GEO Magazin Nr. 01/02 - Was ist die Unendlichkeit? Seite 1 von 1
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Sprachwissenschaft: Der Ursprung der Runen

Geht das germanische Runen-Alphabet auf die nordetruskische Schrift zurück?


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Sie gehören zum germanischen Kulturkreis wie Odin (Wodan) und Thor (Donar): die Runen. Seit Jahrhunderten haben die geheimnisvollen Inschriften die Fantasie von Wissenschaftlern und Laien angeregt. Und auch in modernen Mythen – etwa J. R. R. Tolkiens Epos ”Der Herr der Ringe“ – stiften die Zeichen eine Magie, die unseren gebräuchlichen Buchstaben längst abhanden gekommen ist.

Neue Forschungen des amerikanischen Sprachforschers Thomas Markey, emeritierter Professor der University of Michigan, unterstützen zum Teil eine These des verstorbenen norwegischen Indogermanisten Carl J. S. Marstrander (1883–1965), dass das aufgrund seiner Anfangsbuchstaben ”F-u-th-a-r-k“ genannte Runen-Alphabet mit dem Schreibsystem der Nordetrusker verwandt ist – das seinerseits auf das griechische Alphabet zurückgeht.

Bis heute rivalisieren mehrere Thesen miteinander. Nach einer Theorie – von Erik Moltke und anderen skandinavischen Gelehrten – sind Runen eine originäre Erfindung der Germanen. Dafür spricht, dass bislang keine Bindeglieder zwischen den Schriftfunden im Einflussgebiet der griechisch-römischen Schriftkultur und den Runen im Norden Europas entdeckt wurden (die älteste Runeninschrift, von ca. 25 n. Chr., stammt aus Süderdithmarschen in Schleswig-Holstein).


Eine weitere, durch zahlreiche Gelehrte des vergangenen Jahrhunderts vertretene Theorie sieht eine Verbindung zwischen Runen und der lateinischen Schrift. Als Kontaktareal zwischen den Kulturen vermuten Anhänger dieser Hypothese den Limes, den Grenzwall des Römischen Reiches in Deutschland. Dafür sprechen gewisse formale Ähnlichkeiten, etwa zwischen dem Buchstaben ”F“ und der dazu gehörigen ”F“-Rune. Dagegen spricht, dass in allen Regionen, wo die lateinische Schrift gelehrt wurde, genau diese Schrift beibehalten wurde. Durch sie ist letztlich auch das etruskische Alphabet verdrängt worden, das sich zunächst eigenständig unter Anlehnung an das griechische entwickelt hatte.


Markey vertritt die Ansicht, dass es keltische Gelehrte waren, welche die etruskische Schrift in Kontakt mit den Germanen gebracht hatten - kurz bevor die Römer den keltischen Volksstamm vernichteten, der diese Kontakte pflegte. Als Beleg gilt für ihn ein merkwürdiger Fund: die Inschriften in den so genannten "Negau-Helmen". Jene wurden vor 190 Jahren in Ženjak im heutigen Slowenien von dem Einheimischen Jurij Slažek entdeckt, als dieser einen Apfelgarten anlegen wollte. "Negau" ist der Name des damals österreichischen Verwaltungsdistrikts, zu dem der Fundort 1811 gehörte.


Die erhaltenen 23 Helme aus dem fünften Jahrhundert v. Chr. tragen die ältesten germanischen Inschriften; alle wurden früher als 50 v. Chr. geschrieben – und zwar mit etruskischen Buchstaben! Merkwürdig ist auch die ”vetulonische“ Form der Helme – mit einem zentralen Kamm und einem vorspringenden Rand; dies entspricht einer etruskischen Helmnorm aus der Zeit zwischen 500–450 v. Chr.. Gefunden wurden die Helme indes auf früherem keltischen Gebiet. Sie waren dort wohl um 55 bis 50 v. Chr. vergraben worden; etwa 35 Jahre, bevor das Territorium von Römern erobert und geplündert wurde.

Warum aber wurden sie noch 350 Jahre nach ihrer Herstellung wie ein Schatz bewahrt? Denn im Kampf getragen worden sind diese Helme seit 300 v. Chr. nicht mehr. Paul Gleirscher vom Landesmuseum für Kärnten vermutet, dass die Helme rituell-symbolische Bedeutung für die Kelten besaßen. Dafür gibt es eine Reihe von Hinweisen: Schon Caesar beschrieb deren Praxis, Beute in wirren Zeiten an heiligen Orten zu vergraben. Und dafür spricht auch, dass manche der Helme neben den germanischen auch jüngere keltische Inschriften aufweisen.


Dass die Kelten sowohl in Kontakt mit Etruskern als auch Germanen standen, ist unstrittig. Und dass sie das nord-etruskische Alphabet in der betreffenden Gegend benutzten, belegt der so genannte koiné-Fund bei Magdalensberg. Warum aber übernahmen dann die Germanen das Alphabet der Etrusker nicht direkt? Dafür gibt es linguistische Gründe. Es war, so Markey, viel leichter, das Keltische mit etruskischen Buchstaben wiederzugeben als das Germanische. Doch immerhin: Etwa die Hälfte aller Zeichen des Runenalphabets sind direkt auf das Etrusker-Abc bezogen – viel mehr, als es Äquivalenzen zwischen dem lateinischen Schriftsystem und germanischen gibt.

Dass es ein ”geliehenes“ Alphabet war, was die Germanen benutzten, dürfte auch erklären, weswegen sie sich die Mühe machten, eine Rune für ein ”p“ zu schreiben – obwohl es einen solchen Laut ursprünglich so gut wie gar nicht gab. Im Etruskischen entspricht dieser Laut dem Symbol pi. Das ist ungefähr dieselbe Situation, die uns heute nötigt, das ”v“ mit uns ”herumzuschleppen“, obwohl ” w “ und ” f “ für seine beiden Lautvarianten genügen würden.


Ferner ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich Schreibsysteme völlig ohne Vorbild entwickeln. Wie der Sprachforscher Ignace J. Gelb von der University of Chicago unterscheidet Markey mehrere ”Phasen“ der Übernahme: 1. direkte Übernahme von Zeichen und Zeichenwert (griechisch => alt-etruskisch), 2. Übernahme der Zeichen und teilweise Übernahme der Werte (alt-etruskisch => neue Dialekte), 3. teilweise Übernahme von Zeichen und Werten (neue etruskische Dialekte => runisch) sowie zwei weitere, noch losere Verbindungen.

Was die Inschriften bedeuten, ist übrigens bis heute nicht eindeutig geklärt. Helm B trägt die Zeichen ”harigasti teiwa“; vermutlich, so Markey, heiße dies: ”Harigast Gottes(priester)“. Wahrscheinlich war Harigast ein wohlhabender Germane. Ob ihm und den keltischen Schatzbewahrern die Schriftmagie genutzt hat, wird wohl ebenso ein Rätsel bleiben wie die Bedeutung der Runen.


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Kommentare zu "Sprachwissenschaft: Der Ursprung der Runen"


AvniSinanoglu | 04.10.2009 16:40

Kazim Mirsan "Die Runen der Etrusker ist die Basis für die lateinische/römische Schrift. Die Runen der Etrusker kommt aus Zentralasien, der Turkvölker!" Beitrag melden!

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