GEO Magazin Nr. 04/06 - Unser Herz Seite 1 von 4

Text von Susanne Paulsen

Der neue Blick auf unser Herz

Moderne 64-Schicht-Tomographen revolutionieren die Kardiologie: Sie liefern Bilder, auf denen jeder Sehnenfaden am Herzen zu erkennen ist. Und tragen dazu bei, dass die Zahl der Todesfälle durch Herzinfarkt zurückgegangen ist. Mit Animationen


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Wollte jemand die Geschichte unseres Blickes auf das Herz schreiben - es entstünde eine Chronik des rasenden Fortschrittes. Die Steinzeit wäre in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts angesiedelt. Damals entstanden die ersten unscharfen Ultraschallaufnahmen. Heute erkennen Fachleute jeden Sehnenfaden an den Herzklappen. Sie können die innere Form verkalkter Kranzgefäße betrachten. Sie sehen dreidimensionale Rekonstruktionen des arbeitenden Herzmuskels. Alles, ohne den Brustkorb aufzusägen oder auch nur einen Katheter einzuführen. Während die Praktiker an den Kliniken noch beschäftigt sind, die letzten Innovationen kennen zu lernen, sind weitere längst in Arbeit: immer feiner auflösende Ultraschallgeräte, verbesserte Magnetresonanz-Tomographen zur Untersuchung der Herz-Pumpbewegungen oder selbstnavigierende Herzkatheter, die vom Computer mit Hilfe von starken Magneten an den richtigen Platz geschoben werden.



Eine MIP-Darstellung (Maximale Intensitäts Projektion) der
Koronargefäße am schlagendem Herzen (Foto von: PHILIPPS)
© PHILIPPS
Eine MIP-Darstellung (Maximale Intensitäts Projektion) der Koronargefäße am schlagendem Herzen

Das vernachlässigte Organ

Da stehen wir und profitieren offenbar von der technischen Entwicklung: "Im internationalen Vergleich ist Deutschland ein Land mit niedrigem bis mittlerem Herzinfarktrisiko", sagt Hannelore Löwel. Die Leiterin des deutschen Herzinfarktregisters untersucht seit 1985 in einer der weltgrößten Studien Herzgesundheit und -krankheit am Beispiel der Augsburger Bevölkerung. Die vergangenen zehn Jahre brachten die größte Verbesserung: Seit 1995 ist die Herzinfarkt-Sterblichkeit bei den 25- bis 74-Jährigen um 35 Prozent zurückgegangen.Allerdings liegt das überwiegend an den technischen Neuerungen und nur zu einem geringen Teil daran, dass die Menschen heute gesünder leben. Löwel und ihre Mitarbeiter konnten zeigen, dass der Rückgang höchstwahrscheinlich zu 90 Prozent auf das Können der Ärzte und die Anstrengungen der Pharmaindustrie zurückzuführen sind. Herzinfarkte werden effektiver behandelt. Außerdem wird ihnen massiv vorgebeugt - etwa durch Medikamente gegen Bluthochdruck.



Der Kardiologe kann an diesen Bildern seinen Eingriff planen
und die Zeit des Eingriffs verkürzen. Links: animierter Flug durch die Lungenvenen. Rechts: Referenzbilder zur räumlichen Orientierung (Foto von: PHILIPPS)
© PHILIPPS
Der Kardiologe kann an diesen Bildern seinen Eingriff planen und die Zeit des Eingriffs verkürzen. Links: animierter Flug durch die Lungenvenen. Rechts: Referenzbilder zur räumlichen Orientierung

So sind wir weit davon entfernt, durch den technischen Fortschritt beruhigt sein zu können. Beispiel Herzinfarkt: Die Zeit vom Einsetzen der Attacke bis zum Erreichen der Klinik ist in Deutschland seit 1995 von durchschnittlich 166 auf 190 Minuten angestiegen. Die Retter werden immer später alarmiert. Viele Betroffene zögern, obwohl sie die Symptome eines Infarktes kennen - zum Beispiel die typische Atemnot oder den linksseitigen Brust- und Armschmerz. Dass sie dennoch nicht reagieren, beruhe auf einer unterbewussten Abwehrhaltung, meint der Psychosomatiker Karl-Heinz Ladwig von der Technischen Universität München. Viele Menschen seien tief im Innern davon überzeugt, dass Krankheit in ihrem Leben keine Rolle spielen dürfe.

Über die Hälfte der Betroffenen wartet länger als vier Stunden mit dem Notruf. Unterversorgtes Herzmuskelgewebe stirbt ab, statt dass zum Beispiel versucht wird, das verschlossene Herzkranzgefäß mithilfe eines eingeführten Ballons wieder zu öffnen und so den gefährdeten Gewebebezirk zu retten. Leider sind auch die Ärzte kein Vorbild: Es gibt kaum eine andere gesellschaftliche Gruppe, die sich wegen Herzbeschwerden so spät behandeln lässt wie die Mediziner selbst. 



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