GEO Magazin Nr. 07/02 - Hatschepsut Seite 1 von 1

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Zahnmedizin: Neues vom "Bohrer"

Eine Revolution der Behandlungsmethoden, so eine Bestandsaufnahme, hat im Mund stattgefunden – und ein Ende ist noch nicht abzusehen. Hauptziel ist der effektive und schmerzfreie Eingriff.


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


 (Foto von: BioTissue Technologies AG)
© BioTissue Technologies AG
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Beim Zahnarzt geht es zu wie auf einer Baustelle: bohren, schleifen, versiegeln, füllen – und der Auftraggeber leidet. Neue Methoden versprechen allerdings, die Pein zu lindern. Schmerzarm soll die Sitzung im Dentistenstuhl werden, neue Verfahren sollen den Bohrer ersetzen oder vor Karies schützen. Und verschönern sollen sie obendrein.


Um den Zahnkranken die Angst vor der lärmenden Prozedur zu nehmen, setzen einige Dentisten auf Hypnose und Selbstsuggestion. „Wir bitten die Patienten, sich an ein angenehmes Erlebnis zu erinnern und dieses mit wenigen Worten zu umschreiben“, sagt Albrecht Schmierer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose, die bereits 374 Spezialisten zählt. Mühelos verwandelt die Fantasie dann das Bohrgeräusch in knatternde Motorräder auf Reisen, die Untersuchungslampe in die wärmende Sonne am Strand. Bei vier von fünf Menschen wirke diese Methode, berichtet Schmierer, nur noch ein Viertel der üblichen Medikamentendosis müsse er spritzen, um die Nerven malader Zähne zu betäuben.


Ein anderes Verfahren soll den Bohrer ersetzen. So weicht etwa das Carisolv-Gel kariöses Dentin (Zahnstein) auf; und der Zahnarzt schabt es nach 30 Sekunden ab. Allerdings: „Die Karies wird mühsam Schicht für Schicht abgetragen, was das Verfahren zeitaufwendig macht“, kritisiert Adrian Lussi, Zahnmediziner an der Universität Bern. Und oft müsse man trotzdem bohren, um die harte Schmelzschicht des Zahns zu überwinden.


Wesentlich schneller und ebenfalls nahezu schmerzfrei gelingt die Kariesentfernung mithilfe eines Erbium-Lasers. Der Physiker Raimund Hibst vom Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Messtechnik in Ulm hat dazu in Zusammenarbeit mit Lussi ein spezielles Detektionsverfahren entwickelt, sodass der Laser selbstständig zwischen kranker und gesunder Zahnsubstanz unterscheiden kann. Die Technik nutzt dabei, dass sich Karies bei Beleuchtung mit rotem Licht durch infrarote Fluoreszenzstrahlung verrät. Damit lassen sich selbst versteckte Krankheitsherde aufspüren, die der Laser dann unter Beschuss nimmt.


Damit die Erreger erst gar nicht in den Zahnbauch gelangen, versiegelt John Featherstone, Zahnforscher an der University of California in San Francisco, die kraterförmigen Gebilde auf der Zahnfläche mit Laserstrahlen.


An einem umfassenden Schutz arbeiten derzeit Ärzte vom Forsyth Institute in Boston: Wie Kinder heute gegen Mumps oder Röteln geimpft werden, könnte man sie schon bald auch gegen Karies wappnen. Die Forscher tüfteln an einem Vakzin, das Lebensmitteln beigemischt werden soll. Der Impfstoff hat das Bakterium Streptococcus mutans im Visier. Streptokokken gelten als aggressivste Schädlinge unserer Zähne. Sie produzieren eine klebrige Masse, die es ihnen erleichtert, an den Zähnen zu haften. Anstatt den Erreger direkt anzugreifen, konzentriert sich der Impfstoff auf ein Enzym, das die Klebemasse produziert. Beraubt man die Bakterien dieses Ankers, werden sie beim Zähneputzen einfach weggespült.


Kinder, so die Wissenschaftler, sollten den Impfstoff bereits im Alter von 18 Monaten erhalten – bevor die Bakterien die Mundhöhle besiedelt haben. Dann sei einer lebenslanger Schutz möglich.


Jeffrey Hillman von der University of Florida in Gainesville hat ein höheres Ziel vor Augen: Der Spezialist für orale Biologie will Karies weltweit ausrotten. Dafür hat er ein gentechnisch verändertes Bakterium gezüchtet, das im Gegensatz zu seiner unliebsamen Verwandtschaft keine Karies fördernde Milchsäure produziert. Spülte man den Mund von Kleinkindern mit dem genetisch manipulierten Stamm, so Hillmans Überlegungen, dann würde dieser in der Nische siedeln, die sonst die schädigenden Streptokokken einnähmen.


Doch solange sich Karies und Baktus noch erfolgreich durchfressen, müssen sie entfernt und die Löcher gestopft werden. Gelatine, mit kalzium- und fluoridhaltigen Phosphatlösungen versetzt, könnte Amalgam und Keramik als Füllmaterial ablösen. Susanne Busch vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden hat aus diesem Mix künstlichen Zahnschmelz gezüchtet; aus der Mischung bilden sich winzige Kollagen-Apatit-Kristalle – eine Verbindung, die dem Zahnschmelz recht ähnlich ist. Allerdings, so Busch, dauere es mehrere Monate, bis Kugeln von etwa einem Millimeter Durch- messer heranwachsen.


Auch Songtau Shi vom National Institute of Dental and Craniofacial Research bei Washington, D. C., möchte defekte Zähne erneuern und hat dafür Stammzellen aus gezogenen Weisheitszähnen gefiltert.


In einer Nährlösung vermehrte er sie, vermischte sie mit Knochenmineralien und spritzte sie unter die Haut von Labormäusen. Zwei Monate später untersuchte er die Stelle und entdeckte dort Zahnbein und -mark, das dem menschlichen Gewebe glich.


Ebenso wie die fleckige braune Karies plagt die Parodontitis viele Menschen. Schätzungsweise 80 Prozent aller Erwachsenen leiden an jener Entzündung, bei der sich zwischen Zahn und Zahnfleisch Bakterien ansiedeln und dort Enzyme und Giftstoffe bilden. Die Kollagenfasern, mit denen der Zahn im Kieferknochen verankert ist, lösen sich auf, und das Zahnfleisch schrumpft.


Kieferchirurgen um Ronald Schimming von der Universitätsklinik in Freiburg haben nun eine Methode entwickelt, die zwar nicht gegen Parodon-titis hilft, aber geeignet ist, fehlende Mundschleimhaut zu ersetzen, etwa nach Tumorerkrankungen oder für den besseren Sitz von Prothesen. Schimming entnahm der Mundschleimhaut einige Zellen, fügte Blutserum hinzu – und konnte nach vier Wochen zwei bis drei Zellschichten des Gewebes ernten und den Patienten einsetzen. Um größere Defekte abzudecken, lässt der Chirurg Zahnfleischstückchen unter der Unterarm-Haut heranwachsen.


Doch manchmal kommt jede Therapie zu spät – und der Zahn fällt aus. Schon die alten Ägypter wussten sich da zu helfen: Das älteste je gefundene Implantat zählt 3000 Jahre und steckte als Kupferstift im Oberkiefer eines ägyptischen Königs. Heute drehen Kieferchirurgen Titanschrauben in den Kieferknochen. Je fester die Schraube im Knochen sitzt, desto eher kann das Implantat mit Keramik bestückt werden – und der Geplagte wieder kraftvoll zubeißen. Um Knochenlücken zu füllen, wollen einige Chirurgen Wachstumsmittel verwenden, welche die Knochenneubildung anregen.


Ein neues Verfahren namens Salsa – von Göttinger Zahnmedizinern entwickelt – erlaubt es sogar, den Zahnersatz durch eine Öffnung von nur fünf Millimetern im Knochen zu montieren. Der Vorteil der Schlüssellochtechnik: Die Chirurgen müssen nicht – wie bisher – der Hüfte Knochen entnehmen, um Löcher im Kieferknochen aufzufüllen.


Manchmal jedoch kommt die Rettung für Zahnlose ganz unverhofft: Der Russin Maria Wasiljewa, so berichtete die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti, seien drei Zähne nachgewachsen – und das im stolzen Alter von 104 Jahren.


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