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GEO Magazin Nr. 07/12 Seite 1 von 1
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Fotogalerie: Der Architekt und das Meer

Der Architekt Jacques Rougerie sagt, man müsse den Ozean besser nutzen. Deswegen verfolgt er seit mehr als 40 Jahren den Plan, die Zivilisation der Menschen auf das Wasser zu verlagern. GEO.de zeigt eine Auswahl seiner ungewöhnlichen Entwürfe

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© Jacques Rougerie
Zukunftsmusik: Jacques Rougerie träumt von einer Universität auf dem Meer. Das Bildungszentrum, gebaut aus reinem Aluminium, treibt in seinem Entwurf auf und bis zu 120 Meter unter dem Wasser
© Jacques Rougerie
Ein weiterer Entwurf ist der "SeaOrbiter" mit einer Höhe von 51 Metern. Davon reichen 31 unter Wasser. Damit will Rougerie zukünftig Forscher durch die Weltmeere treiben lassen
© Jacques Rougerie
Geht es nach Rougerie, dann werden architektonische Meisterwerke wie der SeaOrbiter bald zu Forschungszwecken auf den Ozeanen eingesetzt. Dieses Exemplar kann laut seinem Entwurf Tauchroboter bis zu 6000 Meter in die Tiefe des Meeres schicken.
© Jacques Rougerie
Das Aquascope auf diesem Bild gilt als Rougeries erstes Werk. Schon 1979 entwarf er es. Bis heute treiben damit Touristen auf dem Meer umher
© Jacques Rougerie
Bis zu zehn Passagiere passen an Bord der Attraktion Aquascope. Im Port-Gros, einem maritimen Nationalpark vor Frankreichs Mittelmeerküste, will keiner mehr auf diese Touristenattraktion verzichten
© Jacques Rougerie
Durch die durchsichtige Kapsel am unteren Ende des Aquascopes können die Gäste - wie hier Rougerie selbst - Meeresfauna und -flora beobachten. Es gilt als ganz besondere Sightseeing-Tour
© Jacques Rougerie
Das sogenannte "village sous-marin" stellt ein unterseeisches Dorf dar. Im Jahre 1973 entworfen, sollte es für 50 bis 250 Menschen in der Karibik ein zu Hause werden
© Jacques Rougerie
Nachdem die NASA als finanzielle Hilfe wenig später vom Projekt "U-Dorf" absprang, fiel es - wortwörtlich - ins Wasser. Rougerie bleibt aber zuversichtlich: "Irgendwann wird es im Meer Dörfer geben."
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Es klingt schon ein wenig verrückt. Doch der selbsternannte "Meeresarchitekt" Jacques Rougerie aus Frankreich will den Ozean zum Wohnen und Leben der Menschen nutzen. Er meint: "Was wir bisher vom Ozean wissen, betrifft nur fünf Prozent." Die übrigen unbekannten 95 Prozent möchte er in Zukunft optimal nutzen. In der Praxis stellt sich der Visionär Universitäten, Museen und Wohnräume auf und unter dem Wasser vor.

Mehr zu Jacques Rougerie lesen Sie im aktuellen GEO Magazin 07/2012 und auf seiner Homepage www.rougerie.com.


Mehr zu den Themen: Fotografie, Architektur

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Kommentare zu "Fotogalerie: Der Architekt und das Meer"

pulsopeter | 30.06.2012 21:47

Jacques Rougerie ist einer von vielen, aber eine kleine Kritik an alle bisherigen solcher locker zu realisierenden Objekte ist, dass alle, bisher sich nicht rückgradmässig bei der Durchsetzung der unendlichen Energieerzeugung realistisch beteiligt haben, oder sich zusammengetan haben. Muss ich wohl doch noch richtig loslegen mit basteln. Jedoch mit den mir zur Zeit zur Verfügung stehenden Mitteln. Ist doch traurig, oder nicht?

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