GEO Magazin Nr. 03/04 - Das aggressive Kind Seite 1 von 5

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Psychologie: Aggressive Kinder

Meldungen über prügelnde Kinder und brutale Jugendgangs alarmieren immer wieder die Öffentlichkeit. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse über die Ursachen - und über wirksame Gegenmittel


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


"Die Problematik beginnt nicht erst, wenn uns die Jugendlichen auffallen", sagt der Psychologe Friedrich Lösel, einer der renommiertesten deutschen Gewaltforscher. "Gewaltkarrieren sind hochkompliziert. Um sie zu verstehen, müssen wir biologische Dispositionen, psychologische, situative und soziale Faktoren zusammenbringen." Und zunächst dort beginnen, wo das Aggressionspotenzial am größten ist: Bei den Zweijährigen.


Die ersten Lebensjahre

"Kleinkinder bringen nur deshalb niemanden um, weil wir ihnen keinen Zugang zu Waffen geben", behauptet der kanadische Forscher Richard Tremblay, Mitorganisator einiger der weltweit umfangreichsten Langzeitstudien zur Jugendgewalt. Das Fazit dieser Studie: "In keiner anderen Phase ist der Mensch derart körperlich aggressiv wie in seinem dritten Lebensjahr." Zumindest, wenn man nur auf das Verhalten der kleinen Trotzköpfe schaut und nicht auf die Schwere der Folgen. Kommt der Mensch also als Bestie auf die Welt, die es fortan zu zähmen gilt?


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Zwei Typen aggressiver "Zwerge"

Früh zeichnen sich individuelle "Aggressionsschwellen" ab. So konnte Richard Tremblay bereits seine Terrible Twos nach "gering", "mittel" oder "sehr" schlagfertig unterscheiden. Und als Friedrich Lösel 800 Kindergarten-Zwerge in Nürnberg untersuchte, fand er unter ihnen zwei aggressive Typen, die sich sowohl im Verhalten als auch hormonell deutlich unterschieden.


"Reaktiv" aggressive Kinder (fünf Prozent) sind einerseits ängstlich, andererseits auch sehr impulsiv. Sie fühlen sich schnell von anderen angegriffen und gehen dann aggressiv hoch. Ihr leicht erregbares Temperament drückt sich auch physiologisch aus: Speichelproben ergaben, dass sie von allen untersuchten Kindern die höchsten Werte des Stresshormons Cortisol haben. Ein Indiz dafür, dass die Erregungsschwelle ihres autonomen Nervensystems extrem niedrig liegt und sie schon bei geringen Anlässen gestresst reagieren.


"Instrumentell" aggressive Kinder (drei bis vier Prozent) sind ausgesprochen furcht- und mitleidslos, handeln nicht aus dem Affekt heraus aggressiv, sondern um andere zu dominieren und ihre eigenen Ziele zu erreichen. Der Cortisolwert solcher "coolen" Kinder war der niedrigste von allen: möglicherweise ein Hinweis darauf, dass sie weniger Angst verspüren - vor Gefahren wie vor Strafandrohungen. Er könnte sie auch verstärkt nach stressauslösenden Situationen suchen lassen, um sich aufzuputschen, denn Cortisol kann vorübergehend ein "High" erzeugen.


Die Macht der Eltern

"Für sich genommen haben Temperament oder Geburtsfaktoren keinen wesentlichen Einfluss auf spätere Verhaltensstörungen", so der Entwicklungspsychologe Alan Sroufe von der University of Wisconsin. "Entscheidend ist, wie feinfühlig die Eltern auf das Kind eingehen. Wenn sie nicht mit ihm fertig werden, kann es Gefühle und Erregung nicht richtig regulieren. Es droht immer schwieriger zu werden und Aufmerksamkeits- und Verhaltensstörungen zu entwickeln."



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Kommentare zu "Psychologie: Aggressive Kinder"


Ellen | 06.09.2010 17:48

Bei derartigen Problemen sollte man sich immer an ein Sozialpädiatrisches Zentrum wenden. Der Kinderarzt hilft da weiter. Siehe auch: http://kidmed.de/forum/index.php?page=Thread&threadID=10922 Beitrag melden!

jankow | 16.11.2008 19:28

für mich ist das nicht vollständig und verstendlich genug ausgedrückt.was ist cortisol und high?Wie hilft man dem kind seine erregung und gefühle im griff bekommen? Beitrag melden!

manuela | 03.11.2008 19:27

Biite helfen sie mir ich bin total ratlos,weiss nicht mehr was ich machen soll...mein sohn ist 7 jahre und hört nicht auf mich...absolut nicht,egal was ich mache oder sage.....er schreit mich an beleidigt mich schmeisst mir sachen hinterher !!!! sogar hausaufgaben oder zimmer aufraümen ist ein riesen grosser kampf.........können sie mir helfen ? er kann nur lieb sein wenn er was bekommt Beitrag melden!

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