GEO WISSEN Nr. 42 - 11/08 - Sanfte Medizin Seite 1 von 4

Text von Petra Thorbrietz

Die Klinik der Zukunft

Sie ist einzigartig in Europa, denn sie vereint klassische mit alternativen Heilverfahren: die Essener Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin. Ihre Ärzte nutzen sowohl den Kernspintomografen wie das chinesische Qigong, sie behandeln nicht nur den Körper eines Patienten, sondern auch dessen Seele. Um so das wichtigste Potenzial für eine dauerhafte Gesundung zu stärken – die Selbstheilungskräfte


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Als der Mann zum ersten Mal die Klinik betritt, wirkt er wie ein gehetzter Manager auf Dienstreise: Koffertrolley in der Hand, Funkempfänger fürs Telefon im Ohr, das Gesicht grau, der Blick unruhig. Zwei Tage später sitzt Hans Wolf * mittags in der kleinen Vollwert-Kantine und mäkelt am Essen herum. Mit der Gabel stochert er in der Roten Bete. "Ich weiß nicht, ob ich das hier noch einen Tag aushalte!" Doch er hat sich verändert, wirkt nicht mehr so abgekämpft, sein Gesicht ist rosig. Lebhaft unterhält er sich mit seinen "Mitgefangenen", wie er sie nennt, über diese seltsame Klinik, die so anders ist als erwartet – statt Ruhe im Bett den ganzen Tag Programm: vom "Stehen wie eine Kiefer" in der Qigong-Stunde bis zur Guasha-Massage, die den Rücken hinterher wie wund gescheuert aussehen lässt. Und abends Entspannung auf Yogamatten.


Forum


Meditationsübung im Grugapark Essen: Das
Team der Klinik für Naturheilkunde und Integrative
Medizin beim Fototermin; die Fäden in der Hand
hält der Klinikleiter Professor Gustav Dobos (Foto von: Oliver Mark/Agentur Focus)
© Oliver Mark/Agentur Focus
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Meditationsübung im Grugapark Essen: Das Team der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin beim Fototermin; die Fäden in der Hand hält der Klinikleiter Professor Gustav Dobos

Kernspintomografie und Qui Gong

Die Essener Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin ist einzigartig in Europa. Hier wird erkundet, wie sich konventionelle Medizin mit alternativen Methoden wie Pflanzenheilkunde, Kneipp-Anwendungen oder Akupunktur verbinden lässt. Zunächst untersuchen Ärzte die Neuankömmlinge gemäß schulmedizinischen Kriterien: Bei Rückenschmerzen etwa wird im Kernspintomografen überprüft, ob sie womöglich von einem Bandscheibenvorfall verursacht werden. Eine Darmspiegelung soll ausschließen, dass bei einem Reizdarmpatienten ein Tumor die Beschwerden verursacht. Und Röntgengeräte nutzen die Ärzte, um beispielsweise rheumatische Veränderungen zu diagnostizieren. Erst dann folgt, begleitet von einer sorgfältigen Anamnese der Lebensumstände, der Einsatz alternativmedizinischer Verfahren.


Gegründet wurde die Klinik im Knappschaftskrankenhaus Essen 1999 als Modellversuch. Das Misstrauen war anfangs groß, skeptische Medizinprofessoren sprachen von "Dobos und Konsorten"; heute aber erstatten die Kassen die Behandlungskosten. Dobos – das ist Gustav Dobos, der 53-jährige Klinikleiter, der mit wissenschaftlichen Methoden nachzuweisen versucht, dass vieles von dem funktioniert, was die Schulmedizin längst hinter sich gelassen hat, etwa das Schröpfen mit erhitzten Gläsern.


Die Assistenzärztin Dr. Sabine Rezwanian-Amiri behandelt ihre
Patienten häufig mit "heißem
Schröpfen". Dabei saugen von innen
erhitzte Gläser die Haut an; auf diese
Weise lösen sich muskuläre Verhärtungen (Foto von: Oliver Mark/Agentur Focus)
© Oliver Mark/Agentur Focus
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Die Assistenzärztin Dr. Sabine Rezwanian-Amiri behandelt ihre Patienten häufig mit "heißem Schröpfen". Dabei saugen von innen erhitzte Gläser die Haut an; auf diese Weise lösen sich muskuläre Verhärtungen

Selbstheilungskräfte sollen stimuliert werden

Vier von zehn Deutschen leiden an solchen Krankheitsbildern, und 80 Prozent des Gesundheitsbudgets werden für deren Behandlung ausgegeben – oft ohne Fortschritte zu erzielen. Im Gegenteil: Die hochwirksamen Medikamente der Schulmedizin wie Cortison oder bestimmte Anti-Rheumamittel bekämpfen zwar kurzfristig erfolgreich die Symptome, belasten aber langfristig den Organismus, ohne die Grunderkrankung zu kurieren. Hier sieht die Integrative Medizin ihre Stärke: mithilfe von Naturheilverfahren die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stimulieren. Dafür muss sich jedoch die Lebensweise der meisten Patienten grundlegend ändern. Wie bei Hans Wolf. Vier Liter Cola habe er täglich getrunken, erzählt er, dazu Dutzende Tassen Kaffee, und ungezählte Zigaretten geraucht. Nicht nur von Koffein und Nikotin sei er abhängig, sondern auch von zahllosen Schmerzmitteln.


Die nimmt er gegen seine chronische Migräne, die ihn immer wieder mit heftigen Schmerzattacken überfällt. Doch die Präparate wirken bei ihm längst nicht mehr richtig – und sie zerstören langsam, aber sicher die Funktion seiner Nieren und der Leber. "Ich bin fertig", sagt er. "Wenn die mir hier nicht helfen können ..." In der Essener Klinik wird Wolf nun akupunktiert, und er hat gelernt, dass ein Medikament aus Pestwurz einem Migräneanfall vorbeugen kann. Jeden Morgen lässt er sich zur Kräftigung seines Nervensystems zudem in feuchtkalte Brustwickel packen, abends legt er sich unter eine warme Decke, um sich in der Gruppe mit anderen gezielt zu entspannen. Statt Cola und Kaffee trinkt er nun Wasser und Kräutertee.

* Name von der Redaktion geändert


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  Nordrhein Westfalen: Reiseberichte,

  Nordrhein Westfalen: Bilder ,

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