GEO WISSEN Nr. 34 09/04 - Partnerschaft und Familie Seite 1 von 3

Text von Ursula Ott

Alleinerziehende Väter: Werner und seine Tochter

Kinder, Beruf, Haushalt und Partnersuche - wie Alleinerziehende die Herausforderung des Alltags bestehen


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Vater werden? Um Gottes willen! Wenn er im Leben etwas sicher wusste, dann das, sagt Werner Kuhnhäuser: Bloß keine Kinder. Bloß nicht festlegen. Bloß nicht das Künstler-Leben aufgeben. Als sein erstes Kind dann doch unterwegs ist, vergrößert der Kölner Grafiker die winzigen Ultraschall-Fotos, fertigt daraus bis zu zwei Meter große Radierungen, düster, schwarzweiß; auf jedem Bild wächst der Fötus bedrohlich heran. Während der Geburt flüchtet sich Kuhnhäuser in den Nebenraum des Kreißsaals, zerlegt mit fahrigen Händen ein Blutanalyse-Gerät und baut es gleich wieder zusammen. Aus lauter Nervosität. "Ich und Vater? Nee."


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Dass Papa mit Priska nach Schulschluss auf den Spielplatz geht, findet sie prima (Foto von: Enno Kapitza)
© Enno Kapitza
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Dass Papa mit Priska nach Schulschluss auf den Spielplatz geht, findet sie prima

"Priska ist stur wie ein Panzer"

Dafür, das muss man sagen, ist Werner Kuhnhäuser, 45, jetzt sehr viel Vater. So viel Vater, wie überhaupt nur rund 390000 Männer in ganz Deutschland es sind. Werner Kuhnhäuser ist alleinerziehend. Auch eine Art Kunstwerk, aber alles andere als düster. Priska Kuhnhäuser, 8, ist das, was moderne Pädagogen als "starkes Mädchen" bezeichnen: blonder Pferdeschwanz, ganz große Klappe, sportlich wie ein Kerl. Macht Schüler-Triathlon und Kinder-Marathon, besucht eine deutsch-italienische Schule. Und weiß sehr genau, was sie will. "Sie ist stur wie ein Panzer", sagt der Vater.


Das Kind hat früh gelernt, was Scheidung bedeutet

Es ist amüsant, wie sie übereinander reden. Fast wie ein altes Ehepaar. "Du schnarchst nachts immer so laut", sagt Priska. "Und du haust immer im Schlaf um dich", sagt der Vater. "Wir müssen dringend Klamotten kaufen", sagt der Vater. "Oh neee, aber nicht mit dir, Vater", sagt Priska. "Du hast ja einen Geschmack wie 'ne Oma." Priska sagt "Vater". Nicht Papa und nicht Papi und nicht Werner. Einfach "Vater". Vielleicht, um die Übersicht zu behalten. Denn Priska hat in ihren acht Lebensjahren schon eine ganze Menge Familie kennen gelernt. Mama war schon geschieden, Papa war schon geschieden, und als das Mädchen drei war, haben sich Priskas Eltern wieder voneinander getrennt.


Früher war der Vater nie zu Hause

Sie will nichts mehr davon hören. "Könnt ihr Erwachsenen das bitte unter euch regeln?", sagt sie genervt, wenn es mal wieder um Themen wie Umgangs- und Sorgerecht geht. Natürlich wollte die Mutter, wie fast alle Mütter dieser Welt, das Kind nach der Trennung bei sich haben. Dass es anders kam, liegt an der engen Beziehung von Vater und Tochter. Werner Kuhnhäuser war bei Priskas Geburt 37, seine frühere Ehe gescheitert - unter anderem, weil er sich um sein erstes Kind kaum gekümmert hatte. Er war als Industriedesigner das ganze Jahr unterwegs, malte Theaterkulissen, verwandelte über Nacht Fernsehstudios in Fantasiewelten. Im ersten Lebensjahr seines Kindes schlief er gerade mal zwei Nächte zu Hause. Die Beziehung der Eltern hielt das nicht lange aus, aber Sohn Nelson geht bis heute bei Papa ein und aus.



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