GEO Magazin Nr. 03/10 - In der Welt der ersten Menschen Seite 1 von 3

Text von Michael Stührenberg

Philippinen: Leben mit Taifunen

Im Durchschnitt zehn Taifune ziehen jedes Jahr über das kleine Dorf Busokbusok hinweg. Mit bis zu 250 Stundenkilometern prügelt der Wind auf die Hütten ein und wirbelt Dächer in die Bucht. Und die Bewohner? Sie bleiben und bauen einfach immer wieder auf


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Busokbusok liegt in der Provinz Aurora, im Herzen des typhoon belt, einer der sturmgefährdetsten Regionen der Erde. In jeder Monsunzeit, etwa zwischen Juni und Dezember, wird die Provinz von rund zwei Dutzend tropischen Depressionen heimgesucht. Diese brauen sich über dem Pazifik zusammen und erreichen die Casiguran-Bucht wie Vorboten des Weltuntergangs: mal als stürmische Himmelsfluten, schlimmstenfalls als "Supertaifun", der sich mit höllischem Heulen und einer Wucht von 250 Kilometern pro Stunde auf krumme Hütten wie jene von Vicente Caparas stürzt. Man kann aber bleiben, meint der 74-jährige, blinde Caparas ganz ruhig, und sagt: "Hier stirbt niemand mit offenen Augen." Das klingt geheimnisvoll, ist aber eine Redewendung in der Landessprache Tagalog, die bedeutet: "Hier findest du, was es zum Leben braucht; schau nur richtig hin!"


Die meisten der 7107 philippinischen Inseln liegen im sogenannten Taifungürtel. Hunderte Menschen sterben in diesen Wirbelstürmen jedes Jahr - meistens durch Schlammlawinen (Foto von: Christopher Pillitz)
© Christopher Pillitz
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Die meisten der 7107 philippinischen Inseln liegen im sogenannten Taifungürtel. Hunderte Menschen sterben in diesen Wirbelstürmen jedes Jahr - meistens durch Schlammlawinen

Auf den ersten Blick ist schwer zu erkennen, ob in Busokbusok vorhanden ist, was man zum Leben braucht. Erreicht man das Dorf per Taxiboot aus Casiguran, sieht man zunächst nur einen kleinen Hütten-Klumpen, der sich zu beiden Seiten der Bucht hin verdünnt, bis die äußeren Strohdach- Flecken im dichten Grün der Tropen versinken. "Feeder Road", die ungeteerte Hauptstraße, folgt dem Ufer der Bucht auf einer Länge von 2,5 Kilometern: über Steine, durch Senken, die der Monsunregen zu Tümpeln füllt. Sie reicht von der Grundschule auf einem Hügel am Dorfeingang bis zur Karaoke-Kneipe von Julio Matas, dem einzigen Ort der Zerstreuung. Die ersten Details, die einem Ortsfremden kurz vor dem Anlegen ins Auge fallen, betreffen den lädierten Zustand diverser Hütten. Es sind jene, die beim jüngsten Taifun zu Schaden gekommen sind. Die Bewohner von Busokbusok bewerten einen Taifun nach der Anzahl gefällter Behausungen, also nach dem jeweiligen Obdachlosigkeitsquotienten in ihrer Gemeinde.



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Aber warum sind sie ausgerechnet hierher gekommen? Schließlich sind Taifune keine "Erfindung" von gestern. Als Vicente Caparas, der Pionier, sich am Ostufer der Casiguran-Bucht niederließ, lebte dort noch niemand. Das war zu Beginn der 1960er Jahre, die Bevölkerungszahl der Philippinen lag bei knapp 30 Millionen, einem Drittel des heutigen Standes. Aber die Armut in den Dörfern, verbunden mit den Reizen des Stadtlebens, zog immer mehr Menschen in die urbanen Zentren. Vicente Caparas ging den umgekehrten Weg. In städtischer Armut aufgewachsen, ohne Schulbildung, die ihn zur Hoffnung auf ein geregeltes Auskommen berechtigt hätte, schlug er sich als Stadtfischer durchs Leben: "Ich fischte leere Gin- Flaschen aus den Mülleimern reicher Viertel und lebte vom Pfandgeld. Eines Tages traf ich einen Mann mit einem richtigen Fischernetz und folgte ihm an die Casiguran-Bucht. Als der Mann nach einiger Zeit weiterzog, überließ er mir sein Netz."


Ein Taifun hat der Familie des Tagelöhners Rene Maraño das Dach über dem Kopf genommen - vor Wochen schon (Foto von: Christopher Pillitz)
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Ein Taifun hat der Familie des Tagelöhners Rene Maraño das Dach über dem Kopf genommen - vor Wochen schon

Und Caparas blieb, weil er glaubte, dass an der Casiguran-Bucht "niemand mit offenen Augen sterben" könnte. Nicht allein ein reicher Fischgrund lockte dort, sondern auch, wenige Meter vom Ufer entfernt, ein üppiger Wald, in dem sich Land roden und ein kaingin anlegen ließ, eine Lichtung für den Anbau von Bananen, Maniok, Kartoffeln und anderem Gemüse. Es war der perfekte Ort zum Leben aus eigener Kraft. Da er sie ernähren konnte, suchte sich Caparas eine Frau und gründete eine Familie. Hätte sich der ehemalige Stadtstreicher etwas Besseres wünschen können? "Nie habe ich mich nach der Stadt zurückgesehnt", sagt er.


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Kommentare zu "Philippinen: Leben mit Taifunen"


Pfyteraulik | 14.03.2010 09:28

Also wenn das mit dieser Nachbarschaftshilfe auch in der Schweiz - an manchen Stellen - funktionieren würde, wäre diese Welt schon ein ziemliches Bisschen besser. Vielleicht sollten in der Schweiz auch zwischendurch mal solche Taifune durch ziehen, dann würden so manche abgehobenen Parteibürokraten höchstwahrscheinlich wieder etwas Boden unter die Füsse bekommen. Dummerweise kümmern sich die Politiker oft schlicht und einfach nicht darum, die effektiven Lebensbedingungen der Menschen, auch und vor allem in Bezug auf Naturkatastrofen, zu verbessern. Das finde ich eigentlich sehr schade. Denn auch die Regierung könnte hier sicherlich helfen, wenn sie denn nur wollte. Beitrag melden!

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