Hauptinhalt

GEO Magazin Nr. 04/10 Seite 1 von 1


Fotogalerie: Bärtierchen

Comicfiguren? Gentech-Konstrukte? Nichts dergleichen. Sonderlinge sind die Bärtierchen mit ihrem bizarren Äußeren und einmaligen Innenleben allerdings schon

Text von Hanne Tügel

Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Dieses Bärtierchen der Art <em>Macrobiotus sapiens</em> ist
nicht wieder lebendig zu machen. Es wurde für die Aufnahme präpariert - im Moos, seinem Habitat (Foto von: Oliver Meckes & Nicole Ottawa/ eyeofscience.com)
© Oliver Meckes & Nicole Ottawa/ eyeofscience.com
Foto vergrößern
Dieses Bärtierchen der Art Macrobiotus sapiens ist nicht wieder lebendig zu machen. Es wurde für die Aufnahme präpariert - im Moos, seinem Habitat

Sie sehen aus wie aus einer anderen Welt: Eine Gestalt, die einem zerknautschten Staubsaugerbeutel ähnelt. Krallen wie ein Adler. Und Eier, wie von einem Designer mit Hang zu Kugelkitsch entworfen. Den etwas neckischen Namen Bärtierchen verdanken die kleinen Wesen einem Quedlinburger Pfarrer namens Goeze, der statt in die Bibel in ein „Vergrößerungsglas des Leipziger Optikus Hoffmann“ schaute, ein achtbeiniges Krabbelwesen entdeckte und es anno 1773 „Kleiner Wasserbär“ taufte.


Inzwischen sind mehr als 960 Arten bekannt. In Noahs Arche hätten sie leicht Platz gefunden, die kleinsten winzig wie ein feines Sandkorn, die größten gerade so groß wie ein Stecknadelkopf. Kein Herz, keine Lunge. Durchsichtiges „Blut“ schwappt frei durch den Leib; zur Atmung genügt Gasaustausch über die Haut. Dieses Sparprogramm hat genügt, um die ganze Welt zu besiedeln. Bärtierchen , zoologisch Tardigrada, Langsamschreiter, genannt, reisen mit dem Wind, auf Vogelfedern, mit Wasserströmungen, auf Algen. So haben sie Biotope erobert, vor denen es anderen Lebewesen zu Recht schaudert: 6000 Meter hohe Himalaya-Berge, den Boden der Ozeane in 4500 Meter Tiefe, heiße Quellen in Japan, Gletscher in Grönland. Besonders aber lieben sie Moos. Krallen finden dort guten Halt; und es gibt Pflanzenzellen und Kleinsttiere im Überfluss, die sich bequem aus- oder aufsaugen lassen.


Sterben als Überlebensstrategie

Krabbeln, fressen und verdauen können Tardigrada allerdings nur, solange ein dünner Wasserfilm sie umhüllt. Was, wenn das Moos austrocknet? Statt auf Flucht setzen die Bärtierchen auf Harakiri – sie lassen es zu, ebenfalls auszutrocknen. Alle Körperflüssigkeit schwindet, übrig bleiben faltige Klumpen, sogenannte Tönnchen. Ein bitteres Ende? Keineswegs. Mit ihrer Verwandlungsstrategie lehren Bärtierchen Gläubige wie Ungläubige Demut. Sie beherrschen einen Zaubertrick: die regelmäßige Auferstehung von den Toten. Irgendetwas, Goeze hätte es vielleicht Seele genannt, erlaubt ihnen, nicht nur Tage, sondern Monate oder Jahre im Zustand der „Anhydrobiose“ zu verharren und auf Nahrung und ihr Lebenselixier Wasser zu verzichten. Bis ein paar Tropfen von besserer Zukunft künden – und ein paar Minuten später das nächste Leben beginnt.


Unverwüstlich, auch im All

Wie kann Leben bei vielzelligen Tieren ohne jeglichen Stoffwechsel fortdauern? Forscher sind fasziniert von diesem Geheimnis. Sie setzen die zähen Wunderwesen immer neuen Martyrien aus. Und siehe – die robustesten trotzen Temperaturen von 100 Grad Celsius und Radioaktivität. Auch der kosmischen Strahlung und dem Vakuum im All? 2008 umkreisten Bärtierchen in einer geöffneten Kapsel zehn Tage den Planeten Terra. Kehrten zurück, zunächst als leblose Säcke. nach der Wasserkur dann als Helden – erstmalig hatten Tiere schadlos einen "Weltraumspaziergang“ überlebt.


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Kommentare zu "Fotogalerie: Bärtierchen"

Rainer Kühnemuth | 14.04.2010 17:38

Vielleicht finden Sie die gesuchten Informationen in dem sehr ausführlichen Wikipedia-Artikel. Beitrag melden!

Prof. Doris Geller | 11.04.2010 20:08

Wie werden die Jungen gesäugt? Leben die Bärtierchen im sozialen Verband? Oder ist der 1. April? Bitte um Antwort. Beitrag melden!

Kommentar verfassen

Ja, ich möchte eine Benachrichtigung per Mail erhalten, wenn es neue Kommentare zu diesem Artikel gibt.
* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO im Abo