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GEO Magazin Nr. 06/12 Seite 1 von 1


Fotogalerie: Fotogalerie: Virunga - Tod im Park

Nur noch rund 200 Berggorillas leben im afrikanischen Virunga-Nationalpark. Jetzt sind sie bedroht - durch Rebellen, die sich im Regenwald verschanzen. Und mit ihnen die Ranger, die sie beschützen wollen. GEO.de sprach mit dem Direktor des Parks, Emanuel de Merode


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Die Regenwälder im Kongo sind eines der wichtiges Refugien der seltenen Berggorillas - und für Tiere wie für Ranger einer der gefährlichsten Orte weltweit. Seit 1996 wurden im Virunga-Park 140 Wildschützer ermordet (in seiner Juni-Ausgabe 2012 berichtet GEO in einer 24-seitigen Reportage ausführlich über den Virunga-Park). Viele Ranger fielen in Gefechten mit Rebellen, die sich im Regenwald verschanzen, darunter ist auch der vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gesuchte mutmaßliche Kriegsverbrecher Bosco Ntaganda.

In der ersten Maihälfte 2012 forderte der Konflikt wieder drei Menschenleben. Für Besucher und Touristen ist der Park inzwischen geschlossen. GEO.de hat mit Parkdirektor Emanuel de Merode gesprochen.


Das sieben Monate alte Gorilla-Baby gehört zur Rugendo-Familie... (Foto von: Brent Stirton/Reportage by Getty Images/for GEO )
© Brent Stirton/Reportage by Getty Images/for GEO
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Das sieben Monate alte Gorilla-Baby gehört zur Rugendo-Familie...

Herr de Merode, wie ist die Situation im Park?
De Merode: Dramatisch. UN-Hubschrauber haben ins Kampfgeschehen eingegriffen und bombardieren Stellungen in den Hügeln, wo sie Rebellen vermuten. Beim Versuch, vor den Rebellen fliehende Zivilisten zu schützen, sind einer unserer Ranger und zwei kongolesische Soldaten getötet worden.

Wie stark sind die Rebellen?
Wir wissen von einer etwa 1500 Mann starken Rebellenarmee unter dem Kommando von Bosco Ntaganda, die inzwischen auch in den Bereich vorgedrungen ist, in dem sich die Gorillas befinden.

Sind die Gorillas in akuter Gefahr?
Ja, das sind sie. Sobald sich eine Gefechtspause ergibt, wollen wir rausfahren und sehen, ob sie gesund und in Sicherheit sind. Wir hoffen, dass sie sich rechtzeitig aus dem Bereich zurückgezogen haben, in dem die schwersten Kämpfen stattfinden. In akuter Gefahr schweben derzeit aber vor allem zwölf meiner Männer, deren Rückweg von der Rebellenarmee abgeschnitten wurde. Ihre Verpflegung reicht nur noch für 48 Stunden.

Welche Art von Unterstützung oder Hilfe erwarten Sie?
Es ist vor allem wichtig, dass die internationale Gemeinschaft Druck macht, dass Bosco Ntaganda gefasst wird.

Die Fragen stellte Markus Wolff.


Hintergrund: Der Virunga-Park

Von Norden nach Süden erstreckt sich der Virunga-Nationalpark über etwa 300 Kilometer, ist im Schnitt aber nur 23 Kilometer breit. Insgesamt bedeckt er etwa 7844 Quadratkilometer, was rund der Hälfte von Schleswig-Holstein entspricht. Durch seine ungewöhnliche Form misst seine Grenze über 1150 Kilometer. Höchster Punkt ist mit 5109 Meter der Margherita Peak, gleichzeitig höchster Punkt des Kongo und dritthöchster Gipfel Afrikas.

Kein anderer Nationalpark auf dem Kontinent verfügt über eine vergleichbare Vielfalt von Lebensräumen - ­Savannen, Steppen, Lavafelder, Regenwälder. Wilderer, vor allem jedoch die Bürgerkriege in der Region haben aber innerhalb weniger Jahrzehnte die Zahl vieler Tierarten im Park dramatisch reduziert. Insbesondere Flusspferde dienten während der Konflikte immer wieder als Nahrung für die Kämpfer und wurden zu Tausenden erlegt. Lebten Mitte der 1970er Jahre sogar fast 30.000 Hippopotami im Park, wurde die seinerzeit weltgrößte Flusspferd-Population innerhalb von rund 30 Jahren um 97 Prozent dezimiert. Die Zahl der Berggorillas in den gesamten Virunga-Bergen wird auf etwa 200 geschätzt. Sie leben ausschließlich im Bereich der Vulkane im Süden.


Helfen Sie den Rangern!

Der Virunga-Nationalpark braucht dringend Ihre Hilfe. Schon mit einer kleinen Spende können Sie zum Schutz des Parks und seiner Tiere beitragen.

Wohin genau fließt Ihre Spende?
Das Geld wird ausschließlich für die Ranger von Virunga verwendet. Auf umgerechnet 12 Euro belaufen sich die Kosten für den Einsatz eines Wildhüters pro Tag. Darin enthalten sind Lohn, Uniform, Essen und medizinische Versorgung.

Wie können Sie spenden?
"GEO schützt den Regenwald e.V." hat ein Spendenkonto eingerichtet:
Bank für Sozialwirtschaft,
Konto-Nr. 845 31 00,
BLZ 251 205 10,
Stichwort "Virunga".
Spenden auf dieses Konto sind steuerlich absetzbar.
Über www.gorillacd.org können Sie Ihre Spende auch direkt dem Virunga-Nationalpark zukommen lassen.



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Kommentare zu "Fotogalerie: Virunga - Tod im Park"

Marlene Zähner | 29.05.2012 15:20

Sehr guter Bericht mit grandiosen Bildern zur Situation im Virunga National Park. Als zuständige Projektleiterin für das Congohound Projekt halte ich mich regelmässig im Virunga Nationalpark auf, ja ich bin heute wieder aus dem Kongo zurückgekehrt. Ich kann nur bestätigen was auf dieser Seite berichtet wird und bitte um die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft. Der Park, die Berggorillas und die Ranger brauchen DRINGEND ihre Hilfe, nur so können sie überleben. Beitrag melden!

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