GEOkompakt Nr. 7 - 06/06 - Der Mensch und seine Gene Seite 1 von 4

GEOkompakt Nr. 7 - 06/06 - Der Mensch und seine Gene - Heft vergriffen - › Abonnieren

Interview: Ethik in der Genforschung

Welche Potenziale hat die Gentechnik und wo sind Grenzen zu setzen? Die GEO-Redakteure Jens Schröder und Dr. Henning Engeln führten ein Gespräch mit der Biologin Regine Kollek über das ethisch Vertretbare in der Genforschung. Diskutieren Sie anschließend mit in unserem GEO.de-Forum "Die Ethik der Genforschung"


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Dr. Regine Kollek ist Professorin für Technikbewertung an der Universität Hamburg. Seit 2002 ist sie Mitglied im Internationalen Ausschuss für Bioethik der UNESCO (Foto von: Heiner Müller-Elsner)
© Heiner Müller-Elsner
Foto vergrößern
Dr. Regine Kollek ist Professorin für Technikbewertung an der Universität Hamburg. Seit 2002 ist sie Mitglied im Internationalen Ausschuss für Bioethik der UNESCO

Frau Professor Kollek, Sie sehen Eingriffe in das Genom des Menschen besonders kritisch. Welche Bedenken haben Sie gegen Maßnahmen, die meist der Abwendung oder Heilung von Erbkrankheiten dienen sollen?
Gegen Heilung und Prävention ist nichts einzuwenden, aber die Wege und Mittel müssen vertretbar sein. Auch kommt es darauf an, wann und wie diese Maßnahmen greifen sollen. Die somatische Gentherapie etwa...

...bei der defekte Gene in den Zellen eines erkrankten Organs oder Gewebes durch intakte, funktionsfähige ersetzt werden...
...ist eine Therapie auf molekularer Ebene, deren Risiken zwar nicht gering sind, bei der ich aber keine grundsätzlichen ethischen Bedenken sehe. Weit problematischer ist da die Keimbahntherapie. Dabei soll ein defektes Gen im Embryo durch ein gesundes ersetzt werden, sodass das neue Gen in allen Körper- und Keimzellen des daraus hervorgehenden Individuums vorhanden ist und an alle Nachkommen weitergegeben wird. Ja, aber wenn sich das neue Gen nicht an der richtigen Stelle im Chromosom ansiedelt, dann kommt es womöglich zu Störungen in der Struktur oder Regulation anderer Gene, was wiederum Entwicklungsstörungen oder Krankheiten zur Folge haben könnte. Diese könnten sich schon während der Schwangerschaft oder auch erst später zeigen.


Diskutieren Sie im Forum

Demnach steht schon die Forschung vor grundsätzlichen ethischen Fragen.
Ja. Darf man Embryonen zur Probe erzeugen und wieder vernichten, wenn das Experiment misslingt? Genetik ist derart komplex und so voller Wechselwirkungen, dass es auch in gut kontrollierbaren Tierexperimenten immer wieder zu unvorhersehbaren Effekten und Fehlern kommt. Beim Menschen wäre das nicht anders - und ethisch nicht zu rechtfertigen.

Inzwischen werden ja immer mehr Anlagen für Erbkrankheiten durch vorgeburtliche genetische Untersuchungen am Fetus diagnostizierbar. Ist es für Laien nicht ungeheuer schwer, daraus die angemessenen Schlüsse zu ziehen?
Die Menschen sind besonders dann überfordert, wenn sie die Krankheit nicht kennen. Zu denjenigen, die die pränatale Diagnostik in Anspruch nehmen, gehören aber auch potenzielle Eltern, in deren Familie schon einmal eine Erbkrankheit aufgetreten ist. Etwa die Mukoviszidose. Man hat diese Krankheit dann ja bei einem Verwandten erlebt und kann sich vorstellen, was auf sein Kind zukommen könnte.



Seite 1 von 4
 
1 - 2 - 3 - 4

Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Mehr zu den Themen: Genetik, Ethik, Forschung

Kommentare zu "Interview: Ethik in der Genforschung"


Sarah-Lena | 13.07.2011 12:55

Ich finde Genforschung an sich ist nichts verwerfliches. Die Menschen, die damit angefangen haben, hatten sicher keine schlechten Absichten, sondern wahrscheiblich wirklich nur die Idee, Menschen mit schlimmen Krankheiten zu helfen. Also daran ist ja ethisch mehr positives als negatives. Aber die Frage bleibt natürlich immer: Wie weit darf man den gehen? Meiner Meinung nach ist es unter Umständen in Ordnung, Embryonen wieder zu töten, wenn ein Experiment missglückt ist, SOLANGE es nur darum geht, zum Beispiel eine gefährliche Krankheit zu vermeiden. Aber diese Forsching läuft langsam aus dem Ruder. Das eigentliche und ursprüngliche Ziel verschwimmt. Weil Wissenschaftler durch Erlangen von Wissen gierig werden und immer besser werden wollen. Dabei entsteht dann sowas wie die Idee der Desingnerbabies. Und DAS finde ich nicht in Ordnung, Sowas ist Luxus und das hat der Mensch nicht nötig. Mein persönlicher Buchtipp: "Skinned" von Robin Wasserman (Da geht es genau darum) Lg, Sarah Beitrag melden!

Mr. Dispense | 27.06.2010 05:03

Man nannte es auch einmal "Euthanasie- Programm" um Gen- Defekte "auszurotten"! Wie gern der Mensch zu Mißbrauch neigt, ist inzwischen auch bekannt! Wann, darf ein Mensch, Mensch sein! MfG Mr. Dispense Beitrag melden!

parking | 03.02.2008 19:40

Genialer Kurzschluss: aus ethischen Gründen die Forschung im eigenen Land unterbinden wg. Embryonen-Missbrauch, aus pragmatischen Gründen aber fertige Therapien - aus weniger ethischen Ländern ??-nach dem Prinzip "ein Embryo gegen einen Patienten" akzeptieren!! Wenn man so etwas Ethik nennt, was ist dann Heuchelei und Opportunismus?? Als Parkinson-Patient gilt meine Hoffnung der ethisch vertretbaren Stammzellgewinnung, wie sie offenbar geglückt ist, und der dann möglichen Forschung. aber bitte ohne erneuie Bedenkenträger der scheinheiligen Sorte nach dem Motto: "...auch in der Hautzelle steckt ein werdender Mensch.."! Beitrag melden!

Kommentar verfassen

* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO im Abo


G+J Glossar
Partner-Angebote