GEO WISSEN Nr. 42 - 11/08 - Sanfte Medizin Seite 1 von 4

Text von Susanne Paulsen

Biofeedback: Wie wir uns selbst steuern können

Computergestützte Techniken helfen vielen Patienten, ihren eigenen Körper und dessen Reaktionen besser kennenzulernen. Nicht nur Kopfschmerzen und Stresssymptome lassen sich so lindern


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Wir nehmen jetzt Ihr Stressprofil auf", sagt die Psychotherapeutin Barbara Timmer. Sechs Patienten und ich sitzen im Halbkreis an Tischen. Jeder von uns ist über dünne schwarze Kabel mit einem Computer verbunden. Die Lehrerin mit dem müden Gesicht, eine der sechs, hält sich kerzengerade. Der schwergewichtige Verwaltungsangestellte vier Plätze weiter links dagegen füllt seinen Drehstuhl aus, als sei er hineingegossen worden. Alle sind ein wenig blass. Wer mag schon seine persönlichsten Körperreaktionen offenlegen, sie per Sensor und Software ausspionieren lassen? Hier, an einem der weltweit größten Zentren für Biofeedback, das zur psychosomatischen Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee gehört, ist das Alltag.


Ein Sensor am Zeigefinger des Patienten registriert beim Biofeedback, wie schnell das Herz schlägt und wie groß der Stress ist. Diese Daten werden simultan in Messkurven umgewandelt, die der Patient auf einem Monitor sieht. In der Therapie lernt er, sie allein durch Willenskraft zu verändern (Foto von: Bryan Christie Design)
© Bryan Christie Design
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Ein Sensor am Zeigefinger des Patienten registriert beim Biofeedback, wie schnell das Herz schlägt und wie groß der Stress ist. Diese Daten werden simultan in Messkurven umgewandelt, die der Patient auf einem Monitor sieht. In der Therapie lernt er, sie allein durch Willenskraft zu verändern

Moderne Technik, altes Heilprinzip

Die Therapeuten nutzen modernste Technik, um ein sehr altes Heilprinzip zu vermitteln: Gesund bleibt und wird, wer sich selbst kennt und sinnvoll durch den Alltag lenkt. Menschen, die sich beim Yoga verknoten oder meditieren, handeln nach der gleichen Maxime. Doch Biofeedback- Therapeuten nehmen für sich in Anspruch, besonders gezielt zu arbeiten. Sie legen Patienten an verschiedenen Körperstellen Sensoren an, die Pulsfrequenz, Blutdruck, Körpertemperatur, elektrische Aktivität der Muskeln und die Leitfähigkeit der Haut messen. Computer werten die Messdaten aus und stellen sie als Bild, Grafik oder Melodie dar. Durch diese Rückmeldung ("feedback") soll der Patient lernen, sich in Zukunft besser zu "steuern". In den USA ist Biofeedback seit Jahrzehnten weitverbreitet, nun wird das Therapieverfahren auch in Europa immer beliebter.


Ist der Einsatz von Sensoren und Computern nur etwas für Technik- Verliebte? Ist es ein bequemer Service für jene, die sich lieber verkabeln lassen, statt sich auf ein Mantra zu konzentrieren, wie etwa bei einer Meditation? Oder ist es eine wirksame und zeitgemäße Erweiterung der alternativen Heilkunde? Auf dem Bildschirm vor mir erscheint die erste Aufgabe des Stresstests. "Wenn eine Uhr pro Stunde vier Sekunden nachgeht, wie viele Sekunden macht das am Tag?", lautet sie. Ich rechne so schnell wie möglich. Der Computer registriert, was dabei mit meinen Muskeln und meinem Nervensystem geschieht. Zuvor hat mir Barbara Timmer kleine runde Elektroden - eine links, eine rechts - auf die großen Muskelstränge geklebt, die seitlich am Hals Schädel und Schulterblatt verbinden.


Ein Sensor misst die Schweißproduktion

Ein schwarzes Klettband um meinen rechten Ringfinger hält einen Messfühler, der die elektrische Leitfähigkeit meiner Fingeroberfläche registriert. Bei den Rosenecker Biofeedback- Experten suchen Patienten Hilfe, die unter starker Erschöpfung leiden, unter Lärmempfindlichkeit, Rückenschmerz, Spannungskopfschmerz, Migräne oder unruhigem Schlaf. Andere quälen sich mit weitverbreiteten "somatoformen Störungen" herum, die sich organmedizinisch nicht erklären lassen - mit Übelkeit, Schwindel oder Herzrasen etwa.


Die Therapie dauert mehrere Wochen. Je nach Krankheitsbild gehören zu dem Behandlungsplan noch Ernährungsberatung, Sport, konventionelles Entspannungstraining, Krankengymnastik, Medikamente sowie Gespräche mit einem Psychotherapeuten. Nachdem Barbara Timmer reihum das Ergebnis der ersten Aufgabe abgefragt hat, sollen wir uns zwei Minuten lang entspannen. Danach folgen weitere Aufgaben. Nach etwa 20 Minuten ist der Stresstest abgeschlossen. Kann eine so kurze Messung etwas Aussagekräftiges erbringen? Wird das Ergebnis nicht viel zu stark beeinflusst von der Art der Aufgaben, von der Umgebung, der Tagesform?



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Mehr zu den Themen: Schmerz, Medizin, Gesundheit

Kommentare zu "Biofeedback: Wie wir uns selbst steuern können"


Samuel | 20.05.2011 23:22

http://www.mind-shop.de/biofeedback-23/ Beitrag melden!

ResoMed | 05.04.2009 19:07

Ja das gibt es! Ich vertreibe unter Anderem dieses System. Bei Interesse stehe ich gerne für Infos zur Verfügung unter mariomahn@t-online.de. Beitrag melden!

cordes | 25.03.2009 22:04

Ich suche eine Methode Biofeedback zuhaus auf dem PC anzuwenden. gibt es selbstnutzbare programm - ich kenne die methode seit langem aus der psychologie an der uni. herzlichen dank anne cordes Beitrag melden!

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