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Die "Venus vom Hohle Fels": Das älteste Pin-up der Welt

In einer Höhle auf der Schwäbischen Alb entdeckten Archäologen ein über 35.000 Jahre altes Sexsymbol - die älteste figürliche Darstellung eines Menschen überhaupt


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

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Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

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Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

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http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

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http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Vor gut 100 Jahren gruben Archäologen in Österreich die berühmte "Venus von Willendorf" aus - eine 28.000 Jahre alte Frauenfigur mit übertrieben weiblichen Proportionen. Eine Sensation. Dass Menschen schon viele tausend Jahre früher solche Frauenbildnisse schufen, das hätte bislang niemand für möglich gehalten. Nun revolutioniert ein Fund, der einem Team um den Tübinger Archäologen Nicholas J. Conard gelang, unsere Vorstellungen vom Leben und der Kunst der eiszeitlichen Jäger.


Die "Venus vom Hohle Fels": Ansicht von der Seite und von vorne (Foto von: H. Jensen/Universität Tübingen)
© H. Jensen/Universität Tübingen
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Die "Venus vom Hohle Fels": Ansicht von der Seite und von vorne

Kleinod aus blättrigem Elfenbein

In der Hohle Fels-Höhle bei Schelklingen entdeckte das Team im September des vergangenen Jahres insgesamt sechs Bruckstücke aus Mammut-Elfenbein. Gereinigt und zusammengesetzt, ergaben sie eine rund sechs Zentimeter große weibliche Figur. Nur der linke Arm und die linke Schulter fehlen noch. Die Stücke lagen nur wenige Zentimeter voneinander entfernt rund drei Meter unter dem heutigen Höhlenboden - in einer Schicht, die laut Conard auf ein Alter von mindestens 35.000, wenn nicht gar 40.000 Jahre schließen lässt. Damit ist die Venus vom Hohle Fels nicht nur die wohl älteste Frauendarstellung, sondern die früheste menschliche Darstellung überhaupt.


Überdimensionale Geschlechtsteile

Ähnlich wie bei der Venus von Willendorf, sind die Geschlechtsmerkmale stark hervorgehoben. Die unverhältnismäßig großen Brüste und der akribisch herausgearbeitete Schambereich weisen, so Conard, unzweifelhaft darauf hin, dass die Figur im Zusammenhang mit Fruchtbarkeit und Fortpflanzung gesehen werden muss. Doch weiter möchte der Tübinger Archäologe bei seiner Deutung nicht gehen. "Ich war nicht da vor 40.000 Jahren", sagt er, und verweist auf die "unsäglich große Bandbreite von möglichen Deutungsansätzen".



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Ein Kopf fehlt, stattdessen befindet sich oben ein kleine Öse. Vermutlich wurde die Figur von den Menschen wie ein Talismann um den Hals getragen. Gravierte Linien ziehen sich über den Elfenbein-Leib - vielleicht Andeutungen eines Gewandes? Sicher ist: Um eine solche Figur zu schnitzen, waren viele Winterabende, scharfe Steinwerkzeuge und große Geschicklichkeit vonnöten. Und eine kräftige Fingermuskulatur.

Wer waren die Künstler?
Wer die Menschen waren, die in den Höhlen der Schwäbischen Alb die ältesten Kunstwerke der Menschenheit schnitzten, wissen wir nicht. In den betreffenden Fundhorizonten wurden bislang keine menschlichen Überreste entdeckt. Dass es Neandertaler waren, hält Nicholas Conard für nicht wahrscheinlich. Mit vielen seiner Kollegen vermutet er, dass die Künstler anatomisch moderne Menschen waren, die vor rund 40.000 Jahren entlang der Donau nach Europa vordrangen.


Mehr zu "Die "Venus vom Hohle Fels": Das älteste Pin-up der Welt"

  • Artikel in der Zeitschrift Nature (PDF)

    Nicholas J. Conard: A female figurine from the basal Aurignacian of Hohle Fels Cave in southwestern Germany
     
  • Die älteste Kunst der Welt (Foto von: Hilde Jensen/Universität Tübingen)

    Die älteste Kunst der Welt

    In den Höhlen der Schwäbischen Alb gelingen Archäologen immer wieder sensationelle Funde. So auch ein über 30000 Jahre alter, aus Mammut-Elfenbein geschnitzter Pferdekopf
     
  • "Dann fingen meine Hände an zu zittern" (Foto von: Jensen, Abteilung Ältere Urgeschichte, Universität Tübingen)

    "Dann fingen meine Hände an zu zittern"

    Eine archäologische Sensation: ein winziges, aus Elfenbein geschnitztes Mammut. Nicht größer als der kleine Finger einer Kinderhand. 35000 Jahre alt. GEO.de sprach mit seinem Entdecker, dem Tübinger Studenten Markus Schumacher
     
  • Musik: Eine Flöte aus der Eiszeit

    Das womöglich älteste Musikinstrument der Welt kommt aus dem Schwabenland - und war aus Mammut-Elfenbein geschnitzt
     

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Kommentare zu "Die "Venus vom Hohle Fels": Das älteste Pin-up der Welt"


Rita H. | 28.07.2009 16:20

Quelle : Auszug ...Ein Idol aus der Steinzeit Kulturspiegel (Unipart ) Georg Westermann Verlag Am 7. 4. 1908 kommt beim Bau der niederö. Eisenbahnlinie von Mauthausen über Grein nach Krems in der Wachau ein Bodenfund s. Wiener Naturhistorischen Museums, eine 11cm hohe Statuette aus Kalkstein zutage ,s.o. ähnlich ,die als Venus der von Willendorf weltberühmt wird . Alter aufgrund der Bodenschicht in der sie gefunden wurde ergibt ein Alter von etwa 20.000Jahre .Der prähistorischen Forschung gelingt es , die Figur in einen Zusammenhang der sich als Kulturbereich von Südfrankreich bis Oberitalien und Mitteleuropa bis Sibirien abzeichnet.Die religionsgeschichtliche Gemeinsamkeit dokumentieren (c.100 Exemplare ) Typus wie s.o.Symbole der Fruchtbarkeit gedeutet , die den Bestand der Sippe sichern soll . Gemeinsame Merkmale Gesichtslosigkeit ,Überbetonung der weiblichen Anatomie ,spitz zulaufende Beine ..... verkürzt wiedergegeben ... Beitrag melden!

Nina R. | 25.06.2009 12:14

SCHADE, dass Geo in diesem Fall nicht neutral bleiben kann, sondern sich im BILD-Zeitungsniveau "Sexsymbol", "PIN-UP" bewegt. Klar braucht es zum Schnitzen einer solchen Figur "kräftige Fingermuskulatur", die vermutlich nur ein Mann gehabt haben kann, der typisch des "modernen Menschen" = Mannes sich an kalten Winterabenden ohne Frau am Lagerfeuer ein PIN-UP schaffen musste... Ich frage mich ob der Autor sich auch hinsichtlich der vielen Phalli, die gefunden wurden, solche GEdanken gemacht hat. Das wären dann doch wohl alles Urzeitvibratoren?! Beitrag melden!

A.Schubert, 29, Kunsthistorikerin | 28.05.2009 12:48

Ich frage mich, wie der Autor des Artikels zu einer so wenig originellen und herabwürdigenden Überschrift anlässlich eines derart sensationellen Fundes kommt. Nicht einmal dem leitenden Archäologen kommt es in den Sinn, die Statuette schon kategorisieren zu wollen geschweige denn in den Begriff "Pin Up" oder "Sexsymbol" zu pressen. Es gibt in der Tat sehr viele Deutungsansätze solcher Figuren, einschließlich einer Verbildlichung des Göttlich-Weiblichen. Auch sollte man als wissenschaftlicher Autor auf seine Rechtschreibung achten, ein Talisman hat ganz sicher nichts mit einem "Mann" zu tun. Beitrag melden!

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