GEO.de - Nofretete: Wirbel um eine alte Dame Seite 1 von 1
Artikel vom 18.4.2007

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Nofretete: Wirbel um eine alte Dame

Ein Hamburger Verein fordert, dass die berühmteste Büste der Welt an Ägypten ausgeliehen wird - und erntete prompt Widerspruch.
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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Umstrittene 47 Zentimeter: die Kalksteinbüste der Nofretete (Foto von: picture-alliance/ dpa/dpaweb)
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Umstrittene 47 Zentimeter: die Kalksteinbüste der Nofretete

Sie ist für die Berliner Museen das, was die Mona Lisa für den Pariser Louvre ist: die Nofretete. Jetzt fordert ein gemeinnütziger Hamburger Verein, der sich seit 1982 für internationalen Kulturaustausch einsetzt, dass die Büste der altägyptischen Königin auch in ihrer Heimat gezeigt wird. "Natürlich muss es möglich sein, dass junge Ägypter nicht nach Berlin reisen müssen, um dieses bedeutende Werk ihrer eigenen Kulturgeschichte zu sehen, sagte die Geschäftsführerin, Anja Kuhr, im Deutschlandradio - und erntete umgehend Widerspruch vom Kulturstaatsminister Bernd Naumann und dem Direktor des Ägyptischen Museums in Berlin, Dietrich Wildung.


"Nicht zu verantworten"

Neumann erklärte, eine Ausleihe der Büste sei nicht zu verantworten. "Gegen einen längeren Transport der Nofretete bestehen aus Sicht der Fachleute ernstzunehmende konservatorische und restauratorische Bedenken."
Weniger diplomatisch gab sich Dietrich Wildung, ebenfalls im Deutschlandradio. Er ließ durchblicken, dass er die Verlässlichkeit der Ägypter besser nicht auf die Probe stellen wolle. Er zitierte den ägyptischen Botschafter in Deutschland, der die Büste eine "ständige Vertreterin Ägyptens in Deutschland" genannt habe und sagte: "Das Problem 'Rückkehr der Nofretete' gibt es zwischen Deutschland und Ägypten nicht."


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Soll Nofretete in Kairo gezeigt werden?



Falsche Signale
Dazu Anja Kuhr: "Selbstverständlich wird der ägyptische Staat alle Garantien übernehmen. Ich bitte all diejenigen, die solche Äußerungen machen, mal darüber nachzudenken, welche Signale wir damit eigentlich an die ägyptische Bevölkerung senden."
Die Verstimmung ist schon da: Zahi Hawwas, Chef der ägyptischen Altertümerverwaltung, kündigte an, man werde die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Deutschland nun "neu überdenken" und vorerst keine ägyptischen Ausstellungen mehr nach Deutschland schicken. Wildung antwortete gelassen, man lebe schon seit langem ohne Leihgaben aus Ägypten "durchaus komfortabel und repräsentativ".

Doch schlug Wildung auch versöhnliche Töne an: Der Kulturaustausch zwischen den archäologisch interessanten Ländern und dem Westen sei bisher eine Einbahnstraße gewesen. "Die ägyptischen Museen weltweit sind über 200 Jahre fürstlich bedient worden." Daher denke man zurzeit darüber nach, ein Museum europäischer Kunst in Kairo zu errichten, ausgestattet mit langfristigen Leihgaben europäischer Museen.

"Beschreiben nützt nichts, ansehen!"
Die Büste der Nofretete, Gattin des Sonnenkönigs Echnaton, war 1912 bei einer Grabung der Deutschen Orient-Gesellschaft entdeckt worden und im folgenden Jahr nach Deutschland gelangt. Über 3000 Jahre hatte sie im Wüstenstaub im Atelier des Bildhauers Thutmosis gelegen. Der Entdecker, Ludwig Borchardt notierte in seinem Tagebuch: "Farben wie eben aufgelegt. Arbeit ganz hervorragend. Beschreiben nützt nichts, ansehen."
2009 soll die Büste in einem eigenen Saal im neuen Museum auf der Berliner Museumsinsel präsentiert werden.


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Kommentare zu "Nofretete: Wirbel um eine alte Dame"


DRILLB0HRER | 15.10.2009 23:11

Wer Beutekunst besitzt, der soll sie zurück geben. Das gilt für Russland, wie es für Deutschland gilt. Die Formen des "Erbeutens" sind dabei mannigfaltig, wie uns die Geschichte zeigt. Beitrag melden!

Lars Ansgar | 21.07.2009 11:41

Geklaut...? Erst mal ruhig, Brauner. Die Büste gehört nach Deutschland, und hier sollte sie auch bleiben. Sie ist ein großes Denkmal für den relativ kleinen Beitrag deutscher Gelehrter an der Erforschung der altägyptischen Altertümer. Damit, mit der Erforschung der Geschichte Ägyptens, haben Europäer nicht primär den Ägyptern, sondern der ganzen Menschheit einen großen kulturellen Dienst erwiesen. Wie viele Kunstschätze sind durch Raubgrabungen untergegangen, wie viele wurden zerstört, sind für immer verloren, weil die Ägypter damals selbst keinen Wert darin sahen und nicht das entsprechende Wissen hatten, die Bedeutung zu sehen ? Eine Rückgabe hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun. Die Büste liegt in besten Händen. Besser geht es nicht – wir müssen uns wegen ihrer Konservierung für viele weitere Generationen keine Sorgen machen. Danke dafür, Berliner Museen. Beitrag melden!

Anlo | 26.03.2008 17:00

Die Büste gehört selbstverständlich zurück in ihr Heimatland. Sie ist wichtiger Teil der Geschichte und Kultur Ägyptens. Die Herren Neumann und Wildung sollten einmal versuchen diese Angelegenheit nicht ausschliesslich aus komerzieller Sicht zu betrachten. Beitrag melden!

Einar Schlereth | 21.02.2008 15:43

Ich kann Swaanje Janke nur voll zustimmen. Man braucht doch nur einmal - als Gedankenspiel - den Spiess umzudrehen und sich vorstellen, dass in den arabischen Museen ein grosser Teil unserer viele Jahrtausende alten Schätze lägen. Wie würden wir uns dazu verhalten? Beitrag melden!

Swaantje Janke | 10.10.2007 13:13

ich möchte mich nur in einem Punkt korrigieren. Mona Lisa wurde an den französischen König von Leonardos Erben, der wie Leonardo in Frankreich lebte, verkauft. Sie wurde, als sie von einem Italiener gestohlen und nach Italien gebracht wurde, offiziell von Italien wieder an Frankreich zurückgegeben. Sie sehen den kleinen, feinen Unterschied? Beitrag melden!

Swaantje Janke | 09.10.2007 10:06

Ich glaube ich bin im verkehrten Film. Wie großzügig eine geklaute Büste, und das sagen mittlerweile wohl alle, dass der Erwerb der Nofretete in Kolonialzeiten mehr als umstritten ist, ausleihen zu wollen.Ihr könnt auch unseren entbehrlichen Popelkram dafür haben sagt Wildung, wie selbstlos!.Nofretete gehört für immer nach Hause, nach Ägypten! Sie ist ein Beutestück aus Kolonialherrenzeiten und ein ganz schleches Image für Deutschland, dass nichts, aber auch gar nichts aus der Vergangenheit lernen will! Ganz Europa und auch wir leben auf Kosten der 3. Welt, die zufällig auch die Exkolonialländer sind. Das finden wir in Ordnung und größzügige Entwicklungshilfe ist billiger als ihnen ihr Eigentum an Rohstoffen oder Kunst zu zugestehen.Lieber fördern wir den Hass und wundern uns über Terrorismus! Leonardos Mona Lisa war ein Geschenk Leonardos an den französischen König. Nofretete ist nichts dergleichen! Setzt endlich ein Zeichen und sorgt für eine gerechte Welt! Beitrag melden!

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