GEO Magazin Nr. 04/01 - Neandertaler Seite 1 von 5

Text von Martin Meister

Neandertaler: Der verkannte Mensch

Als primitiver keulenschwingender Zeitgenosse spukt der Neandertaler immer noch grunzend durch unsere Vorstellungswelt. Tatsächlich aber stand er kulturell lange Zeit mit unseren hochgewachsenen "modernen" Ur-Verwandten, dem Homo sapiens sapiens, auf einem Level


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Im hintersten Winkel einer gewundenen, nur durch einen brunnentiefen Schacht erreichbaren Höhle in Apulien ruht eine sonderbare Reliquie der Frühmenschenkunde. Es ist ein menschlicher Schädel, ins Innerste der Höhle verbannt. Zwei Sintersäulen der Tropfsteinhöhle an der Rückwand halten den Schädel im Zangengriff, verkehrt herum. Und Kalkknospen besiedeln auch das Knochengesicht. Sie springen von den Rändern der Augenhöhlen, der Nasenöffnung. Sie fügen dem Oberkiefer eine groteske zweite Zahnreihe an. Der Schädel liegt schon Jahrzehntausende dort. Im Herbst 1993 wurde er entdeckt - doch bisher durfte nur ein Dutzend Forscher und Besucher zu ihm hinabsteigen. "Sehen Sie", sagt Eligio Vacca und deutet halb im Liegen auf die Schädelpartie unter der rechten Augenhöhle, "hier gibt es keine Wangengrube. Das Gesicht ist etwas zugespitzt - ein Neandertalermerkmal." Der Italiener ist Anthropologe an der Universität Bari. Von der Hafenstadt an der Adria sind es 40 Kilometer landeinwärts nach Altamura, dem Städtchen, in dessen Nähe die Höhle liegt.


Homo Sapiens Sapiens und der Neandertaler: Kulturell stand der Neandertaler dem modernen Menschen an nichts nach (Foto von: Philippe Plailly / Eurelios / Rekonstruktion Elisabeth Daynes, Paris)
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Homo Sapiens Sapiens und der Neandertaler: Kulturell stand der Neandertaler dem modernen Menschen an nichts nach

Für jene jahrmillionenalten Homo sapiens neanderthalensis führt schon die bloße Frage, wie sie wohl aussahen, ins Reich der Spekulation. Für den "Klassischen Neandertaler" hingegen, der vor 100 000 bis 30 000 Jahren lebte, gibt es klare Merkmale, die einen starkknochigen Typen von leicht gedrungener Gestalt beschreiben. Auch haben sich von dieser Menschenform unüberschaubar viele Werkzeuge und andere kulturelle Zeugnisse erhalten. Es spiegelt das Bild eines Menschen, der nicht nur eine starke Physis hatte, sondern auch zu überraschenden sozialen und kulturellen Leistungen fähig war. Mehr noch: Der Neandertaler, so zeichnet sich ab, war ein vollgültiger Gegenentwurf zu unserer eigenen Subspezies - dem "anatomisch modernen Menschen" oder Homo sapiens sapiens.


Eines der ältesten Zeugnisse der Urgeschichte für menschliche Fürsorge und Humanität fand sich in der Krapina-Höhle bei Zagreb. Dort fanden sich die Relikte eines Mannes, der den halben Unterarm verloren hatte. Hier wie bei anderen Knochenfunden zeigen die Verletzungen Spuren der Heilung - Hinweis darauf, dass die Behinderten von ihren Mitmenschen sowohl gepflegt wie auch dauerhaft ernährt und geschützt worden sind.


Blumengräber und Totenkult der Neandertaler

Auch ihre Toten waren den Neandertalern nicht gleichgültig. Sie sind die früheste Menschenform, von der Erdbestattungen belegt sind. Rund drei Dutzend Neandertaler-Gräber wurden entdeckt, die ältesten im Nahen Osten aus einer Zeit vor rund 100 000 Jahren. Die Lage der Skelette zeigt an, dass die Toten teils auf dem Rücken, teils in der so genannten Hockerstellung, also auf der Seite ruhend und mit angezogenen Beinen bestattet worden sind. Die Gruben oder natürlichen Mulden waren knapp einen Meter tief. Ein besonderer Fall ist der "Friedhof" von La Ferassie in der französischen Dordogne. Unter und vor einem Felsdach lagen Skelette von zwei Erwachsenen und vier Kindern. Außerdem haben die Ausgräber neun symmetrisch angeordnete Erdhügel freigelegt. Einer davon bedeckte eines der Kindergräber - das eines Neugeborenen. Der Befund gibt bis heute Anlass zu Spekulationen. Sollte hier auf die neun Monate der Schwangerschaft angespielt werden? Verbanden die Neandertaler mit einer Beerdigung bereits kultische Vorstellungen? Noch mehr Aufsehen erregte das "Blumengrab von Shanidar" im Irak, in dem sich in hoher Konzentration Pollen buntblühender Pflanzen befand. Die Ausgräber entwickelten die Vorstellung, dass hier ein Toter auf ein Blumenlager gebettet worden sei.



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Kommentare zu "Neandertaler: Der verkannte Mensch"


Andreas Gruner | 05.12.2010 18:18

Offensichtlich hatten Neandertaler-Männer mit Sapiens-Frauen Sex, und deren Mischlingskinder wurden in der Sapiens-Gruppe akzeptiert. Mischlinge andersrum wären mit dem Neandertaler aus gestorben. An gemischte Gruppen glaube ich nicht - der Geruch war zu verschieden. Schon die Größe der Sapiensgruppen machtten auf Dauer den entscheidenden Unterschied dabei, wer ein Territorium behaupten konnte - und natürlich gab es auch mehr Möglichkeiten zum Lernen. Beitrag melden!

Axel Hartmann | 28.03.2008 19:56

Die Neandertaler sind nichts anderes als Relikte einer einstigen Hochkultur die durch einen Meteoriteneinschlag oder Hausgemachte Ereignisse zu Bunkerkindern wurden und dann Degeneriert sind.Liest sich sehr skurril aber wer sich mal ein paar Gedanken macht kommt daran nicht vorbei.Sitzen Sie mal nur 100 Jahre als Generation in einen abgeschotteten Raum fest dann passiert uns das selbe. Beitrag melden!

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