GEO Magazin Nr. 06/04 - Berührung Seite 1 von 5

Text von Stefan Schomann

Höhlentauchen: Die Fontaine de Vaucluse

Mehr als 300 Meter ragt der Quelltopf im Karst der Provence in die Tiefe. Ein rätselhafter Schlund. Als erster professioneller Fotograf hat Christoph Gerigk die geheimnisvolle Höhlenquelle für GEO erkundet


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

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Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

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Was macht Google mit meinen Daten?

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http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

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Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Vor den Toren von Avignon ergießt sich das Flüsschen Sorgue klar und sprudelnd in die Ouvèze, die wenig später in die Rhône mündet. Die Sorgue entspringt rund 30 Kilometer weiter östlich, in einem mächtigen Felsenkessel am Fuße einer gut 240 Meter hohen, leicht überhängenden Wand. Der Pegel im Trichter schwankt je nach Jahreszeit, und je nach Lichteinfall und Wetter schillert der Quelltopf von jadegrün über schlammbraun bis blauschwarz.


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Auf dem Weg in die Tiefe behindert ein gigantischer Brocken aus der Felswand über der Quelle den Abstieg (Foto von: Christoph Gerigk)
© Christoph Gerigk
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Auf dem Weg in die Tiefe behindert ein gigantischer Brocken aus der Felswand über der Quelle den Abstieg

Ein 300 Meter tiefer Tümpel

Theoretisch ließe sich in der Fontaine der Eiffelturm versenken. Was wie der Schacht einer riesigen Zisterne anmutet, ist die Mündung eines Höhlenflusses, der einzige nennenswerte Ausgang eines Labyrinths aus Rissen, Klüften und Wasserläufen, die das nordöstlich angrenzende Kalksteinplateau durchziehen. Fast alles, was dort in einem Gebiet von 1100 Quadratkilometern an Regen versickert, tritt hier nach kürzerer oder längerer unterirdischer Reise wieder zutage.


Magische Anziehungskraft

Die Römer nannten den Felsenkessel Vallis Clausa, das verschlossene Tal, woraus später das französische Vaucluse wurde. Als rätselhaftes Naturphänomen wie als Schauplatz der Kulturgeschichte zog die Quelle über Jahrhunderte hinweg Enthusiasten aller Art an: Geologen und Höhlenkundler, Heimatforscher und Dichter wie Francesco Petrarca, Naturliebhaber und Tauchabenteurer. Im Jahr 2001 machte dann auch noch das Gerücht die Runde, in der Höhle sei ein "Schatz" gefunden worden.


Was die Quelle in ihrem Schlund verbirgt

Immer schon hatte die Quelle, wenn sie periodisch über das Ufer trat, manches von dem wieder ausgespien, was Besucher hineingeworfen hatten. Vor allem Münzen blieben gelegentlich im Geröll der Trichterwände stecken, und Touristen oder die Mitglieder des örtlichen Höhlenkundevereins, der Société spéléologique de Fontaine de Vaucluse, sammelten sie zum Zeitvertreib ein: Centimes und Cents, Pfennige und Lire, Peseten und Yen. Eines Tages jedoch sah Roland Pastor, der Vorsitzen-de des Vereins, zugleich zweiter Bürgermeister, Leiter der Grundschule und passionierter Höhlentaucher, in neun Meter Tiefe ein Stück aus einer anderen Welt schimmern: eine mit Patina überzogene römische Bronzemünze, platt gedrückt und schätzungsweise 2000 Jahre alt.


Moderne Schatzsucher

Erwartungsvoll suchten er und seine Tauchkameraden daraufhin auch tiefere Zonen ab. Und tatsächlich: An einem Felsüberhang in gut 30 Meter Tiefe entdeckten sie ganze Klumpen antiker Münzen, verkeilt in engen Felsspalten. Sie verständigten die staatliche Direktion für Unterwasserarchäologie. Dort gibt es ein paar Spezialisten, die im Uferschlamm eiskalter Seen wühlen, prähistorische Felsbilder in überfluteten Grotten studieren oder sich mitsamt Ausrüstung durch Erdspalten zwängen, die nicht viel breiter scheinen als ein Briefkastenschlitz. Einer von ihnen ist Yves Billaud, 47, ein ruhiger, Vorsicht und Konzentration ausstrahlender Geologe, der akademische Ambitionen mit einer unstillbaren Leidenschaft für Hohlräume verbindet.


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