GEO Magazin Nr. 11/00 - Wie der Bauch den Kopf bestimmt Seite 1 von 1
Artikel vom 13.11.2000

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Archäologie: Fenster zur Steinzeit

In einem Dorf in Jordanien haben Archäologen die älteste Grabkammer der Welt entdeckt. Die Funde geben Einblick in das Leben der ersten sesshaften Menschen


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Als an diesem Morgen über Ba'ja die Sonne aufging, begann ein denkwürdiger Grabungstag. Wind war aufgekommen und fegte durch die Ruinen der 9000 Jahre alten Siedlung im Süden Jordaniens, wo Archäologen das Leben in der frühen Jungsteinzeit (Neolithikum) ergründen. Die Arbeiten schleppten sich voran - bis plötzlich jemand rief: "Wir haben einen Schädel!"


Zwei Tage zuvor waren die Wissenschaftler an gleicher Stelle, wo einst ein Haus stand, auf Fragmente von abstrakten Wandmalereien gestoßen: rote Motive, aus denen Strahlen kommen, mit einer Art Leiter dazwischen. "Uns war zunächst nicht klar, was wir da entdeckt hatten", sagt Projektleiter Hans Georg Gebel vom Institut für Vorderasiatische Altertumskunde der Freien Universität Berlin. Als menschliche Überreste in einer Kammer vor der Wandmalerei auftauchten, war die Sensation perfekt: "Es ist das erste Mal, dass eine echte Grabkammer aus dem frühen Neolithikum freigelegt worden ist."


Ein dichtes Paket von menschlichen Knochen kam zu Tage: 12 bis 22 Zentimeter dick, weniger als einen Quadratmeter umfassend, Rippen, Arme und Beine, teilweise mit roter Farbe überzogen, sieben Schädel und ein achter in Bruchstücken. Die Forscher fanden auch Reste von Muschelketten, Knöpfe und Pailletten aus Perlmutt sowie rot bemalte Pfeilspitzen aus Feuerstein.


Ba'ja zählt zu den ältesten Dörfern der Welt. Es liegt versteckt in einem zerklüfteten Gebirge in 1150 Meter Höhe. Der Weg führt durch eine Schlucht, die sich bis auf einen Meter verengt und 70 Meter hoch ragt, und über Geröll, das sich bis zu sieben Meter hoch türmt.


Auf 15000 Quadratmeter erstreckt sich die Siedlung, 700 davon haben die Archäologen freigelegt: Schon jetzt zeichnet sich eine pueblo-artige Anlage ab, die von Felsen umschlossen ist - eine natürliche Festung.


Mindestens 400 bis 600 Menschen haben in Ba'ja gelebt, schätzt der Archäologe. Sie betrieben Ackerbau und Viehzucht, waren aber offenbar auch als Handwerker und Händler tätig: Die Forscher fanden "ungeheure" Mengen von fein geschliffenen Schmuckringen aus Sandstein.


Sie vermuten daher, dass Ba'ja ein Produktionszentrum war, und die Einwohner mit den hier hergestellten Luxusgütern bis ins 200 Kilometer entfernte Jericho handelten.


Die Ruinen sind laut Gebel fantastisch erhalten: zwei- bis dreistöckige, eng zusammenstehende Häuser mit bis zu zehn Räumen auf 75 Quadratmeter. Dach- und Deckenluken dienten als Ein- und Ausgänge. "Auf dem Dach spielte sich ein Großteil des Lebens ab", mutmaßt der Archäologe. Aber es habe wohl auch kommunale Bereiche gegeben: Die Forscher fanden jetzt erstmals zwei Wege und einen Platz mit einem torähnlichen Zugang.


Dass die Toten im Haus beerdigt wurden, führt Gebel vor allem darauf zurück, dass die Bewohner glaubten, ihnen stehe das Haus nur dann rechtmäßig zu, wenn sie einen toten Ahnen darin vorweisen könnten.


Da sie sich aber gleichzeitig vor den bösen Geistern der Ahnen fürchteten, versuchten sie das von diesen ausgehende Übel mit magischen Symbolen zu bannen, die in den Wandmalereien zu sehen sind. Auch die übergroßen, in Mauern versteckten Steinbeile und die in Böden eingelassenen, umgedrehten Steinschalen sprechen für magische Bannpraktiken.


Warum die Dörfler Ba'ja vor etwa 8500 Jahren aufgaben, ist unklar. Der Berliner Wissenschaftler vermutet den Grund in der ersten von Menschen gemachten Ökokatastrophe: Die Äcker seien durch Monokulturen ausgelaugt und die Wälder zur Herstellung von Holzkohle und durch Überweidung zerstört worden.


Gebels Erwartungen sind groß, dass Ba'ja bei der nächsten Expedition im September 2001 weitere Schätze freigeben wird. "Wir haben die einmalige Chance, ein Dorf freizulegen, das nicht durch spätere Schichten überdeckt wird - wir sind gleich im Neolithikum."


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