GEO Magazin Nr. 12/01 - Die Kunst des Erinnerns Seite 1 von 1
Artikel vom 29.11.2001

Archäologie: Neues von Ötzi

Ein wissenschaftlicher Kongress in Österreich widmete sich im Detail der Herkunft und dem Ableben des Mannes aus dem Eis


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

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Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Die Weltpresse berichtete: Der vor über 5300 Jahren im Gletschereis der Alpen konservierte Mann - heute bekannt als "Ötzi" - sei den Folgen einer Schussverletzung erlegen. Tatsache ist: Unter Ötzis linkem Schulterblatt steckt die Spitze eines Pfeils, der von hinten eingedrungen sein muss. Und der Schuss könnte tatsächlich eine fatale Wirkung gehabt haben: "Falls ein wichtiges Blutgefäß getroffen wurde, wäre der Mann aus dem Eis schon an den Blutungen gestorben", sagt der Bozener Pathologe Eduard Egarter. Horst Seidler vom Institut für Humanbiologie der Universität Wien bezweifelt allerdings, dass der Pfeil den Gletschermann ums Leben brachte: Unmittelbare Todesursache sei die Erschöpfung und das Erfrieren gewesen - obwohl die Schussverletzung das Ende womöglich beschleunigt habe.


Näheren Aufschluss könnte die Entfernung der Pfeilspitze aus dem linken Schulterbereich der Mumie geben. Dann erst würde man sehen, welche Gefäße beim Einschuss verletzt worden sind. Allerdings müsste man die 13,8 Kilogramm schwere Eisleiche dafür auftauen. Ein Unterfangen, von dem der Innsbrucker Mediziner Werner Platzer dringend abrät: "Jedes Auftauen kann zur Folge haben, dass die Mumie sofort und unwiederbringlich zerstört wird." Die entsprechende Risiko-Nutzen-Analyse werden Seidler und seine Kollegen in den nächsten Wochen durchführen.


Bleibt indes die Frage, wieso die 300 bis 400 Wissenschaftler, die Ötzi seit seiner Entdeckung am 19. September 1991 nach allen Regeln der Kunst analysiert und durchleuchtet hatten, die Verletzung nicht früher entdeckt haben. Seidler: "Wir alle haben diesen Pfeil übersehen." Erst der seit kurzem pensionierte Paul Gostner vom radiologischen Dienst am Regionalkrankenhaus Bozen war auf den Einschluss aufmerksam geworden, "da dieses fremde Element die Form einer Pfeilspitze hatte".


Weniger kriminalistische Fantasie benötigten die Forscher für ihre zahlreichen Untersuchungen zu Herkunft und sozialem Status des Gletschermannes. Die vorläufigen Ergebnisse einer Konferenz von internationalen Ötzi-Forschern im September 2001 in Bozen: Der Mann aus dem Eis war wohl ein hochrangiger Krieger aus dem heutigen Südtirol. Dessen Waffen hat der Kärntner Ur- und Frühgeschichtler Paul Gleirscher mit gängigen Grabausstattungen aus der Kupferzeit verglichen. Dort kommen zwar jede Menge Dolche und Pfeilspitzen vor, doch ein Beil samt Kupferklinge, wie es Ötzi bei sich trug, taucht beispielsweise in den Gräbern von Remedello am Gardasee nur bei 15 Prozent der Krieger auf; allein ein einziges Grab aus der Zeit zwischen 3400 und 2900 v. Chr. war wie das des Mannes aus dem Eis ausgestattet. Damit weist ihm Gleirscher eine führende Rolle in der Gesellschaft zu: "Er könnte der Anführer einer lokalen Gruppe, wenn nicht einer Kleinregion gewesen sein. Das schließt aber nicht aus, dass er auch Ziegen gehütet und Bäume gefällt hat."


Einen Hinweis, wo Ötzi und seine Gruppe vor 5300 Jahren gehaust haben, gibt James H. Dickson. Der schottische Archäobotaniker untersuchte die Moospflanzen, die am Fundort der Gletschermumie am Hauslabjoch sichergestellt worden sind. Von den bisher über 70 identifizierten Arten sticht vor allem Neckera complanata heraus. Sie wächst südlich des Hauslabjochs und kommt in gehäufter Form im unteren Vinschgau vor. Dort liegt auch der Eingang zum Schnalstal, wo Ötzi nach Ansicht von Dickson die letzten Jahre seines Lebens verbracht haben dürfte. Knochentesten zufolge ist er aber wohl nicht in der Region geboren worden.


Untersuchungen am Y-Chromosom des Eismannes lassen ferner darauf schließen, dass er aus dem Gebiet des heutigen Südtirol stammt. Ein Forscherteam des University College London und des Regionalkrankenhauses Bozen fand heraus, dass seine Gene im Wesentlichen mit jenen der heutigen Bevölkerung übereinstimmen. Ein Einheimischer war er also - der Ötzi.


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Kommentare zu "Archäologie: Neues von Ötzi"


lena | 23.01.2012 15:45

ich finde es cool mehr von ötzi zu erfahren! mich interesiert das Tehma sehr und ich würde gern nochmehr wissen! übrigens ötzi hat bock fleisch gegessen bevor ihn jemand erschossesn hat! armer ötzi!!!! gut das ich in dieser Zeit lebe ich bin sehr froh! ja, ja Beitrag melden!

Logistics News Network, llc. | 26.09.2011 05:44

Otzi the Iceman 20th Anniversary Celebration - The Updated Scenario Release http://www.prweb.com/releases/2011/9/prweb8794541.htm Beitrag melden!

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