GEO SAISON Nr. 3/04 - Italienische Inseln Seite 1 von 2

Text von Claus Lutterbeck

Hals über Kopf

Manch einer, der dachte, Yoga sei etwas für Weicheier, die sich von indischen Greisen schröpfen lassen, ist heute ein topfitter Überzeugungstäter


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Mit 45 war ich ein alter Mann. Morgens tat mir das Kreuz so weh, dass ich Stunden brauchte, bis ich endlich gerade stehen konnte. Ich trug viel Geld zu vielen Ärzten, die mir immer mehr Spritzen gaben und Tabletten verschrieben. Besser wurde es nicht. Kurz darauf zogen wir nach Los Angeles um, ein Paradies für alternative Heilmethoden und Quacksalber. Ich ging in ein Ost-West-Institut, das Heilmethoden aus China und dem Westen kühn kombinierte und damit angeblich Wunder erzielte. Nach drei Sitzungen à 100 Dollar gab ich erschöpft auf. Der chinesische Masseur war gewiss ein maoistischer Agent auf geheimer Mission mit dem Ziel, die weiße Rasse per Massage auszurotten. Er war ein Sadist. Statt endlich aufrecht zu gehen, brauchte ich nun einen Spezialsitz, um Auto fahren zu können.


Die Welt steht Kopf: Yoga verändert die Sicht der Dinge (Foto von: Jean-Louis Nou/akg-images)
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Die Welt steht Kopf: Yoga verändert die Sicht der Dinge

Mein neues Leben

Mein neues Leben begann, während ich in einem Anzeigenblatt blätterte und zufällig las: Iyengar-Yoga gegen Rückenschmerzen. Unter Yoga stellte ich mir weichliche Westler in wallenden Gewändern vor, die bei Räucherstäbchen nach Erleuchtung suchten und dabei von Rolls-Royce fahrenden indischen Greisen gnadenlos geschröpft wurden. Das Ziel schien zu sein, als menschliche Brezel ins Nirwana einzugehen. Nicht sehr verlockend. Ich schleppte mich mehr aus Verzweiflung hin. Wir waren ungefähr zwanzig Rückenleidende und mühten uns anderthalb Stunden lang ächzend, uns zu verbiegen. Eine der einfachen Übungen war, mit gestreckten Beinen zu stehen und sich nach vorn zu beugen, bis die Handflächen den Boden berührten.


Zusammenklappen wie ein Taschenmesser

Unsere stämmige, kleine Lehrerin machte es vor. Langsam klappte sie zusammen wie ein Taschenmesser, legte den Oberkörper flach an die Oberschenkel, der Kopf landete unterhalb der Knie, ihre Handflächen lagen flach und locker auf dem Boden. Dann waren wir dran. Wir standen wie menschliche Buchstützen im Raum, der Holzboden war Lichtjahre von den Fingerspitzen entfernt. Ich kam mir lächerlich vor. Die Lehrerin boxte mich freundschaftlich ins Kreuz und sagte: "Kein Wunder, dass du Schmerzen hast, deine Muskeln sind kurz und verkrampft. Aber du wirst sehen, in einem halben Jahr geht es dir besser." Das hatten alle Wunderheiler bisher behauptet, ich wurde noch misstrauischer.


Yoga entspannend?

Obendrein klangen die indischen Namen der einzelnen Übungen alle gleich. Am Ende spürte ich jeden Knochen in meinem Körper. Yoga entspannend? Ich war schweißüberströmt, als wir uns am Ende auf die abgeschabten Gummimatten legten. Endlich etwas Simples. Einfach daliegen. Minutenlang an nichts denken. Wer es je probiert hat, weiß: Nichts ist so schwierig wie gedankenlos zu sein. Das Hirn fängt an zu rasen, wenn es die Botschaft bekommt, sich ruhig zu verhalten. Aber irgendetwas hat mich damals angekickt, ich ging wieder hin. Nach einem halben Jahr waren meine Rückenschmerzen verschwunden. Genau konnte ich mir nicht erklären, was passiert war. Ich weiß auch nach sechs Jahren nicht so recht, was Yoga ist. Ich weiß nur, dass es wirkt.



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