GEO Magazin Nr. 01/10 - Der neue Dalai Lama Seite 1 von 5

Text von Andreas Hilmer

Das neue Gesicht Tibets: der Karmapa

Der 24-jährige Mönch Ogyen Trinley Dorje ist ein möglicher Nachfolger des Dalai Lama: ein Flüchtling, ein Politikum - und die große Hoffnung der Tibeter


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

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Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

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Was macht Google mit meinen Daten?

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http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

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http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Der indische Polizist schaut mürrisch unsere Dokumente an. Auf dem mönchsroten Briefpapier Seiner Heiligkeit steht umständlich: "Request for taking pictures of His Holiness the Karmapa during a day course of his schedule"; Anfrage zu einer Fotoerlaubnis für Bilder von seiner Heiligkeit, dem Karmapa, während eines Tagesablaufs. Der Polizist schüttelt den Kopf. Dieser Karmapa, ein 24-jähriger Flüchtling, und seine rätselhafte Popularität scheinen ihm den Nerv zu rauben.


Wer wird Nachfolger? Der Favorit des Dalai Lama: Ogyen Trinley Dorje (Foto von: G.M.B. Akash)
© G.M.B. Akash
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Wer wird Nachfolger? Der Favorit des Dalai Lama: Ogyen Trinley Dorje

"Karmapa, Karmapa, Karmapa!", ruft er und stolziert mit unseren Pässen durchs Amtsgebäude, als hätten wir ihm einen unsittlichen Antrag gemacht. Dann dreht und wendet er die Kameras des Fotografen in den Händen. "Was wollt ihr da überhaupt fotografieren?" Ganz einfach: Das neue Gesicht des tibetischen Buddhismus - das im Westen noch kaum jemand kennt.

Auf Ogyen Trinley Dorje, besser bekannt als Seine Heiligkeit der 17. Gyalwang Karmapa Lama, Oberhaupt eines der vier großen Orden des tibetischen Buddhismus, ruht die Hoffnung eines ganzen Volkes. Nur er kann Tibet im 21. Jahrhundert Kopf und Stimme geben. Nur auf ihn kann die Aufgabe übergehen, künftig über die Zukunft seiner Heimat zu verhandeln. Nur er kann ein neuer Dalai Lama sein. Der Karmapa weiß das. Seine Entourage weiß es auch. Eigentlich wissen es alle - auch wenn es offiziell nie ausgesprochen werden würde. Längst hängen Karmapa-Porträts in den Geschäften von Dharamsala, wo mit etwa 20 000 Flüchtlingen die größte tibetische Exilgemeinde lebt, gleich neben Bildern des Dalai Lama.


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Noch mehr Verwirrung?

"Er ist noch unverbraucht, vielleicht kann er eine Lösung im Tibet-Konflikt finden", sagt eine tibetische Journalistin. "Schlechter als in der jetzigen festgefahrenen Lage kann es ja nicht laufen", sagt ein alter Buchhändler. "Ich hoffe nur, der Karmapa trägt nicht noch mehr zur Verwirrung bei." Das hoffen alle Beteiligten - tibetische Diplomaten, indische Gastgeber, chinesische Besatzer. Denn an der Karmapa-Frage ist so ziemlich alles heikel.

Schon allein das religiöse Problem: Der Karmapa steht einer buddhistischen Linie vor, die mit der des Dalai Lama über Jahrhunderte verfeindet war. Erst im Exil haben sich die beiden Orden einander angenähert. Aber was sollen die Tibeter tun, wenn der Dalai Lama stirbt? Seine Wiedergeburt in einem Kleinkind suchen, wie die Tradition es vorsieht - und dann ihrem nächsten Anführer 15 Jahre beim Heranreifen zusehen? Während die Chinesen alles tun werden, um den Jungen für sich zu gewinnen - oder ihm gleich einen eigenen Wiedergeborenen entgegensetzen? Und das alles, obwohl doch ein bestens ausgebildeter Lama von vergleichbarem Rang bereitsteht, das Volk hinter sich zu versammeln?


Noch halten sich alle zurück

Die Inder versuchen, den Karmapa auf ihrem Boden abzuschotten - jedes falsche Wort könnte einen Konflikt auslösen. Auch die Tibeter wollen verhindern, dass er vorschnell auf die politische Bühne gezerrt wird. Die Chinesen ignorieren ihn vorerst. Und der Dalai Lama bleibt vage. Immerhin hat er dem Karmapa ein Kloster nahe seiner Residenz zur Verfügung gestellt. Er trifft sich regelmäßig mit ihm. Und er redet davon, dass der junge kraftvolle Karmapa die "angefangene Arbeit fortführen solle".

Niemand kann zu diesem Zeitpunkt sagen, was das genau bedeutet. Klar ist nur: Der Dalai Lama ist 74 Jahre alt. Und der Karmapa ist der einzige Plan B, den die Tibeter haben. Ein Gott in Einarbeitung. Wir wollen die ersten Reporter sein, die ihn eine Woche lang begleiten. Aber was heißt schon "begleiten" - bei einem lebenden Buddha, bei einem heiligen Politikum?



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Kommentare zu "Das neue Gesicht Tibets: der Karmapa"


TexyD1 | 17.02.2011 21:32

Warte ab was die Zeit bringt,wie der Baum mit seinem Früchte tut:))))))Alles braucht seinen Zeit. Hab Geduld ist ein Buddhistischer Weisheit. Beitrag melden!

Burfeind | 10.10.2010 13:17

Ich kann kaum glauben dass ich jahrelang Geo gelesen habe, Nach diesem oberflächlichen, schon fast dummen Karmapa Bericht, steige ich aus. Leute das war jämmerlich, oberflächlich und wirklich schwach. GEO nie wieder Beitrag melden!

Falk | 22.05.2010 11:23

GEO hatte für mich immer den Anspruch eines gut recherchierten, informativen Heftes. Da muss ich mich wohl gründlichst (!) getäuscht haben. Hier wird alles in einen Topf geworfen, ohne überhaupt den Versuch zu starten, Fakten an das Thema zu bringen. Es ist schon sehr jämmerlich, wenn auf der Wikipedia bessere und objektivere Informationen zu finden sind. Hier wird Buddhismus und Politik vermischt und keine klare Grenze gezogen. Ein außen stehender, uninformierter Leser erhält ein Bild von der Situation in Tibet und einen Eindruck über den - augenscheinlich politisierten - Buddhismus in Tibet, wie er mit der Realität gar nichts zu tun hat. Offensichtlich wurde von der Redaktion maximal eine Quelle zur "Recherche" (lächerlich, es so bezeichnen zu wollen) verwendet. Ich bin sehr enttäuscht von GEO. Ich empfehle, die Wikipedia zu lesen (Stichworte: Gelugpa, Dalai Lama, Karmapa, Karmapa-Konflikt) oder andere Quellen als GEO heranzuziehen. Fazit: BILD-Niveau. Setzen, sechs! Beitrag melden!

Tamara | 21.05.2010 10:08

Schade, ich hätte mehr Journalismus erwartet. Z.B. über den echten 17. Karmapa (Thaye Dorje), von Shamarpa 1994 bestätigt. Denn die Bestätigung des Karmapa liegt weder in der Macht des Dalai Lama (das wäre in etwa so, als wenn Frau Merkel den Papst bestätigt) noch der chin. Regierung. Jeder der sich mehr für das Thema interessiert, dem empfehle ich das Buch "Rüpel in Roben" von Tomek Lehnert. Und von der GEO erhoffe ich mir bessere Recherche; gerade bei so zwiespältigen Themen. Was wir aus dem Artikel sinnvolles erfahren konnten, ist nur, das die chin. Regierung auch hier ohne Ende zensiert und die Menschen unwissend halten will und das Urgyen Trinley ein Gefangener im goldenen Käfig ist. Ansonsten ist es ein leerer Artikel, der keinerlei Fragen beantwortet (z.B. die Überschrift Was ist der Karmapa wirklich). Beitrag melden!

Mathjö | 13.05.2010 14:15

Wie stellt sich das der liebe Dalai-Lama vor wenn der Karmapa zum Oberhaupt der Gelugpas wird. Sind dann alle Gelugpas Kagyüs, oder alle Kagyüs die Orgyen Thrinle Dorje folgen Gelugpas? Thrinle Thaye Dorje hat es da schon gut, dass er nicht als politisches Werkzeug missbraucht wird. Die Zukunft wird Klarheit bringen. Beitrag melden!

Werner Graf | 14.02.2010 13:30

Lesen Bildet auch im Geo Jetzt weiss ich endlich was ein Buddha ist also ein "Gott" mit chinesischem Gütesiegel und angehäuftem 1000 Jährigem Wissen. Wissen im Geo taucht im Artikel in der Form von Gerüchten zur mystischen Tibetik auf. Er (Karmapa) sei der nächste Dalai Lama. "Eigentlich wissen es alle - auch wenn es offiziell nie ausgesprochen werden würde". Wie wenn ein refomierter Christ auch zum katholischen Papst gewählt werden könnte. "Politik sei eine vorübergehendes Phänomen" man solle dem nicht allzuviel Bedeutung beimessen - aber in diesem Fall schreit es zwischen den Zeilen sehr wohl laut Politik! Er warnt vor der Verwirrung den Gefahren durch das Internet und meidet jeden Mailverkehr. Das kommt mit vor wie das Mantra der chinesischen Internetzensur. Der arme Karmapa hat mein Mitgefühl zwischen Stuhl und Bank. Beitrag melden!

Tendar | 12.01.2010 09:43

Paten gesucht für tibetische Flüchtlinge in Indien und für Kinder in Tibet, eine Patenschaft von nur 18 Euro/Monat sichert einem tibetischen Kind durch Bildung eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben:: www.tibetzentrum-berlin.de/aktionen Beitrag melden!

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