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Planet Wüste: Fotograf Michael Martin zeigt die Extreme der Erde

Von Spitzbergen bis zur Sahara: Fünf Jahre lang hat Michael Martin die Wüsten und Polarregionen der Erde erkundet. Jetzt präsentiert er seine Arbeit in dem beeindruckenden Bildband "Planet Wüste"

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Wüstenmensch
© Michael Martin/Elfriede Martin/Jörg Reuther
Wüstenmensch
Michael Martin reiste in seinem Leben mehr als 1.000.000 Kilometer - besonders häufig in Wüsten. Seine erste Wüstentour machte Martin 1981, im Alter von 17 Jahren per Mofa nach Marokko. Zum Sternebeobachten
Winterlager eines Rentierzuchters in Tschukotka
© Michael Martin/Knesebeck Verlag
Winterlager eines Rentierzuchters in Tschukotka
Neben der Landschaft porträtiert Martin auch das Leben in den extremen Regionen
Vatnajökull, der größte Gletscher Islands
© Michael Martin/Knesebeck Verlag
Vatnajökull, der größte Gletscher Islands
Anmutig wirkt der gigantische Vatnajökull aus der Luft betrachtet. Seine Fläche beträgt rund 8.100 Quadratkilometer, was etwa 8 Prozent der Fläche Islands entspricht
Eisschollen im Nordpolarmeer
© Michael Martin/Knesebeck Verlag
Eisschollen im Nordpolarmeer
In der Eisdrift des Nordpolarmeers türmen sich Schollen bis zu 25 Meter hoch. Die kalten Eiswüsten sind für Martin eine wohltuende Beimischung im Reiseportfolio. Lebensfeindlich, aber ohne Gefahr durch Entführer oder Wegelagerer
Ziemlich zackig
© Michael Martin/Knesebeck Verlag
Ziemlich zackig
In der Great Basin Desert im Südwesten der USA mustern Sandsteinschichten das Colorado-Plateau um den Fluss San Juan
Leben im Extrem
© Michael Martin/Knesebeck Verlag
Leben im Extrem
Martin fasziniert auch, wie sich die Menschen an das Leben in der Wüste angepasst haben. Dieses Bild zeigt Frauen des Dorfes Khuba Ram in der indischen Wüste Thar auf dem Weg zum Wasserbrunnen
Endloser Sand
© Michael Martin/Knesebeck Verlag
Endloser Sand
Im richtigen Licht entwickelt die Dünenketten von Derbilie in der Sahara eine atemraubende Schönheit
Im Land des Todes
© Michael Martin/Knesebeck Verlag
Im Land des Todes
Temperaturen von über 50 Grad Celsius und nur wenige Zentimeter Regen im Jahr haben der Wüste Thar den Beinamen "Land des Todes" eingebracht. Doch selbst in den trockensten Regionen wohnen Menschen
Wie gemalt
© Michael Martin/Knesebeck Verlag
Wie gemalt
Die "Painted Desert" im Süden Australiens entfaltet ihre besondere Schönheit erst aus der Luft
Oase im Eis
© Michael Martin/Knesebeck Verlag
Oase im Eis
Viktorialand ist bekannt für seine antarktischen Oasen. So werden die Trockentäler in der ansonsten von Gletschern, Eis und Schnee bedeckten Antarktis genannt
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Michael Martin<br />
<strong>Planet Wüste</strong><br />
448 Seiten mit 400 farbigen Abbildungen und Karten<br />
Knesebeck Verlag 2015, 49,95 Euro (Foto von: )
Michael Martin
Planet Wüste
448 Seiten mit 400 farbigen Abbildungen und Karten
Knesebeck Verlag 2015, 49,95 Euro

Über fünf Jahre war der Fotograf und Autor Michael Martin mit verschiedenen Teams unterwegs, um die Landschaften und Lebensräume der Wüsten und Polarregionen unserer Erde zu erkunden. Auf 40 abenteuerlichen Expeditionen durchquerte er Eiswüsten in Grönland oder der Antarktis und bereiste Trockenwüsten, wie die Sahara, Gobi, Namib oder Atacama – mal mit dem Motorrad oder auf Kamelen, mit dem Hundeschlitten, im Helikopter oder auf Skiern.

Der Bildband "Planet Wüste" nimmt den Betrachter mit in die vier Extremzonen der Erde – und zeigt neben den spektakulären Aufnahmen der gewaltigen Naturlandschaften auch einfühlsame Fotografien der Menschen, die sich an die schwierigen Lebensbedingungen dieser Umgebungen angepasst haben.

Parallel zur Buch-Veröffentlichung startet in diesem September Martins gleichnamige Tour – mit mehr als 150 Terminen und 1600 Bildern. Mehr Informationen auf: www.michael-martin.de



Mehr in GEO


Im GEO Heft 10/2015 finden Sie unter dem Titel "Wie die Wüste in die Provinz kommt" ein Porträt über Michael Martin und seine Tour durch deutsche Städte

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Mehr zu den Themen: Wüsten, Michael Martin

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