GEO Magazin Nr. 08/02 - Lebenslauf-Forschung Seite 1 von 1
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Artikel vom 5.8.2002

Höhlenforschung: Die größten Kristalle der Welt

Eigentlich wollten die Brüder Juan und Pedro Sánchez in der mexikanischen Naica-Mine einen neuen Stollen anlegen - doch dann stießen sie plötzlich auf eine unterirdische Glitzerwelt


 (Foto von: Richard D. Fisher)
© Richard D. Fisher
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Über 15 Meter lang sind die Kristalle 300 Meter unter der Erde des mexikanischen Bundesstaates Chihuahua, von denen nun zum ersten Mal professionelle Fotos künden; derart große, frei stehende Gebilde waren weltweit noch nie dokumentiert worden


Zwar gibt es keine natürlichen Grenzen für kristallines Wachstum; doch nicht überall bestehen vergleichbar ideale Bedingungen für solche Riesenformationen wie in der Naica-Mine. Abgesehen von der Größe ihrer Hohlräume, die freies Wachsen gestatten, sind die Kavernen reich an Calcium- und Schwefelsalzen. Im Grundwasser gelöst, liegen diese Substanzen als Cal- ciumsulfat vor, besser bekannt als Gips, das beim Verdunsten des Wassers auskristallisiert. Wegen des Aussehens seiner Kristalle wird Gips auch Selenit genannt, "mondartiger Stein".


Die Verdunstung in den Naica-Höhlen wird zwar einerseits durch die hohe Temperatur von 60 Grad gefördert, die abseits der klimatisierten Abraumgänge herrscht; andererseits muss die sehr hohe Luftfeuchtigkeit diesen Prozess hinreichend verlangsamt haben, sodass die Kristallkerne ständig von einer Calciumsulfat- Lösung umgeben waren – und sich so in Jahrtausenden, Gittergerade für Gittergerade, die heutigen Giganten formen konnten. Die Minenbetreiber sind überzeugt, dass es noch eine Reihe weiterer, ähnlich prachtvoller, aber noch nicht entdeckter Kristallsäle gibt.





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Kommentare zu "Höhlenforschung: Die größten Kristalle der Welt"


Bastien Mädge | 08.06.2010 22:59

Guten Tag, in Ihrem Artikel stimmen sämtliche Fakten leider garnicht! Die Höhle stand bis vor etwa 20-30 Jahren komplett unter Wasser, seitdem dieses nicht mehr der Fall ist, wachsen die Kristalle nicht mehr. Die Forscher die diese Höhle betreten haben sprechen von einer maximalen Länge der Kristalle von 13m. Die Temperatur hat fast genau 54°C betragen und sinkt seit der entdeckung jährlich um ein halbes Grad. Ich würde Sie bitten Ihre Artikel genauer zu recherchieren! Mit freundlichen Grüßen, Jay Beitrag melden!

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