GEO Special Nr. 04/00 - Israel & Palästina Seite 1 von 5

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Text von Ralf-Peter Märtin

Moses: Held der Bibel, Befreier Israels

Wie hat Moses sein Volk aus Ägypten nach Kanaan geführt? Darüber streiten die Gelehrten bis heute. Und auch darüber, ob es den Propheten überhaupt je gegeben hat


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Die "Abyssinian Baptist Church" in Harlem, New York, ist sonntags bis auf den letzten Platz gefüllt. Gut gekleidete schwarze Amerikaner sitzen auf den Kirchenbänken, neben sich ihre farbenfroh gewandeten Ehefrauen. Schwungvoll beendet der Pastor seine Predigt und stimmt ein Lied an, in das alle Anwesenden begeistert einfallen. "When Israel was in Egypt Land" erzählt davon, wie Gott der Herr seinen Propheten Moses entsendet, um dem Pharao kurz und knapp mitzuteilen: "Let my people go!"


 (Foto von: GEO)
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Was von den New Yorker Gläubigen ebenso lautstark gepriesen wird wie von Gemeinden in Südafrika oder Indonesien, gehört zu den Urbildern des Christentums: der Exodus, die Geschichte vom Auszug der Israeliten aus Ägypten, niedergeschrieben in den fünf Büchern Mose. Es ist eine dramatische Geschichte, die davon handelt, wie ein unterdrücktes Volk durch seinen Gott befreit wird. Dessen Werkzeug ist Moses, der dem widerstrebenden Pharao die Erlaubnis zur Auswanderung abringt. Als dennoch das pharaonische Heer den Israeliten nachsetzt, teilt Gott das Meer, durch das sein Volk flüchtet, anschließend schlagen die Wasser über den Verfolgern zusammen. Auf dem Weg ins Gelobte Land zieht die Schar 40 Jahre lang durch die Wüste. Gott schenkt seinem "auserwählten Volk" die Zehn Gebote und schließt mit ihm einen ewigen Bund.


In all den Jahren der Wanderschaft ist Moses der anerkannte Führer. Er verhindert den Abfall vom Glauben, als Abtrünnige sich ein Goldenes Kalb zum neuen Kultsymbol erwählen, und führt sein Volk in allen Schlachten zum Sieg. Er ist der einzige Prophet der Bibel, der Gott geschaut hat, und selbst im Tod ist er privilegiert: Jahwe begräbt ihn persönlich.


Moses ist eine Schlüsselfigur

Er gilt als Begründer des Monotheismus - das erste der von ihm übermittelten Gebote Jahwes lautet: "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir" - und damit als Stifter von Judentum, Christentum und Islam. Ohne ihn fehlte dem Staat Israel die territoriale Legitimation, der Anspruch auf Palästina, auf das von Gott versprochene "Land der Verheißung". Und schließlich ist Moses der Gesetzgeber, dessen Dekalog, die Zehn Gebote, die ethische Ordnung der ganzen Welt beeinflusst hat. Alle brauchen Moses. "Man müsste ihn erfinden, wenn die Tradition nicht von ihm berichtete", schreibt der Alttestamentler Rudolf Smend.


Das religiöse Symbol für Entbehrungen und göttliche Prüfungen: die Steinwüste Sinai, hier bei Baraka (Foto von:  Neil Folberg)
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Das religiöse Symbol für Entbehrungen und göttliche Prüfungen: die Steinwüste Sinai, hier bei Baraka

Aber hat Moses überhaupt existiert?

Alles, was wir von Moses wissen, steht in einer einzigen Quelle: dem Alten Testament. Bis in die Zeit der Aufklärung waren die Kirchenlehrer davon überzeugt, dass Moses selber es geschrieben hatte. Heute, nach 150 Jahren wissenschaftlicher Bibelkritik, ist diese Annahme verworfen. Ein Redaktionsteam jüdischer Priester hat die fünf Bücher Mose im fünften Jahrhundert v. Chr. zusammengestellt - erst 800 Jahre nach der Zeit, in der Moses, wenn es ihn denn gab, vermutlich gelebt hat.


Das Ziel der Priester: Mit dem Alten Testament - der Thora, dem Gesetz, wie es im Judentum heißt - wollten sie eine für alle verbindliche Grundlage ihres Glaubens schaffen. Eine historische Begründung für den Bund, den Jahwe, der eine und einzige Gott, mit dem jüdischen Volk geschlossen hatte. Und für diesen Bund bedurfte es eines Mittlers: Moses, des Propheten.



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Kommentare zu "Moses: Held der Bibel, Befreier Israels"


Prof. Dr. Uwe Hillebrand | 05.01.2011 18:21

Der Satz von Roland "Sogar Jesus sprach von Mose (Lk 5,14)" bedeutet, dass der Schreiber von einem absoluten Wahrheitsanspruch der Evangelien ausgeht. Würde er mehr über die Evangelien wissen, würde er so etwas nicht gesagt haben. Wie immer gilt der Buchtitel von Franz Buggle: Denn sie wissen nicht, was sie glauben. Beitrag melden!

Roland | 22.11.2009 18:09

Da die mosaiischen Gesetze mit Jesus erfüllt wurden und somit der grösste Teil der 5 Bücher Mose,hat ein jüdischer Gläubiger zwangsläufig heute ein Problem mit der Thora. Der heute noch gültige Bund wurde mit Abraham geschlossen und nicht mit Moses wie oben im Artikel beschrieben. Wenn es einen allmächtigen Gott gibt, warum soll es Ihm unmöglich gewesen sein das Volk Israel während 40 Jahre zu ernähren? Eigentlich dreht dieser Artikel sich ja nur darum ob es Jahwe gibt oder nicht! Wenn Gott ein Gott der Warheit ist (2 Mos 34:6) und gemäss 2 Thimoteus 3:16 die ganze Schrift insperiert hat, würde er dann nicht lügen wenn es Moses nicht gegeben hätte? Sogar Jesus sprach von Moses (Lukas 5:14), was davon zeugt, dass er Moses nicht nur kannte sondern auch wusste dass Moses gelebt hatte. Eigentlich ist es wirklich schade, dass die meisten Menschen sich mehr damit beschäftigen die Bibel als falsch zu bestätigen, als sich mit deren Inhalt zu beschäftigen. Grüsse Roland Beitrag melden!

Peter | 04.11.2009 09:39

Hallo Nina, erst heute lese ich deinen Kommentar vom 22.11.2007. ich bin heide, interessiere mich aber seit kurzem für die herkunft unserer religionen. noch völlig unwissend glaube ich jedoch bereit - unsere religionen (judentum, islam, christentum usw.) haben noch viel ältere wurzeln als wir alle glauben. in macher beziehung sind wir menschen noch genau so wie tiere "gestrickt". Futter, territorium,macht über andere, rangordnung usw.. ob echnaton, moses, christus oder wer auch immer wird durch diese - noch immer im menschen vorhandenen Eigenschaften zum scheitern verurteilt sein. wem und wann wird es gelingen die 10 gebote den menschen zu verinnerlichen ? Nichts macht mich neugieriger als solche fragen !!! Schöne Grüße Peter Beitrag melden!

nina | 22.11.2007 19:49

siebenten Tag der Woche als Ruhetag, Sabbat, verordnet habe, noch mache es Sinn, im Zeltlager eines wandernden Volkes das Gebot aufzustellen "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Die Schlussfolgerung liegt nahe, dass der Warum könnte denn das nicht möglich gewesen sein? Heute noch gibt es Nomaden, der eine hat besseren "ZELT"(SEIN HAUS!) der andere eben bescheidener, so kann schon entstanden sein der neid oder das begehren des anderen Hauses. Schöne Grüße Nina Beitrag melden!

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