GEO EPOCHE Nr. 13 - 06/04 - Das antike Griechenland Seite 1 von 3

Text von Harald Martenstein

Olympia: Sport, Bestechung und Skandale

Die modernen olympischen Spiele sind verdorben und korrupt - während im antiken Olympia edle Jünglinge hehre Ideale verfolgten? Nicht ganz. GEO-Autor Harald Martenstein klärt auf


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Sportfeste und Wettkämpfe gehörten bei den Griechen zum Leben. Es gab sogar einen Wettstreit im Wollkämmen für Mädchen. Agone, Sportfeste, waren immer mit einem Kult verbunden und fanden in einem Heiligtum statt. Sie dienten gleichzeitig dem Gottesdienst, der Geselligkeit und der Unterhaltung. Vier Sportfeste unter den rund 300, die man heute noch kennt, galten als besonders wichtig: die von Delphi, Isthmia, Nemea und Olympia. Bei diesen vier "Kranzspielen" gab es für den Sieger nur einen Kranz, keinen Geldpreis wie anderswo üblich. In Delphi war der Kranz aus Lorbeer, in Olympia aus Olivenzweigen, in Isthmia aus Fichte und in Nemea, besonders reizvoll, aus Sellerie. Wer alle vier Spiele gewonnen hatte, sozusagen den Grand Slam, durfte sich periodonike nennen.


Sportfest seit dem 8. Jahrhundert vor Christus

Weshalb gerade Olympia das wichtigste Sportfest wurde, wissen wir nicht genau. Hing es mit dem olympischen Frieden zusammen? Mit dem geschickten Management der Eleer? Eine Siegerliste existiert seit 776 v. Chr., aber sie ist wohl eine Fälschung. Wahrscheinlich sind die Spiele einige Jahrzehnte jünger. Angefangen hat es wohl als regionale Veranstaltung. Zunächst gab es auch nur eine Disziplin, den Stadionlauf, der erste Sieger soll ein Koch gewesen sein. Dann wurde das Programm schrittweise ausgeweitet, und die Spiele wurden so attraktiv, dass sie sogar Sportler aus den griechischen Überseegebieten anzogen.


Die meisten Sportler waren Adlige

Zehn Monate vor dem großen Fest wurden die Kampfrichter durch das Los ermittelt. Gelegentlich tauchten auch Gerüchte über ihre Bestechlichkeit auf.30 Tage vor den Spielen trafen die Sportler ein, um gemeinsam zu trainieren, vor Publikum. Das war Vorschrift. In dieser Zeit machten sich die Kampfrichter ein Bild von den Bewerbern, stellten fest, wer olympiatauglich war und wer nicht. Weil sich nur wenige 30 Tage Verdienstausfall leisten konnten, hielt sich die Zahl der Teilnehmer in Grenzen, erst recht die Zahl der untauglichen. Wer nach Olympia kam, war meist ein Spitzenathlet. Am Anfang dominierte der Adel, weil nur Adelige genug Zeit zum Trainieren hatten. Später förderten manche Städte talentierte Athleten aus dem einfachen Volk mit Zuschüssen: Sporthilfe. In der späteren Zeit traten praktisch nur noch Profis an. Zwar bekam der Olympiasieger lediglich einen Kranz auf den Kopf gedrückt, aber bei anderen großen Sportfesten konnte er in den folgenden Jahren kräftig abkassieren, genau wie heute.


Spitzenathleten kassierten kräftig ab

Startgelder für prominente Sportler sind zumindest in einem Fall belegt. Der Boxer und Kampfsportler Theogenes war 22 Jahre lang Profi, erzielte 1300 Siege, davon 24 bei den Kranzspielen, und war immer unterwegs. Wie viel er verdiente, können wir ahnen, weil er einmal in Olympia wegen Passivität zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Die Summe entsprach 33 Jahreseinkommen einer Tagelöhnerfamilie. Das Wort "Amateur" gab es überhaupt noch nicht. Der Gedanke des Amateursports ist erst im 19. Jahrhundert entstanden.


Reges Treiben am Rande der Wettkämpfe

Rund um die Sportstätten herrschte Gedränge. Leise war es bestimmt nicht. Die Besucher schliefen in Gästezimmern, von denen es immer zu wenige gab, in einfachen oder prächtigen Zelten, in Laubhütten, unter provisorischen Schutzdächern. Wer es sich leisten konnte, nahm ein Apartment im edlen leonidaion, einer Herberge mit Garten und Restaurants. Es gab Badehäuser, fliegende Händler, Schänken, Imbissbuden, einen Markt. Dichter, Gaukler und Wahrsager traten auf. An einem bestimmten Tag der Spiele wurden dem Zeus 100 Stiere geopfert. Das heißt: Zeus bekam nur die Schenkel, der Rest des Fleisches wurde an die Festgäste verteilt und an unzähligen Feuerstellen gebraten.



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Kommentare zu "Olympia: Sport, Bestechung und Skandale"


Pan | 01.02.2008 14:56

Genau das was ich gesucht habe!!! Beitrag melden!

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