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Erfolgreiches Altern
Paul Baltes ist Entwicklungspsychologe und Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Er hat in den 1970er Jahren die Forschungsrichtung »Entwicklungspsychologie der Lebensspanne« mitbegründet und gehört zu den international führenden Köpfen der Alternsforschung.

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook
Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.
Woran erkenne ich diese Plugins?
Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.
Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?
Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben
Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)
Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert
Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt
Was macht Facebook mit meinen Daten?
Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php
Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.
Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.
Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?
Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de
Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier
Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:
http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)
Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz
So funktioniert der +1-Button von Google
Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)
Woran erkenne ich den +1-Button?
Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.
Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622
Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?
Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").
GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.
Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.
Was macht Google mit meinen Daten?
Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397
Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html
Weitere Informationen:
Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.
Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.
Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:
http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)
Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
GEO: Wir alle altern, ein Leben lang. Sie haben als Entwicklungspsychologe das Schlagwort vom erfolgreichen Altern mitgeprägt. Was bedeutet das?
Paul Baltes: Es macht zunächst deutlich, dass Altern nicht nur biologisches Schicksal bedeutet, sondern dass die Gesellschaft und auch die alten Menschen es selber mitgestalten können. Natürlich lassen im Alter bestimmte Fähigkeiten wie Sehschärfe, Gehör und Gleichgewichtssinn nach. Der Geist arbeitet nicht mehr so effizient wie früher. Deshalb sollten wir lernen, mit dem biologischen Verlustgeschäft des Alterns umzugehen – also die Kunst, mit den eigenen Grenzen zu leben und zu zeigen, wie Kultur und Geist den Körper überlisten können. Erfolgreiches Altern ist somit die Fähigkeit, auch im späten Leben eine möglichst positive Gewinn-Verlust-Bilanz zu erreichen.
GEO:
Eine Fähigkeit, die wir erst mit 60 oder 70 brauchen?
Paul Baltes: Natürlich nicht. Schließlich versuchen wir in jedem Lebensalter, unsere Entfaltungsmöglichkeiten und Gewinne zu optimieren. Ein von uns entwickeltes Modell beschreibt, wie wir dies am besten mitgestalten können: durch selektive Optimierung mit Kompensation, abgekürzt SOK. Danach sind es drei Strategien, deren Zusammenspiel uns eine erfolgreiche lebenslange Entwicklung ermöglicht. Erstens Selektion: Wir wählen aus den vorhandenen Lebensmöglichkeiten diejenigen aus, welche wir verwirklichen wollen. Zweitens Optimierung: Wir suchen geeignete Mittel, um das Gewählte möglichst gut zu tun. Und drittens Kompensation: Wenn Mittel wegfallen, reagieren wir darauf flexibel. Wir suchen neue Wege, unseren Zielen näherzukommen.
GEO: Tut das nicht sowieso jeder Mensch?
Paul Baltes: Das könnte man in der Tat so meinen. Es gibt aber mindestens drei Gründe, warum dies nicht so ist. Erstens: Die Forschungen, die ich vor allem mit Alexandra Freund durchgeführt habe, zeigen, dass man das orchestrierte Dirigieren von Selektion, Optimierung und Kompensation lernen muss, es ist ein lebenslanger Entwick-lungsprozess.
Zweitens: Eines der wichtigsten Ergebnisse psychologischer Forschung ist, dass Wissen und Handeln ganz und gar nicht dasselbe sind. Denken Sie an den Unterschied zwischen moralischem Wissen und moralischem Handeln. So ist es auch mit SOK.
Drittens, und damit zusammenhängend:
Es fällt vielen Menschen sehr schwer, nicht alles im Leben zu wollen, sich von einzelnen Optionen zu trennen und sich energisch nur auf einen Teil der Lebensoptionen auszurichten. Dass die Hälfte mehr als das Ganze sein kann – um den griechischen Dichter Hesiod zu zitieren –, ist eine tiefe Einsicht. Nur wenige vollziehen sie.
GEO:
Welche Vorteile bringen die drei Lebensstrategien Selektion, Optimierung und Kompensation?
Paul Baltes: Menschen, die auswählen, optimieren und kompensieren, geht es deutlich besser als solchen, die sozusagen gleichzeitig auf vielen Hochzeiten tanzen – und zwar von Jugend an. Das zeigen unsere Studien. Diese Männer und Frauen haben, was wir eine bessere adaptive Fitness in der Lebensgestaltung nennen: Sie konzentrieren sich auf die Bereiche, in denen sie sich entfalten wollen und können. Gleichzeitig können sie gut mit Verlusten umgehen, gelegentlich sogar aus Verlusten einen Vorteil ziehen. Gerade in Situationen der Begrenzung zeigt sich der Meister.
GEO: Wer auswählt, könnte man also sagen, setzt Lebensschwerpunkte – und sicher sehr individuelle. Doch bestimmte Entscheidungs-Konstellationen tauchen wohl immer wieder auf ...
Paul Baltes: Sicher. Wir haben junge Erwachsene untersucht, die ihr Familien- und Berufsleben koordinieren mussten. Diejenigen, die sich zuerst mehr auf den Beruf und dann mehr auf die Familie konzentrierten oder umgekehrt, fühlten sich drei Jahre nach der Befragung in diesen Lebensbereichen deutlich wohler als jene, die keine solchen klaren Prioritäten gesetzt hatten. Und dieser Effekt war umso größer, je mehr dabei auch kompensatorische Strategien eingesetzt wurden – wie etwa: andere um Hilfe zu fragen, den im Haushalt weniger aktiven Partner zur Mitarbeit zu drängen, oder im Haushalt "Outsourcing” einzuführen, also eine Hilfe zu beschäftigen. Dies ist fast ein Paradox: Gesteuerte "Abhängigkeit von anderen” hat auch befreiende Wirkung, was den eigenen Zeit- und Energiehaushalt betrifft.
GEO: Können sie ein Beispiel für Selektion, Optimierung und Kompensation im Alter nennen?
Paul Baltes: Der 80-jährige Arthur Rubinstein ist in verschiedenen Interviews gefragt worden, wie er immer noch ein so guter Konzertpianist sein könne. Aus seinen Antworten lässt sich das SOK-Prinzip herauslesen: Er habe sein Repertoire verringert – also eine Wahl getroffen. Außerdem übe er diese Stücke mehr als früher. Das ist die Optimierung. Und weil er die ausgewählten Stücke nicht mehr so schnell wie früher spielen konnte, hat er noch einen Kunstgriff angewendet: Vor besonders schnellen Passagen verlangsamte er sein Tempo; im Kontrast erschienen diese Passagen dann wieder ausreichend schnell. Das ist eine Form der Kompensation. Ich glaube, diese Strategie – sich auf wenige Ziele zu beschränken, diese aber sehr energisch zu verfolgen und dabei nach geeigneten inneren und äußeren Ressourcen der Kompensation zu suchen – das ist die Kunst des guten Älterwerdens.
GEO: Das klingt so einfach.
Paul Baltes: Die Idee ist einfach, die Durchführung aber schwer. Wer altert, muss viele schmerzhafte Verluste ertragen. Das Üben des Körpers und des Geistes erfordert immer mehr Anstrengung. Die Trainingserfolge werden geringer. Glücklicherweise besitzen wir alle eine machtvolle Kraft, die Realität umzudeuten. Das
kann uns bei der Anpassung unserer Ziele an unausweichliche Veränderungen helfen, uns mit einem kleineren Territorium zufrieden
zu geben.
Ein sehr bildhaftes Beispiel für geglückte Umstrukturierungen kenne ich von einem amerikanischen Kollegen. Dessen Vater, ein emeritierter Hochschullehrer, kaufte sich eine Farm. Zunächst bewirtschaftete er alle um sein Haus liegenden Hügel. Als die Kräfte nachließen und er einen Unfall hatte, konzentrierte er sich auf den Garten. Schließlich machte er das Blumenfenster in seinem Wohnzimmer zum Zentrum seines Alltags, seiner Freude und seiner Produktivität. Mehr als hundert Jahre alt, hatte er immer noch eine sinnvolle Lebensaufgabe.
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