GEO.de - Vauban-Viertel in Freiburg Seite 1 von 2

Text von

Von Rebellen und Ökospießern

Autofreies Wohnen, kurze Wege, ökologische und Energie sparende Bauweise, eine gemischte Sozialstruktur - hohe Ziele, die sich ein paar Freiburger Mitte der 90er Jahre gesetzt hatten. Inzwischen ist dieses Konzept für fast 5000 Menschen im Vauban-Viertel Alltag geworden


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Farbklekse in der Landschaft: bunte Fassaden des Vauban-Viertels vor dem grün des Schwarzwalds  (Foto von: Sigrid Gombert)
© Sigrid Gombert
Foto vergrößern
Farbklekse in der Landschaft: bunte Fassaden des Vauban-Viertels vor dem grün des Schwarzwalds

Die ersten paar 100 Meter im Vauban-Viertel bestätigen nahezu sämtliche Vorurteile, die gegen Umweltaktivisten existieren: ein mit Wohnmobilen und verrosteten VW-Bussen besetzter Platz, gegenüber bunte Häuser mit großen „Anti-Atomkraft“-Transparenten.

Doch nach ein paar Metern wandelt sich das Bild in eine Art Feriendorf. Die meisten Straßenzüge sind einheitlich gestaltet. Die zwei- bis dreigeschossigen Häuser sind mit Holz verkleidet, andere haben bunte Fassaden. Eines haben alle gemeinsam: Es gibt keine Parkplätze, kaum Autos, dafür vor jedem Haus mehrere Fahrräder - und eine Bank. „Wohnen in der Straße“ nennt sich das. Hohe Lebensqualität, kurze Wege, Bewohner aus verschiedenen sozialen Schichten, und das Ganze möglichst ökologisch. Ein Konzept, das bis heute in Deutschland nahezu einzigartig ist und ebenso viel Begeisterung wie Skepsis erfährt.


Martine Atana Duboux-Maurer und ihr Mann waren von der Idee sofort begeistert. 1996 hatten sie in der Zeitung eine Anzeige über die Neugestaltung der ehemals französischen Kaserne entdeckt. „Wir haben damals in einer Dreizimmerwohnung an einer stark befahrenen Straße gewohnt. Es war laut und wir konnten die Kinder nicht einfach rauslassen.“ Bis zum Einzug im Vauban-Viertel musste die vierköpfige Familie aber noch etwas Geduld haben. „Wir gehörten einer Baugruppe mit 18 Parteien an. Jeder möchte sich selbst verwirklichen. Man baut schließlich nur einmal im Leben“, erzählt Duboux-Maurer von dem langen Prozess der Planung. „Das war wie eine Therapie für uns alle. Aber eine sehr demokratische.“


Vorbildlose Rebellen

Der Treppenaufgang der vier Geschosse liegt wie bei den meisten Häusern außerhalb des Gebäudes. Das spart Energie und Platz und ermöglicht so eine individuelle Gestaltung der einzelnen Wohnungen. „Die Außenwände gehören uns allen. Im Innern konnte jeder selbst bestimmen“, so die 52-Jährige. Die Maurers haben zuerst die in die Wände integrierten Schränke festgelegt. „Den Rest der Wohnung haben wir drumherum geplant.“


Martine Duboux-Maurer, westlich des Rheins aufgewachsen, nun in Vauban zuhause (Foto von: Marion Martin)
© Marion Martin
Foto vergrößern
Martine Duboux-Maurer, westlich des Rheins aufgewachsen, nun in Vauban zuhause

Eine offene Treppe führt vom Flur direkt in die geräumige Wohnküche. Hier sitzt Martine Duboux-Maurer am liebsten. Mit Blick auf ihre Terrasse und die umliegenden grünen Hügel. „Die Nähe zur Natur ist traumhaft. Und trotzdem sind wir mit dem Rad in 15 Minuten in der Innenstadt“, schwärmt die zweifache Mutter.

Für sie ist das „Konzept Vauban“ aufgegangen. „Wir schreiben uns schon Pioniergeist auf die Fahnen. Anfangs haben wir uns wie Rebellen gefühlt. Schließlich gab es kein Vorbild, nachdem wir das Viertel gestalten konnten. Wenn ich mir anschaue, wie wir heute leben, sind wir inzwischen ziemliche Ökospießer“, lacht Duboux-Maurer.



Seite 1 von 2
Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Momentan sind zu dem Artikel "Von Rebellen und Ökospießern" keine Kommentare vorhanden.

Kommentar verfassen

* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO im Abo


G+J Glossar
Partner-Angebote