinderarbeit: Bitterer Beigeschmack

In Westafrika arbeiten Kinder auf Kakaoplantagen - zum Teil in sklavenähnlichen Verhältnissen. Davon profitieren auch deutsche Schokoladenhersteller. Wir sprachen darüber mit dem Experten Friedel Hütz-Adams vom Südwind-Institut für Ökonomie und Ökumene. Das kirchennahe Institut setzt sich für weltweite wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit ein

Interview:

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Friedel Hütz-Adams ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Siegburger Südwind-Instituts (Foto von: )
Friedel Hütz-Adams ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Siegburger Südwind-Instituts

Immer wieder gibt es Vorwürfe, auf Kakaoplantagen in Westafrika arbeiteten Kinder, zum Teil in sklavenähnlichen Verhältnissen. Was sind die Fakten?
Nach einer Studie der US-amerikanischen Tulane University aus dem Jahr 2010 arbeiten allein in Ghana und der Elfenbeinküste jeweils fast eine Million Kinder. Von denen arbeiten jeweils rund 250.000 so, dass nationale Kinderschutzgesetze und die Standards der International Labour Organization verletzt werden.

Was heißt das konkret?
Die Kinder in der Elfenbeinküste beispielsweise arbeiten im Schnitt 14 Stunden in der Woche plus weitere Stunden im Haushalt - die meisten von ihnen ohne Bezahlung innerhalb der Familie. Fast 80 Prozent von ihnen klagen über das Tragen zu schwerer Lasten, die Hälfte auch über Verletzungen - durch die Machete, mit der die Kakaofrüchte geerntet werden, aber auch durch Schlangen- oder Spinnenbisse oder durch Stürze von Kakaobäumen. Und ein Teil der Kinder muss auf Schulausbildung und Berufschancen verzichten. In der Elfenbeinküste liegen die Einschulungsquoten der arbeitenden Kinder deutlich unter 60 Prozent. Die Situation in Ghana ist ähnlich, allerdings arbeiten die Kinder weniger Stunden und immerhin noch rund 90 Prozent der arbeitenden Kinder sind in der Schule angemeldet. Schätzungsweise 90 Prozent von ihnen besuchen auch tatsächlich den Unterricht.


Mehr als 90 Prozent des deutschen Kakaobedarfs decken die Länder Westafrikas, allen voran Ghana und Elfenbeinküste. Verbreitet werden hier Kinder als billige oder kostenlose Arbeitskräfte eingesetzt (Foto von: Daniel Rosenthal/laif)
© Daniel Rosenthal/laif
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Mehr als 90 Prozent des deutschen Kakaobedarfs decken die Länder Westafrikas, allen voran Ghana und Elfenbeinküste. Verbreitet werden hier Kinder als billige oder kostenlose Arbeitskräfte eingesetzt

Was ist dran an Berichten über modernen Sklavenhandel?
Der allergrößte Teil der Kinder, die auf den Plantagen arbeiten, sind Kinder der Bauern oder naher Verwandte von ihnen. Es gibt aber auch Berichte über regelrechte Kindermärkte, auf denen Bauern aus der Elfenbeinküste Zehnjährige aus den Nachbarländern Mali und Burkina Faso kaufen können. Der dänische Filmemacher Miki Mistrati hat das im vergangenen Jahr in einem Film dokumentiert. Wie viele Kinder davon betroffen sind, ist vollkommen unklar. Unicef schätzt, dass es 12.000 sind, andere Quellen sprechen noch von deutlich höheren Zahlen.

Warum ist die Kinderarbeit gerade im Kakaoanbau in Westafrika so ein Problem?
Der Anbau von Kakao war bis in die 1970er-Jahre hinein für die Bauern in Westafrika ein Weg zum Wohlstand. Der Preis für eine Tonne Kakao lag 1980 inflationsbereinigt bei 5000 Dollar. Bis zum Jahr 2000 sank er auf 1200 Dollar. In der mehrmonatigen Erntezeit waren vor dem Preisverfall erwachsene Hilfsarbeiter aus Burkina Faso und Mali an die Küste gekommen, um Geld zu verdienen. Doch die konnten sich die Kakaobauern nun nicht mehr leisten. Sie standen vor der Wahl, ihre Plantagen aufzugeben oder in der Hoffnung auf bessere Zeiten Kosten zu sparen - mit Kinderarbeitern. Die Schweizer Journalistin Marianne Kägi fragte mal einen Bauern in der Elfenbeinküste, der seine eigenen Kinder und ein Kind aus einem Nachbarland arbeiten ließ, ob er das in Ordnung finde. Der Mann sagte: "Nein, aber ich habe keine Wahl."



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Kommentare zu "Kinderarbeit: Bitterer Beigeschmack"

Ralph | 10.12.2011 15:55

Und wie immer sind die Hersteller die bösen Buben. Beim Kaffee ist es nicht anders als bei Bananen etc.. Fair Trade wird in Deutschland noch lange in der Nische bleiben, denn beim Verbraucher zählt zu 80% der Preis. Unangenehmes wird schlichtweg ausgeblendet, relativiert, geleugnet. Für das reuige Herz derer, die es erkennen, aber nicht übers Herz bringen 30ct mehr für die Tafel auszugeben gibt es dann die Möglichkeit herzlich an SOS, Miserior, Brot für die Welt und andere zu spenden. Frohes Fest mit... viel (billiger) Schokolade! Beitrag melden!

P. I. | 02.12.2011 16:56

Kann mich Ihnen nur Anschließen. Beitrag melden!

Eberhardt Breitling | 02.12.2011 12:16

Ihre Aussage über den Schokoladehersteller Ritter ist eine Unverschämtheit und grenzt schon an Verleumdung.Mir scheint,dass Ihr Blick für dieses Thema durch was auch immer sehr getrübt ist. Sie hätten sich die Sendung im Fernsehen anschauen sollen in der geschildert wurde wie die Fa.Ritter die Kakaobauern Unterstützt und einen äusserst fairen Handel mit Ihnen gewährleistet. Es ist schon bezeichnend ,und bringt mich sehr zum nachdenken, welche Zuwendung Ihnen beim Screiben des Artikels die Hand geführt hat. Hätten Sie die Fa.Nestle genannt wären Sie glaubwürdiger. MfG E.Breitling Beitrag melden!

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