GEO Magazin Nr. 04/04 - Der geheimnisvolle Pharao Seite 1 von 1
Artikel vom 22.3.2004

GEO Magazin Nr. 04/04 - Der geheimnisvolle Pharao - vergriffen - › Abonnieren

Sozialforschung: Aids in festen Beziehungen

In Afrika grassiert die Immunerkrankung Aids wie auf keinem anderen Erdteil. Das Beispiel Botswana lässt vermuten: Nicht permanent wechselnde Sexualpartner sind die Ursache, sondern stabile Parallelbeziehungen


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Für afrikanische Verhältnisse geht es Botswana gut. Die Wirtschaft floriert dank reicher Diamantvorkommen; Korruption, Kriminalität und Drogenkonsum spielen kaum eine Rolle. In jüngerer Zeit war das Land nie in Kriege verwickelt. Das Bildungssystem gilt als das zweitbeste des Kontinents.


Doch ausgerechnet Botswana leidet unter der weltweit höchsten HIV-Infektionsrate: Etwa 40 Prozent der sexuell aktiven Erwachsenen sind betroffen. Dieser Anteil hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt, allen Aufklärungsprogrammen, Verhütungsmitteln und Gratismedikamenten zum Trotz.


Wie ist das zu erklären? Gemessen an der Zahl der jährlichen Sexualpartner, ist man - einschlägigen Studien zufolge - in Afrika kaum zügelloser als in Indien, Russland oder den USA. Doch in diesen Ländern wird die Infektionsrate auf nur rund ein Prozent geschätzt. Selbst Thailand mit seinem gewaltigen Drogen- und Prostitutionsproblem kommt auf kaum mehr als zwei Prozent HIV-Infizierte.


Eine besonders aggressive Virusvariante kann für Botswana wohl ausgeschlossen werden. Stattdessen belegt das Land besonders anschaulich eine Theorie der Soziologin Martina Morris von der University of Washington in Seattle, die sie ursprünglich am Beispiel von Uganda entwickelt hatte. Die Wissenschaftlerin ermit-telte bei Feldstudien, dass die Menschen dort oft mehrere dauerhafte Beziehungen neben-einander unterhalten: Gleichzeitig neben der Ehefrau einige feste Freundinnen zu haben, ist keine Seltenheit. Diese haben häufig ebenfalls Sexualkontakte zu mehreren festen Partnern. Gerade bei solchen Langzeitbeziehungen werden Kondome kaum benutzt.


In diesen Beziehungsnetzen kann sich Aids ideal ausbreiten. Weil das Virus statistisch nur bei jedem 600. Geschlechtsakt weitergegeben wird, ist das Infektionsrisiko in dauerhaften Mehrfach-Partnerschaften besonders hoch. Gerät nur ein Infizierter in ein solches Netz, kann der Sexualkontakt mit ihm eine Kettenreaktion auslösen: Aids verbreitet sich über das ganze Land.


Abhilfe scheint nur die Beschränkung auf einen Sexualpartner zu schaffen. Uganda konnte durch entsprechende Aufklärung seine Aids-Rate in den 1990er Jahren von 18 auf sechs Prozent senken. Auch Botswanas Regierung will nun die monogame Lebensführung propagieren. Ohne eine starke Frauenbewegung wie in Uganda dürfte dies jedoch schwierig werden.


Alle GEOSKOPE aus dem Magazin 4/2004

  • Das Geheimnis der "geborenen" Steine

    Wie ein riesiges Kugellager liegen die "Murmeln der Moqui" in der Wüste von Utah. Über ihre Entstehung wird noch gerätselt
     
  • Sozialforschung: Aids in festen Beziehungen

    In Afrika grassiert die Immunerkrankung Aids wie auf keinem anderen Erdteil. Das Beispiel Botswana lässt vermuten: Nicht permanent wechselnde Sexualpartner sind die Ursache, sondern stabile Parallelbeziehungen
     
  • Hoffnung aus dem Labor

    Ein neuer HIV-Impfstoff wird seit Februar unter anderem in Bonn und Hamburg erprobt. Verlaufen die Tests erfolgreich, soll das hitzestabile Vakzin vor allem in Afrika zum Einsatz kommen
     
  • Sport: Globale Geschäfte

    Vom Fußball zum harten Business: Ein Soziologe hat die Globalisierung des Ballspiels untersucht
     
  • Forensik: Blondinen im Vorteil

    Bei Drogentests per Haaranalyse kommen Blonde und Rothaarige besser davon
     
  • Biologie: Ein Bild aus einem Guss

    Wie es in einem Ameisennest aussieht, hat ein Forscher mit einer Form aus Metallschmelze
     
  • Astrophysik: Asteroiden auf Abwegen

    Große Gesteinsbrocken im All ziehen ihre Bahn meist weitab von der Erde. Manche können eines Tages gefährlich werden
     
  • Literatur: Menschliche Roboter

    Mischwesen aus Mensch und Maschine - "Sind wir das nicht alle?", fragt der Computerwissenschaftler Andy Clark in seinem anregenden Buch "Natural-Born Cyborgs"
     
  • Ernährung: Was weiß die Religion über Allergien?

    Kuhmilch ist koscher. Wer gegen sie allergisch ist, ist es vermutlich ausschließlich auf die Milch weiterer koscherer Tiere
     
  • Rasche Heilung

    Eine Therapie an der Hautklinik Jena befreite einen australischen Jungen von einer besonders schweren Kuhmilch-Allergie - binnen fünf Tagen
     
  • Verhalten: So singen Sieger!

    Im Wettkampf gewonnen? Einen Feind in die Flucht geschlagen? Das ist Anlass für Siegesgebrüll - oder triumphales Geflöte wie beim Boubouwürger
     

Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Momentan sind zu dem Artikel "Sozialforschung: Aids in festen Beziehungen" keine Kommentare vorhanden.

Kommentar verfassen

* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO Kalender 2012


G+J Glossar
Partner-Angebote