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GEO Magazin Nr. 09/03 Seite 1 von 1
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Geowissenschaften: Der Atem des Teufels

Für die Regierung von Mali deutete alles auf einen Vulkanausbruch nahe der Stadt Timbuktu hin. Forscher aus Oslo klärten das feurige Phänomen in Westafrika auf


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Gelegentlich brutzelt es unter dem Wüstensand von Mali. Dann qualmt es aus glühend heißen Erdlöchern; Bäume und Sträucher fangen von den Wurzeln her Feuer und verbrennen wie Zunder. Wissenschaftler hatten dieses Phänomen schon in der Kolonialzeit beschrieben - und machten geschmolzenes Magma für das rot-heiße Glühen der Erde verantwortlich. Doch überprüft wurde diese Theorie bisher nicht, wohl weil die Gegend unter Geologen als tektonisch ruhig gilt.


Als jedoch kürzlich eine rund zwei Quadratkilometer große Wüstenfläche von einem unterirdischen Feuer erfasst war, das sich gefährlich schnell auf die Ortschaft Haribibi an den Ufern des ausgetrockneten Faguibine-Sees westlich von Timbuktu zubewegte, bat Malis Regierung den norwegischen Hydrothermie-Experten Dag Kristian Dysthe von der Universität Oslo um Hilfe.


"Wir erwarteten, knapp unter der Erdoberfläche Magma zu finden", sagt Dysthe. Doch bereits erste Messungen mit Spezial-Thermometern machten ihn und sein Team stutzig. Während sie an einem Brandherd 530 Grad Celsius direkt an der Erdoberfläche feststellten, registrierten sie wenige Meter entfernt, wo die Hitzefront zwei Wochen zuvor aufgetreten war, ganz normale Temperaturen. Falls Magma direkt unter der Erdoberfläche brodelte, hätte es dort viel heißer sein müssen. Schon diese einfache Messung widersprach der Vulkan-Theorie.


Um dem Feuer auf den Grund zu gehen, griffen die Norweger zur Schaufel. Bereits in 60 Zentimeter Tiefe stießen sie auf eine Schicht verrottender Pflanzenmasse, aus der bei Temperaturen von 830 Grad Celsius Flammen züngelten. 75 Zentimeter unter der glimmenden Torfschicht war die Temperatur auf 40 Grad Celsius gefallen. Die verrottenden Pflanzen mussten also mit der Hitze zusammenhängen. Nachdem die Forscher ähnliche Verhältnisse noch an drei weiteren Stellen in der Umgebung von Haribibi vorgefunden hatten, war für Dag Kristian Dysthe der Fall klar: Es handelte sich um trockene organische Seeablagerungen, die bei bakteriellem Abbau zu brennen beginnen.


Das jährliche Hochwasser des Niger, so Dysthe, speise über natürliche Kanäle auch den Faguibine-See. Dort wachsen bei hohem Wasserstand viele Pflanzen, die später wieder vertrocknen und irgendwann unter Sedimenten begraben werden. Wenn Mikroorganismen die Pflanzenreste zersetzen, kann das umgebende Gestein die dabei frei werdende Wärme nur schlecht ableiten: Die Masse erhitzt sich und entzündet sich schließlich von selbst. Da durch die Poren des Bodens wenig Sauerstoff zu den Pflanzenresten vordringt, glimmt das Feuer nur. Erst wenn es mit Luft in Berührung kommt - wie durch die Grabungen der Forscher -, schießen die Flammen empor.


Die Torfbrände haben offenbar eine lange Geschichte. Nach alten Überlieferungen kampieren die Tuareg nie auf ausgetrockneten See-Sedimenten. Sie halten Qualm und Feuer, die dort aus der Erde schießen, für Teufelswerk.



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