Hauptinhalt
GEO.de Seite 1 von 1
Artikel vom


Naturphänomene: Verrückte Schauspiele der Natur

Light-Show, filigrane Kunstwerke oder pure Farbspektakel - diese Naturphänomene scheinen nicht von dieser Welt zu sein

Text von Thomas Hess
1/9 |
Blaue Lava am Ijen
© Stocktrek Images/Getty Images
Blaue Lava am Ijen
Was am Vulkan Ijen in Java intensiv blau leuchtend den Vulkanhang herunter fließt, ist kein geschmolzenes Gestein, sondern brennender Schwefel. Am Vulkan tritt über 500 Grad Celsius heißes Schwefelgas aus und beginnt bei Kontakt mit der Luft zu brennen. Ein Teil des Schwefels wird flüssig, fließt mit leuchtend blauer Flamme die Hänge herunter und fließt in einen See. Dieser besteht aus Wasser und Schwefelsäure und ist das wohl größte Säurefass der Welt
Feuerfall am El Capitan
© Steve Whiston - Fallen Log Photography/Moment Open/Getty Images
Feuerfall am El Capitan
Ein Sturzbach aus Lava? Nein. Schräg einfallendes Licht der Abendsonne lässt den Wasserfall am El Capitan im Yosemite-Nationalpark wie Lava leuchten. Wer das Schauspiel bewundern will, muss zunächst Geduld haben und sich dann beeilen. Denn die Sonne steht immer nur ein paar Minuten lang günstig - und das auch nur für etwa zwei Wochen im Februar
Pinkfarbenes Wasserspiel
© Photograph by Rory O'Bryen/Moment Open/Getty Images
Pinkfarbenes Wasserspiel
Besondere Algen lassen den Fluss Cano Cristales im Nationalpark "Serranía La Macarena" in Kolumbien zu einem echten Farbspektakel werden
Regenbogenberge in China
© Ghostmonger's/Moment/Getty Images
Regenbogenberge in China
Durch Verwitterung verschiedener Sandsteinschichten entstanden im chinesischen Danxia-Gebirge bei Zhangye eindrucksvolle Felsformationen
Rote Sandberge
© Thomas Heß
Rote Sandberge
Die Sanddünen der Namib in Namibia sind von Wasser und Wind aufgehäufte Überreste eines kleingemahlenen Gebirges und mit 350 Metern Höhe die höchsten Sandhaufen der Erde. Die orange-rote Farbe kommt vom hohen Eisenoxidanteil: Die Namib rostet
Meeresleuchten
© Wan Ru Chen/Moment/Getty Images
Meeresleuchten
Bläulich oder grün leuchtendes Wasser wird von speziellen, bioluminiszenten Mikroorganismen (Noctiluca scintillans) ausgelöst, die in Massen auftreten und durch mechanische Reize zum Leuchten angeregt werden. Das ist in der Regel die Brandung, aber auch Bugwellen von Schiffen können Meeresleuchten auslösen - sogar Fische oder Schwimmer. Meeresleuchten tritt an warmen Küsten auf, an Nord- und Ostsee an lauen Sommerabenden. Tagsüber sieht man die Mikroorganismen als rosafarbene, gallertartige Masse im Wasser treiben
Pudelmütze aus Wolken: Litla Dimun
© Andrea Ricordi, Italy/ Moment Open/Getty Images
Pudelmütze aus Wolken: Litla Dimun
Litla Dimun ist die kleinste der Färöer-Inseln und liegt so exponiert im Atlantik, dass feuchte Luftmassen an den Hängen der Insel zum Aufstieg gezwungen werden. Dadurch hüllt sich die Bergspitze der Insel oft in bizarre Wolkenformationen, die häufig wie eine XXL-Mütze auf der Insel liegen
Der klarste See der Welt
© Andrew Bain/Lonely Planet Images/Getty Images
Der klarste See der Welt
Der Blue Lake im neuseeländischen Nelson National Park ist der klarste See der Welt. Fast 80 Meter weit kann man unter Wasser sehen. Das entspricht fast dem Wert von destilliertem Wasser. Der Zufluss zum See fließt durch mehrere Gesteinsschichten, die sämtliche Sedimente aus dem Wasser filtern. Baden ist im See allerdings streng verboten, der See ist ein Heiligtum der Maori
Dieses Bild teilen auf:
Alle Fotos einblenden



Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ung�ltig!


Bitte geben Sie eine Empf�nger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ung�ltig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empf�ngers werden ausschlie�lich zu �bertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!