GEO Magazin Nr. 06/06 - Leonardo da Vinci Seite 1 von 1

Körperschule für den Geist

Ein asiatischer Kampfsport verhilft Schülern zu besserer Konzentration


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Die siebten und achten Unterrichtsstunden sind die schlimmsten. Dann noch englische Grammatik oder mathematische Formeln zu lehren: eigentlich sinnlos. Die Lernenergie der Schüler ist verbraucht, ihre Konzentrationsfähigkeit liegt nahe null.

Es sei denn, sie haben in der Stunde vorher Neurobic geübt. Danach hat sich ihre Aufmerksamkeit und Belastbarkeit in der Regel deutlich verbessert, wie ein ganzjähriger Unterrichtsversuch am Privatgymnasium Lüneburger Heide in Melbeck gezeigt hat. Neurobic ist der modische Name für einen Sport, der auf den traditionellen philippinischen Stockkampf Escrima zurückgeht. Entwickelt hat die Methode, bei der die martialischen Komponenten von Escrima in stark abgemilderter Form erscheinen, der Taekwondo- Großmeister Alfred Gehlen aus Bad Münder.

Beim Neurobic-Training stehen sich jeweils zwei Schüler gegenüber, in jeder Hand einen 110 Zentimeter langen, gut 100 Gramm leichten Schlagstock, der innen mit Karbon-Glasfaser verstärkt und außen mit Schaumstoff ummantelt ist. Nach einem vorgegebenem Programm werden die Stöcke wie Schwerter gegeneinander geführt: Links schlägt gegen links, rechts gegen rechts, mal oben, mal unten, Vorhand, Rückhand, dann in umgekehrter Reihenfolge und spiegelverkehrt.

So viel Koordination unter höchster Anspannung fordert das Gehirn: "Neurobic ist aktives Körpertraining, das durch viele über Kreuz laufende Bewegungen die neuronalen Vernetzungen im Gehirn aufbaut und trainiert", sagt der Schuldirektor Peter Kubasch, der den Pilotversuch an seinem Gymnasium geleitet hat: "15 Mädchen und 20 Jungen im Alter von zehn bis elf Jahren haben mitgemacht, durchaus mit viel Spaß."

Für ein repräsentatives Ergebnis ist diese Zahl noch zu gering, der Trend aber ist eindeutig und positiv: Die sowohl durch allgemeine Beobachtungen als auch mehrere standardisierte Tests erfasste Leistungsfähigkeit und Disziplin der Gymnasiasten wurde durch die Übungen deutlich gesteigert, und die Schüler zeigten viel geringere Anzeichen von Erschöpfung und Anspannung. Auch Reaktionsvermögen und Motorik entwickelten sich bei 60 Prozent der Trainierenden gut bis sehr gut.


Nur 14 Prozent der Teilnehmer waren nicht in der Lage, die teils komplizierten Übungen hinreichend zu beherrschen. Diese Schüler wiesen zugleich den niedrigsten Messwert bei Konzentrationsfähigkeit und Belastbarkeit auf. Über die genaue Wirkung von Neurobic im Gehirn lässt sich bislang nur spekulieren.

Doch vermutlich spielt die Herkunft aus dem Kampf eine wichtige Rolle. Der Angriff mit dem Stock, auch wenn er nicht aus Bambus wie beim Escrima, sondern aus Schaumstoff besteht, löst im Gehirn Alarm aus. Solche Emotionen erreichen den so genannten Mandelkern (Amygdala) und fördern die Aufmerksamkeit. Der mit der Amygdala eng verbundene Hippocampus hat einen starken Einfluss auf die Ausbildung des Gedächtnisses.


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