GEO.de - Ethnologie Seite 1 von 4

Text von Ted Callahan

Ein Winter bei den Pamir-Kirgisen

Der Amerikaner Ted Callahan lebte als erster westlicher Forscher bei einem fast vergessenen Nomadenvolk. Um es zu studieren. Während der härtesten Monate des Jahres


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Die kleine Gemeinschaft der Menschen, die in der unwirtlichen Bergregion Nordafghanistans ausharren, ist das Relikt einer leidvollen Geschichte. Vor 150 Jahren lebte dieses Hirtenvolk nur im Sommer in den afghanischen Pamir-Hochtälern, einer durch Gletscherbewegungen geformten Einöde zwischen Hindukusch und Pamirgebirge. Im Winter, wenn die Temperatur dort bis unter minus 50 Grad Celsius sinken kann, trieben die Pamir-Kirgisen ihre Schafherden hinab in die tiefer gelegenen Täler auf dem Gebiet des heutigen Tadschikistan.


In einem entlegenen Hochtal, im fernsten Winkel Afghanistans, leben ein paar Hundert Nomaden unter den wohl härtesten Bedingungen, die Menschen auszuhalten haben (Foto von: Matthieu Paley)
© Matthieu Paley
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In einem entlegenen Hochtal, im fernsten Winkel Afghanistans, leben ein paar Hundert Nomaden unter den wohl härtesten Bedingungen, die Menschen auszuhalten haben

Doch dann schnürten geopolitische Entwicklungen die Nomaden in ihrem Winterquartier ein: Die Pamirtäler liegen seit 1895 im sogenannten Wakhan- Korridor, einem 270 Kilometer langen, stellenweise nur 15 Kilometer breiten Landstreifen, der im russisch-britischen Pamir-Vertrag damals Afghanistan zugeschlagen wurde, um das britisch beherrschte Indien vom russischen Zarenreich zu trennen.



© Matthieu and Mareile Paley / www.paleyphoto.com

Noch vor der Invasion Afghanistans durch Sowjettruppen 1979 floh der damalige Khan mit seinen 1300 Untertanen aus dieser Enklave ins benachbarte Pakistan. Der größte Teil der Gruppe übersiedelte vier Jahre später in die Türkei, wo die Exil-Kirgisen aus dem Pamir inzwischen in Dörfern mit Kanalisation, Straßenanbindung und Elektrizität leben und ihre Kinder in Schulen und Universitäten schicken.

Nur wohlhabende Familien können sich im Pamir Kamele leisten. Als Lasttiere. Und als Lieferanten einer dichten Wolle, aus der die  Frauen
Decken weben, um damit die Pferde zu wärmen (Foto von: Matthieu Paley)
© Matthieu Paley
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Nur wohlhabende Familien können sich im Pamir Kamele leisten. Als Lasttiere. Und als Lieferanten einer dichten Wolle, aus der die Frauen Decken weben, um damit die Pferde zu wärmen

Eingeschlossen von mächtigen Nachbarn

Das beeinträchtigte die Kirgisen im Pamir zunächst kaum - jedenfalls solange die Staatsgrenzen nur auf dem Papier bestanden. Doch nach 1930 schloss die Sowjetunion die Grenze nach Norden. Auf der Ostseite des Korridors schottete sich das 1949 kommunistisch gewordene China ab. Und im Süden verwehrten bald die Grenzposten Pakistans den Hirten den Übertritt. Die Kirgisen fanden sich als Bewohner eines entlegenen Zipfels Afghanistans wieder, beschränkt auf zwei 100 und 60 Kilometer lange Hochtäler, eingeschlossen von drei Staatsgrenzen und 5500 Meter hohen Bergmassiven.


Morgens backen die Frauen Fladen aus Weizenmehl, das eine Hilfsorganisationen gespendet hat. Dann versorgen sie die Lämmer,
die im Winter bei den Menschen am Feuer schlafen (Foto von: Matthieu Paley)
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Morgens backen die Frauen Fladen aus Weizenmehl, das eine Hilfsorganisationen gespendet hat. Dann versorgen sie die Lämmer, die im Winter bei den Menschen am Feuer schlafen

Leben in einer Zeitblase

Nur etwa 250 Kirgisen unter der Führung des verstorbenen Khan Abdul Raschid haben sich 1979 entschlossen, zurück ins afghanische Bergland zu ziehen, um dort ihr altes Leben wieder aufzunehmen: ein Leben in einer Zeitblase, fernab jeder Zivilisation, acht Tagesritte entfernt von der nächsten Ambulanzstation. Und vier Tagesritte von der nächsten Schule. 30 Jahre lang hat kaum ein westlicher Anthropologe nachgeforscht, wie es dieser Gruppe seither ergangen ist. Das will ich nachholen, denn es gibt viele ungeklärte Fragen: Wie organisieren die Pamir-Kirgisen ihr Zusammenleben in dieser lebensfeindlichen Umgebung?

Wodurch erhält der Khan, ihr Anführer, seine Autorität? Wie vertritt er die Interessen seiner Untertanen? Nach welchen Regeln funktioniert die kleine Ökonomie der Pamir-Kirgisen? Und wie haben sich ihre Traditionen inzwischen verändert? In Bischkek, der Hauptstadt des nicht an Afghanistan grenzenden Landes Kirgisistan, in dem mit 5,2 Millionen Kirgisen heute die große Mehrheit dieses Turkvolkes zu Hause ist, habe ich deshalb die Sprache gelernt. So konnte ich meinen Aufenthalt in den 700 Kilometer entfernten Bergen vorbereiten.


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Kommentare zu "Ein Winter bei den Pamir-Kirgisen"


Asel | 02.02.2011 13:48

Ich wusste schon, dass es die Pamir-Kirgisen gibt. Aber ich wusste nicht, dass sie unter "unmenschlichen" Bedingungen leben müssen. Sie kleiden sich sogar anders. Als Kirgisin weiß ich wovon spreche. Danke! Beitrag melden!

sadet | 14.01.2011 21:13

Ich wusste bis heute nicht das es die Pamir-Kirgisen gibt, sehr schöne Aufnahmen und ein interessanter Einblick in deren Leben. Danke! Beitrag melden!

Rosetta Gbaye | 14.01.2011 16:02

Thank you very much for that interesting Video. It's very touching at all. Beitrag melden!

Alam Jan Dario | 13.01.2011 17:23

ice ghafch bafi vrot Beitrag melden!

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