GEO Magazin Nr. 2/07 - Sexualität Seite 1 von 5

Text von Anke Sparmann

Indonesien: Tödlicher Schlick

Im Osten der Insel Java ist die Welt aus den Fugen geraten. Seit Mai 2006 strömt hier unaufhörlich aschgrauer Schlamm aus den Tiefen der Erde. Unter seinen Massen erstickt das Leben einer ganzen Region. Rettung verspricht ein Mann aus Texas, der im ersten Irak-Krieg brennende Ölfelder gelöscht hat


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Javas Osten: dicht bevölkert - und voller Vulkane (Foto von: GEO-Grafik)
© GEO-Grafik
Foto vergrößern
Javas Osten: dicht bevölkert - und voller Vulkane

Die Szene erscheint einem seltsam vertraut, sie könnte aus einem Katastrophenfilm stammen. Das Unglück hat bereits verheerende Ausmaße angenommen, doch da ist einer, der dem Schrecken die Stirn bietet.
Somerset Tower, ein Hochhaus am Stadtrand von Surabaya, im Osten der indonesischen Insel Java, 18. Etage, es ist zehn Uhr morgens. Im Konferenzraum hat gerade der Krisenstab getagt. Jim LaGrone ist anschließend in sein Büro gegangen, mit den Männern auf dem Flur hat er sich nicht viel zu sagen. Die meisten hier wollen die Katastrophe verwalten. LaGrone will sie beenden.


LaGrone arbeitet für „Boots & Coots“. Wenn auf irgendeinem Ölfeld die Dinge außer Kontrolle geraten, schicken Boots & Coots jemanden aus Houston, Texas, der sie wieder ins Lot bringt. Jim LaGrone, Jahrgang 1957, studierter Chemotechniker, gilt als einer ihrer besten Leute; während des Irak-Kriegs im Jahr 2003 hat er im Süden des Landes, die brennenden Ölquellen gelöscht. LaGrone weiß, dass man sich den Gewalten nicht entgegenstemmen darf. Man muss zu ihrem Ursprung vordringen.


Aktuell

  • Indonesien: Schlammflut ist nicht zu stoppen (Foto von: AP Photo/Trisnadi)

    Indonesien: Schlammflut ist nicht zu stoppen

    Noch immer ergießen sich täglich hunderttausende Kubikmeter heiße Sedimente aus dem Schlammvulkan von Java. Und auch der jüngste Rettungsversuch indonesischer Ingenieure scheint zum Scheitern verurteilt
     

Lohn der Mühsal:
San, ein junger Mann
aus Besuki, hat einen
Motorradhelm aus
dem Schlammmeer gefischt (Foto von: Carsten Peter)
© Carsten Peter
Foto vergrößern
Lohn der Mühsal: San, ein junger Mann aus Besuki, hat einen Motorradhelm aus dem Schlammmeer gefischt

In LaGrones Büro wirkt alles so, als bräuchte man sich keine Sorgen zu machen um einen raschen und guten Ausgang der Geschichte. Hier sitzt niemand, der sich auf einen längeren Aufenthalt eingestellt hat. Über den Stühlen klebt noch die Schutzfolie. Der Schreibtisch ist leer. Gepackt, sagt LaGrone, habe er für zwei Wochen, in Aussicht auf ein schnelles Ende. Es ist Dienstag, der 7. November 2006, Jim LaGrones 68. Tag vor Ort.
Es gibt keine Gewissheiten mehr in diesem Winkel der Welt. Seit dem Morgen des 29. Mai 2006 ist im Osten der Insel Java die Erde undicht. Erst pfiff nur ein dünner Strahl in den Himmel über Sidoarjo. Im Juni hatte sich das Loch geweitet, täglich entlud es 50 000 Kubikmeter Schlamm. 126 000 waren es im September. 176 000 im Dezember, stündlich genug, um 48 000 Badewannen zu füllen, 800 in jeder Minute. Jahrmillionenalte geologische Substanzen kochen hier hoch, 100 Grad Celsius heiß und zähflüssig wie Malerfarbe, ein Teil Feststoffe auf zwei Teile Wasser. Der Schlamm hat 5000 Häuser verschüttet, er hat Reisfelder begraben, Fabriken, Schulen, Moscheen und die Toten ein zweites Mal.
Man muss dem Unglück gar nicht nah sein, um seine Folgen zu spüren. Viereinhalb Stunden dauert die Fahrt von Surabaya nach Sidoarjo. Eine halbe Stunde für die ersten 30 Kilometer. Vier Stunden für den letzten. Der Schlamm hat die Autobahn teilweise überschwemmt, er bedroht die Bahnlinie, er drängt sich in das Leben einer ganzen Region.
Er ist kurz davor, auch in Mariana Zuhris Leben anzukommen. Ihr Haus ist das letzte im Dorf Kedungcangkring. Wenn sie die Vordertür öffnet, sieht Mariana Zuhri, 32, ihre drei Kinder auf der Veranda spielen, Kübel mit Bougainvilleen, Hühner, Ziegen, eine stummelschwänzige Katze, links, rechts, überall Normalität. Macht Mariana Zuhri aber die Hintertür auf, ist die Welt, die dann erscheint, grau und riecht nach Tankstelle. Dämme sieht sie und dort, wo früher plattes Land war, einen hohen Berg. Aus dessen Gipfel steigt eine Dampfwolke. Manchmal, sagt Mariana Zuhri, käme es ihr vor, als lebe dort ein Wesen, das Schlamm ausatme, mehr und mehr.


Wetter & Klima: Java

Aktuelles Wetter



» Wetter Java

Klimadaten im

 
  • 27,8 °C max/ 14,8 °C min
  • 274 mm
  • 12 Regentage
  • 55% Sonne

» Klima Java


Weitere Informationen:

  Java: Reiseberichte,

  Java: Bilder ,

  Java: Tipps




Seite 1 von 5
 
1 - 2 - 3 - 4 - 5

Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Kommentare zu "Indonesien: Tödlicher Schlick"


Derksen | 16.02.2012 10:08

15.2.2012 - Was ist in der Zwischenzeit passiert? Wurde der Dreckvulkan gestoppt oder hat er sich selber beruhigt)? Beitrag melden!

MARJ | 23.08.2009 00:08

Hier zwei Links dazu: http://www.spiegel.de/video/video-18551.html Erstens ein Video auf Spiegel.de mit einem Bericht über den Schlammvulkan. Hier ein Wikipedia-Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Schlammvulkan_auf_Java Beitrag melden!

John | 22.10.2007 00:24

Warum wird dieser Sachverhalt eigentlich in keinem anderen Medium abgesehen von GEO thematisiert? Das ist ja grade so, als ob es so irrelevant wäre, wenn Tausende Menschen ihre Heimat verlieren - kann mir das jemand erklären??? Beitrag melden!

Kommentar verfassen

* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO im Abo


G+J Glossar
Partner-Angebote